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Montag, 25. Mai 2026 Mediadaten
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Blomberg (red). Die HSG Blomberg-Lippe hat das zweite Finalspiel um die Deutsche Meisterschaft gegen Borussia Dortmund in dramatischer Manier gewonnen und die Finalserie ausgeglichen. Nach einem zwischenzeitlichen Vier-Tore-Rückstand drehten die Blombergerinnen die Partie in der Schlussphase und setzten sich durch einen Treffer in letzter Sekunde mit 28:27 (13:14) durch. Damit kommt es am kommenden Sonntag zum entscheidenden Finalspiel in der Halle an der Ulmenallee. Beste Torschützin auf Blomberger Seite war Nieke Kühne mit acht Treffern.

Starke Anfangsphase der HSG

Die Gastgeberinnen erwischten vor ausverkaufter und lautstarker Kulisse an der Ulmenallee den besseren Start. Maxi Mühlner eröffnete die Partie mit dem 1:0, Andrea Jacobsen erhöhte wenig später auf 3:1. Die HSG verteidigte aufmerksam, setzte Dortmund früh unter Druck und baute die Führung durch Ona Vegué auf 5:2 aus.

Auch Melanie Veith im Tor wurde schnell zu einem wichtigen Faktor. Mehrfach parierte sie gegen die Dortmunder Offensive, während Blomberg über Alexia Hauf, Elín Magnúsdóttir und Nieke Kühne Lösungen im Angriff fand. Nach zehn Minuten führte die HSG mit 7:4, später traf Elín Magnúsdóttir zum 8:5.

Dortmund kämpft sich zurück

Der BVB ließ sich jedoch nicht abschütteln. Über die Außen und mit einer stabileren Defensive kamen die Dortmunderinnen besser ins Spiel. Nach knapp 15 Minuten verkürzte Dortmund auf 9:8. In der Folge entwickelte sich ein intensives Duell, in dem beide Abwehrreihen und die Torhüterinnen immer stärker in den Mittelpunkt rückten.

Die HSG blieb über längere Phasen ohne Tor, während Dortmund die Fehler der Blombergerinnen nutzte. Nach mehreren Zeitstrafen gegen die Gastgeberinnen und starken Paraden auf beiden Seiten kippte die Partie kurz vor der Pause. Dortmund ging erstmals in Führung, Blomberg musste mit einem knappen 13:14-Rückstand in die Halbzeit.

Blomberg dreht Vier-Tore-Rückstand

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel hart umkämpft. Dortmund zeigte sich zunächst kaltschnäuziger und zog nach rund 40 Minuten auf 20:17 davon. Wenig später lag die HSG erstmals mit vier Toren zurück. Doch die Blombergerinnen gaben sich nicht geschlagen. Elín Magnúsdóttir stemmte sich mit einem Treffer gegen die Dortmunder Führung, Melanie Veith hielt ihr Team mit weiteren Paraden im Spiel.

In der Schlussphase wuchs der Druck in der Halle an der Ulmenallee spürbar. Nieke Kühne brachte die HSG auf 20:22 heran, Magnúsdóttir traf zum 21:22. Danach stellte Blomberg auf eine offensivere Abwehr um. Wieder war Veith zur Stelle, ehe Farrelle Njinkeu mit dem 22:22 den Ausgleich erzielte.

Entscheidung in letzter Sekunde

In einer hochdramatischen Schlussphase verwandelte Ona Vegué gleich drei Siebenmeter. Dennoch hatte Dortmund beim Stand von 27:27 im letzten Angriff die Chance auf den Sieg. Die HSG eroberte jedoch den Ball, Veith spielte einen spektakulären Pass auf Alexia Hauf, die Sekunden vor dem Schlusspfiff zum 28:27-Endstand traf.

Damit holte die HSG Blomberg-Lippe einen Vier-Tore-Rückstand auf und erzwang das entscheidende dritte Finalspiel um die Deutsche Meisterschaft. Dieses wird am kommenden Sonntag erneut in der Halle an der Ulmenallee ausgetragen.

Nach dem Spiel sagte Melanie Veith: „Es ist unglaublich. Wir haben gesagt, dass wir kein Heimspiel verlieren wollen und dass das jetzt so endet, hätten wir uns auch nicht vorstellen können. Am Ende war es mein Lieblingspass auf Alexia Hauf. Dass der aber so ankommt, das kann ich nicht in Worte fassen“

Foto: Timon Peters

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