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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Freitag, 22. Januar 2021 15:21 Uhr
Kreis Höxter: Weitere Maßnahmen zur Eindämmung von Neuinfektionen
Freitag, 22. Januar 2021 13:34 Uhr

Kreis Höxter (r). Im Kreis Höxter waren bis zum 22. Januar 2021 (Stand: um 0 Uhr) 3.222 laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst (27 bestätigte Infektionen mehr als am Vortag). Davon gelten 2.637 Personen als genesen (55 Personen mehr als am Tag zuvor) und 509 Personen als noch aktiv infiziert (33 Personen mehr als am Vortag). Fünf weitere Personen aus dem Kreis Höxter, die positiv getestet waren, sind verstorben. Eine Person war 86 und wohnte in Borgentreich. Eine Person war 83 und wohnte in Steinheim. Eine Person war 79 und wohnte in Steinheim. Eine Person war 59 und wohnte in Warburg. Eine Person war 83 und wohnte in Willebadessen.

  • Bad Driburg 54 (-7)
  • Beverungen 26 (0)
  • Borgentreich 51 (-2)
  • Brakel 114 (-1)
  • Höxter 68 (-3)
  • Marienmünster 21 (-4)
  • Nieheim 27 (+5)
  • Steinheim 38 (+1)
  • Warburg 65 (-7)
  • Willebadessen 45 (-12)

Damit sind seit Beginn der Pandemie 76 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut am 22. Januar 200,355 (Stand: 0 Uhr).

Freitag, 22. Januar 2021 11:09 Uhr

Kreis Höxter (r). Rund 10.500 Menschen im Kreis Höxter, die 80 Jahre und älter sind, bekommen in diesen Tagen einen sehr wichtigen Brief. Darin wird ihnen mitgeteilt, wie sie einen Termin zur Schutzimpfung gegen das Coronavirus vereinbaren können. Die Impfung wird im kreisweiten Impfzentrum in der Brakeler Stadthalle stattfinden. Termine können ab dem 25. Januar bei der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe vereinbart werden.

„Die Impfung sehnen sich viele Menschen herbei. Sie ist ein enorm wichtiger Schutz für die eigene Gesundheit – und ein bedeutender Schritt hin zu mehr Normalität“, sagt Landrat Michael Stickeln. „Ich freue mich sehr für unser älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger und möchte jeden ermutigen, das Impfangebot anzunehmen.“

Entsprechend der Impfstrategie der Bundesregierung wurden zuerst Seniorinnen und Senioren geimpft, die in Pfleegeeinrichtungen leben. Nun können sich in ganz NRW zunächst nur die Personen impfen lassen, die 80 Jahre und älter sind und zuhause wohnen. Diese Menschen können ab Montag, 25. Januar, einen Termin bei der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe für die Impfung vereinbaren. Dies ist online über die Internetseite www.116117.de oder telefonisch über die Nummer 0800 116 117 02 möglich.

Ganz wichtig: Nur wer einen bestätigten Termin für die Coronaschutzimpfung hat, kann sich im Impfzentrum Brakel impfen lassen. Denn die Anzahl der dort vorhandenen Impfdosen wird genau auf die Anzahl der Anmeldungen abgestimmt sein.

In dem Informationsschreiben des Kreises Höxter und des Landesgesundheitsministeriums, das an alle Menschen ab 80 Jahren verschickt worden ist, sind insgesamt vier Dokumente enthalten: das Anschreiben von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, das Anschreiben von Landrat Michael Stickeln, eine übersichtliche Checkliste zur Vorbereitung auf den Impftermin und ein Merkblatt zur Aufklärung über die Impfung. Dieses Aufklärungsmerkblatt sollte aufmerksam gelesen, unterschrieben und dann zum Impftermin in Brakel mitgenommen werden.

Ebenfalls zum Impftermin müssen folgende Unterlagen mitgebracht werden:

  • Ausweis mit Lichtbild zur Identifikation, zum Beispiel Personalausweis (kann auch abgelaufen sein), Reisepass, Führerschein, Gesundheitskarte der Krankenkasse.
  • Impfausweis (sofern vorhanden)
  • Elektronische Gesundheitskarte der Krankenkasse (sofern vorhanden)
  • Medikamentenbogen (sofern erforderlich und vorhanden)

„Die Impfbereitschaft der Bewohnerinnen und Bewohner in den Einrichtungen bei uns im Kreis Höxter war erfreulich hoch. Deshalb gehen wir davon aus, dass die Resonanz auf das Impfangebot für die ältere Bevölkerung ebenfalls sehr hoch sein wird. Es würde mich sehr freuen, wenn viele Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit zur Impfung wahrnehmen werden“, ist Landrat Stickeln zuversichtlich. „Viele der älteren Menschen werden den Termin bei der Kassenärztlichen Vereinigung per Telefon oder Internet selbst vereinbaren können. Aber einige benötigen sicher die tatkräftige Unterstützung ihrer Kinder, Enkelkinder, Freunde oder Bekannten. Daher bitte ich alle Angehörigen um ihre Mithilfe. Niemand, der Hilfe braucht, dieses wichtige Angebot anzunehmen, sollte damit allein gelassen werden.“

Deshalb vermittelt die Geschäftsstelle Ehrenamt des Kreises Höxter den Menschen, die keine Unterstützung durch Angehörige bekommen können, ehramtliche Helferinnen und Helfer, die ihnen bei der Vereinbarung des Impftermins oder der Fahrt zum Impfzentrum zur Seite stehen können. Die Geschäftsstelle Ehrenamt ist per E-Mail (ehrenamt@kreis-hoexter.de)oder montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr sowie montags bis donnerstags von 14 bis 16 Uhr telefonisch (05271 / 965-9801) zu erreichen.

Donnerstag, 21. Januar 2021 11:43 Uhr

NRW (r). Die 53 Impfzentren in Nordrhein-Westfalen werden nicht wie vom Land geplant am 1. Februar, sondern erst eine Woche später öffnen. Dies hat das NRW-Gesundheitsministerium am Mittwoch, 20. Januar, bekannt gegeben und begründet dies mit Lieferengpässen eines Impfstoffherstellers.

Zuerst werden in den Impfzentren des Landes Personen geimpft, die 80 Jahre und älter sind und zu Hause leben. Statt wie ursprünglich vorgesehen am 1. Februar werden die Impfzentren im Land Nordrhein-Westfalen und damit auch das Impfzentrum für den Kreis Höxter in der Stadthalle in Brakel voraussichtlich am 8. Februar ihren Betrieb aufnehmen.

Es bleibt nach derzeitigen Informationen jedoch dabei, dass die Seniorinnen und Senioren, die in dieser Woche ein schriftliches Impfangebot erhalten, bereits ab Montag, 25. Januar 2021, Impftermine vereinbaren können. Einen Tag, bevor die Landesregierung die geänderte Planung der Impfkampagne angekündigt hat, hatte der Kreis Höxter bereits rund 10.500 Informationsschreiben an die über 80-jährigen Bürgerinnen und Bürger im Kreis Höxter versendet. Darin kündigt Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann den Start der Impfungen in den Impfzentren am 1. Februar an. „Dieser Termin verschiebt sich nun um eine Woche. Alle anderen Angaben in dem Brief behalten ihre Gültigkeit“, erklärt der stellvertretende organisatorische Leiter des Impfzentrums für den Kreis Höxter, Matthias Potthoff. Bereits seit dem 15. Dezember letzten Jahres ist das Impfzentrum für den Kreis Höxter in der Stadthalle in Brakel nach den Vorgaben des Landes startklar.

"Mit der Coronschutzimpfung verbindet sich für viele Menschen die Hoffnung, dass wir damit die Pandemie überwinden können", sagt Landrat Michael Stickeln. Deshalb bewege kaum ein anderes Thema die Menschen so sehr wie die Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-Cov-2. "Umso wichtiger ist eine klare und einheitliche Kommunikation auf allen Ebenen", kritisiert der Landrat die überraschende Ankündigung des Landes über die Medien, die geplante Inbetriebnahme der Impfzentren und damit auch den Start der Impfungen der über 80-jährigen um eine Woche zu verschieben. Ein entsprechender Erlass, der die bisherigen Medieninformationen des Gesundheitsministeriums rechtsverbindlich bestätigt, liegt dem Kreis Höxter bis jetzt noch nicht vor.

Nach Informationen des NRW-Gesundheitsministeriums liefere der Impfstoffhersteller BioNtech rund 100.000 Impfdosen weniger als ursprünglich vorgesehen. "Ich habe Verständnis dafür, dass bei veränderten Rahmenbedingungen Entscheidungen kurzfristig angepasst werden müssen, jedoch erwarte ich, dass die umsetzenden Behörden vor Ort schnellstmöglich von der Landesregierung darüber informiert werden", erklärt der Landrat.

Anmeldung zur Impfung schon ab dem 25. Januar möglich

Auch wenn die Impfzentren erst am 8. Februar 2021 ihren Betrieb aufnehmen werden, bleibt es nach derzeitigen Informationen dabei, dass die Seniorinnen und Senioren, die in dieser Woche ein schriftliches Impfangebot erhalten, ab Montag, 25. Januar 2021, Impftermine vereinbaren können.

Nach Angaben der hierfür zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) ist eine Online-Buchung des Termins möglich unter der Internetadresse: https://www.impfterminservice.de/impftermine.

Alternativ können Seniorinnen und Senioren, die in Westfalen-Lippe wohnen und bereits ihr schriftliches Impfangebot erhalten haben, einen Termin telefonisch vereinbaren unter der kostenfreien Telefonnummer: 0800 116 117 02.

Donnerstag, 21. Januar 2021 10:42 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter waren bis zum 21. Januar 2021 (Stand: um 0 Uhr) 3.195 laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst - 77 bestätigte Infektionen mehr als am Vortag. Davon gelten 2.582 Personen als genesen - 14 Personen mehr als am Tag zuvor und 542 Personen als noch aktiv infiziert (61 Personen mehr als am Vortag).

Zudem sind seit Beginn der Pandemie 71 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Zwei mehr als am Vortag. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter am 21. Januar 218,893 (Stand: 0 Uhr).

Aktive Infektionen in der Übersicht:

  • Bad Driburg 61 (+3)
  • Beverungen 26 (+2)
  • Borgentreich 52 (+3)
  • Brakel 115 (+28)
  • Höxter 71 (+10)
  • Marienmünster 25 (+2)
  • Nieheim 22 (+2)
  • Steinheim 37 (+4)
  • Warburg 71 (+6)
  • Willebadessen 57 (+1)

So kommentiert Landrat Michael Stickeln das Coronageschehen:

"Der Inzidenzwert ist leider sehr deutlich gestiegen. Dies ist insbesondere auf verschiedene Infektionsgeschehen u.a. in Senioreneinrichtungen zurückzuführen. Die Ausbrüche sind daher relativ deutlich eingrenzbar; führen jedoch leider auch zu vermehrten Todesfällen. So haben wir auch heute leider zwei weitere Todesfälle in diesem Zusammenhang. Hier gilt mein und unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme den Angehörigen. Ob auf Grund des - bereits gestern von uns erwarteten - Anstiegs über 200 weitere Maßnahmen seitens des Landes NRW verordnet werden, versuchen wir bereits seit gestern mit dem „Gesundheitsministerium“ abzustimmen. Auf Grund des doch deutlich eingrenzbaren Infektionsgeschehens halten wir dies allerdings nicht für erforderlich. Sobald wir hier Erkenntnisse haben, werden wir diese umgehend mitteilen."

 

Blaulicht
Samstag, 23. Januar 2021 03:14 Uhr
Ausbildungsmesse STEP1 zum ersten Mal in digitaler Form gestartet
Samstag, 23. Januar 2021 03:08 Uhr

Höxter (r). Der Polizei Höxter wurden in den vergangenen Tagen zahlreiche Betrugsversuche gemeldet. Die Betrüger kontaktierten telefonisch hauptsächlich ältere Menschen in unterschiedlichen Städten im Kreis Höxter. Die Unbekannten nutzten verschiedene Vorwände, um Wertsachen, Kontendaten und auch Bargeld zu erfragen. Sie täuschten eine familiäre Beziehung oder eine Notsituation vor. 

In den angezeigten Fällen beendeten die misstrauischen Angerufenen das Telefonat, als eine kriminelle Masche erkannt wurde. Bislang ist der Polizei in den letzten Tagen kein Fall bekannt geworden, bei dem die Betrüger Beute machten. Die Polizei rät, ein solches Telefonat sofort zu beenden und die Polizei unter dem Notruf 110 zu informieren.

Samstag, 23. Januar 2021 02:06 Uhr

Steinheim (r). Aus einer Werkstatt in Steinheim an der Detmolder Straße wurde hochwertiges Werkzeug gestohlen. Unbekannte brachen im Zeitraum von Dienstag, 19. Januar, 20 Uhr, bis Donnerstag, 21. Januar, 16:30 Uhr, in eine Werkstatt nahe der Einmündung zum Teichweg ein. Aus der Halle, die sich hinter einem Fitnessstudio befindet, konnten diverse Werkzeuge, unter anderem ein Akkuschlagschrauber, ein Winkelschleifer, ein Ratschenkasten und ein Werkzeugkoffer entwendet werden. Der durch das gewaltsame Eindringen entstandene Sachschaden beträgt rund 100 Euro. Die Polizei bittet Zeugen sich unter der Telefonnummer 05271/962-0 zu melden.

Dienstag, 19. Januar 2021 10:08 Uhr

Kreis Höxter (r). Am letzten Wochenende, von Freitag, 15. Januar, bis Montagmorgen, 18. Januar, wurden im Kreisgebiet zahlreiche Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung von Bürgern gemeldet und von den Ordnungsbehörden festgestellt. Am Freitag, 15. Januar, gegen 16 Uhr, meldete ein Passant der Polizei mehrere Jugendliche, die ohne Einhaltung der Coronaschutzverordnung auf einem Schulhof stehen sollen. Die Polizei stellte tatsächlich auf einem Schulhof an der Geschwister-Scholl-Straße Jugendliche fest, die sich nicht an die Verordnung gehalten hatten. Insgesamt wurden sechs Anzeigen gefertigt. 

Gegen 17 Uhr teilte das Ordnungsamt der Stadt Höxter der Polizei mit, dass ein auf Corona positiv getesteter Mann gegen die Quarantäneauflagen verstoßen würde und sich tagsüber nicht zu Hause aufgehalten habe. Die Person konnte von Mitarbeitern des Ordnungsamtes und der Polizei Höxter in den Abendstunden an ihrer Wohnanschrift angetroffen werden. Der Mann zeigte sich im Gespräch wegen der Quarantäneauflagen, die ihn und zwei weitere positiv getestete Familienmitglieder betreffen, uneinsichtig. Er wurde eindringlich auf die Einhaltung der Auflagen hingewiesen. Eine Anzeige wurde gefertigt. 

Am Samstag, 16. Januar, kontrollierte die Polizei nachmittags in Brakel auf dem Hanekamp eine Fahrerin aus Paderborn. Die beiden Insassen aus Paderborn verstießen gegen die Coronaschutzverordnung, da sie sich innerhalb eines Gebietes mit hohen Inzidenzzahlen nur bewegen dürfen, wenn sie dabei den 15-Kilometer-Radius um den eigenen Heimatort nicht verlassen. Da sie weit über diesen 15-Kilometer-Radius hinausgefahren waren, wurden Anzeigen gefertigt. Gegen Mittag meldete ein Bürger ungefähr 15-20 Personen in der Fußgängerzone von Bad Driburg, die sich auf der Langen Straße versammelt hätten. Das Ordnungsamt der Stadt und die Polizei erschienen vor Ort. Mehrere Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung wurden festgestellt. 

Über das Wochenende kontrollierte die Polizei mehrere Fahrzeuge. Dabei wurden viele Personen festgestellt, die aus verschiedenen Haushalten stammten und sich ohne Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in den Fahrzeugen aufhielten. In Höxter sahen die Polizeibeamten bei einer Verkehrskontrolle in einem Auto auf der Rücksitzbank zwei Personen, die sich geduckt hatten, um den Verstoß gegen die Schutzverordnung zu verbergen. Des Weiteren reagierte einer der Beifahrer so aggressiv, dass ein zweiter Streifenwagen hinzugezogen werden musste. Neben den vier Anzeigen gegen die 15 bis 19 Jahre alten Insassen wegen Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung schrieben die Beamten eine Anzeige aufgrund einer Beamtenbeleidigung. In vielen Fällen mussten die Beifahrer zu Fuß weiter gehen. In einem Fall bestellte sich ein Beifahrer direkt ein Taxi zur Kontrollstelle. Insgesamt wurden bei diesen Fahrzeugkontrollen 16 Verstöße festgestellt. In drei Fällen erhielten die Betroffenen zum wiederholten Male eine Anzeige wegen Verstoß gegen die Coronaschutzverordnung. Auch wurde mehreren Meldungen von Bürgern nachgegangen, bei denen ein Verstoß gegen die Coronaschutzverordnung letztendlich nicht vorlag, zum Beispiel, weil berufliche Gründe nachgewiesen werden konnten.

Montag, 18. Januar 2021 13:50 Uhr

Brakel (r). Bei einer Geschwindigkeitsüberwachung ist ein VW Golf aufgefallen, der auf der B 64 mindestens 63 km/h zu schnell fuhr. Am Donnerstag, 15. Januar, führte die Polizei Höxter auf der Bundesstraße bei Brakel-Hembsen in den Nachmittagsstunden eine Geschwindigkeitsüberwachung durch. Insgesamt zehn Verkehrsteilnehmer überschritten in rund einer Stunde die zugelassene Geschwindigkeit von 100 km/h. Gegen fünf Autofahrer wurden Anzeigen gefertigt, weil sie die Geschwindigkeit um mehr als 21 km/h überschritten hatten. Eine Fahrerin aus Essen fuhr mit ihrem VW Golf 163 km/h und muss nun mit einem Bußgeld von mehr als 400 Euro und einem Fahrverbot von mindestens zwei Monaten rechnen.

Politik
Mittwoch, 13. Januar 2021 10:42 Uhr
Gute Nachricht für Sportvereine: Staatssekretärin Milz gibt weitere Förderentscheidungen bekannt
Montag, 11. Januar 2021 17:37 Uhr

Kreis Höxter (red). Neben den bislang gültigen Lockdown-Regelungen gelten ab Montag, 11. Januar 2021, u.a. folgende Bestimmungen.

Samstag, 09. Januar 2021 08:21 Uhr

Kreis Höxter (red). „Die SPD entscheidet am Samstag, 27. Februar, in der Stadthalle Steinheim über die Kandidatur im Wahlkreis Höxter-Lippe II-Gütersloh III. Aus dem Kreis Höxter bewerben sich Dr. Ulrich Kros und Tim Vollert um diese Kandidatur, weitere Kandidaturen liegen derzeit nicht vor“, gibt Helmut Lensdorf, Vorsitzender des SPD-Kreisvorstandes den Stand der Vorbereitungen wieder.

In diesen Wochen werden die Delegierten in den Ortsvereinen für die Delegiertentagung Ende Februar gewählt, „selbstverständlich unter Beachtung der aktuellen Hygienevorschriften“, so die SPD-Pressemitteilung. Lensdorf freut sich auf den parteiinternen Wettbewerb um die Kandidatur. In noch nicht terminierten Videokonferenzen können die Kandidaten sich und ihr Konzept den Mitgliedern vorstellen. Lensdorf: „Tim Vollert und Uli Kros haben sich gegenseitig einen fairen Umgang zugesichert. Der SPD-Kreisverband Höxter wird in Kooperation mit den Kreisverbänden Lippe und Gütersloh den Rahmen organisieren.“

Die Kandidaten treten beide für eine profilierte Sozial- und Bildungspolitik ein. Beide Bewerber engagieren sich in der Kommunalpolitik, beiden ist die Umwelt- und Klimapolitik wichtig. Dr. Ulrich Kros, Veterinärmediziner, beruflich tätig im Vorstand des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Ostwestfalen-Lippe (CVUA-OWL) in Detmold, ist seit 2009 Ratsmitglied und war elf Jahre lang einer der stellvertretenden Bürgermeister in Nieheim. Tim Vollert, Student des Umweltingenieurwesens in Höxter, seit der Kommunalwahl 2020 sachkundiger Bürger im Bezirksausschuss Beverungen, gehört dem OWL-Vorstand der Jusos an und ist aktiv in der Bewegung Fridays for Future.

Lensdorf stellt eine weitere Gemeinsamkeit der Kandidaten fest: „Beide haben im vergangenen Jahr einen runden Geburtstag gehabt. Tim Vollert ist 20 Jahre alt, Uli Kros 50.“ Auch diese Wettbewerbssituation sieht der SPD-Kreisvorsitzende als Beitrag dafür, „dass wir die Generationen zusammenführen. Denn jeder von ihnen setzt auf Sieg, wird im anderen Fall den Gewinner bei dessen Kandidatur aktiv unterstützen.“

Fotos: SPD

Wirtschaft
Samstag, 09. Januar 2021 06:15 Uhr
BeSte Stadtwerke: Zählerablesung des Netzbetreibers Westfalen Weser
Mittwoch, 18. November 2020 10:29 Uhr

Berlin/Kreis Höxter (red). Bisher waren Bäckerei-Cafés von der Umsatzerstattung ausgeschlossen. Die CDU-Landtagsfraktion hatte sich beim Bund dafür stark gemacht, die Bäckereien und Konditoreien mit angeschlossenen Café mit in die Antragsberechtigten für die Novemberhilfe aufzunehmen.

Der Landtagsabgeordnete und Beauftragte für das Handwerk Matthias Goeken, begrüßt die Entscheidung: „Ich bin froh, dass die Bundesregierung noch einmal nachjustiert hat. Somit werden auch die berechtigten Interessen des Hauptnahrungsmittelhandwerks der Bäcker und Konditoren bei diesem wichtigen Anliegen unterstützt.“

Mehr Information zur Beantragung sind auf der Webseite des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zu finden unter: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/11/20201112-novemberhilfe-verfahren-der-abschlagszahlung-steht.html

 

Montag, 02. November 2020 09:47 Uhr

Kreis Höxter (red). Die AOK NORDWEST reagiert auf die aktuelle Lage rund um das Coronavirus und die jüngsten Entscheidungen der Politik: Ab sofort werden die AOK-Kundencenter im Kreis Höxter (Brakel, Höxter und Warburg) zunächst für den gesamten Monat November geschlossen. Eine persönliche Beratung der Kunden ist dann nur noch nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung unter Telefon 0800 265-5041 möglich. Auch alle anderen Kontaktkanäle bleiben selbstverständlich verfügbar: Die AOK-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind über das Service-Telefon 0800 265 5000 jederzeit erreichbar, ebenso per Post, E-Mail unter kontakt@nw.aok.de oder digital über das AOK-Online-Servicecenter im Internet unter meine.aok.de. Mobil geht es mit der ‚Meine AOK-App‘.

„Die Kundenberatung und der Zugang zu unseren Kundencentern ist jetzt nur noch geordnet nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung möglich. So tragen wir mit dazu bei, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, damit Arztpraxen, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen arbeitsfähig und auch wir selbst als größte gesetzliche Krankenversicherung in der Region handlungsfähig bleiben“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner.

Sport
Sonntag, 10. Januar 2021 12:48 Uhr
#trotzdemSport - Spiel- und Sportkiste zum Ausleihen: Sportvereine erhalten die Möglichkeit kostenlos neue Trendsportarten auszuprobieren
Freitag, 06. November 2020 11:01 Uhr

Kreis Höxter (red). Vierzehn Jugendliche aus sieben Sportvereinen des Kreises Höxter haben im Oktober trotz Corona-Situation in einem viertägigen Lehrgang der Sportjugend im Kreissportbund Höxter e.V. die Sporthelfer-II Ausbildung abgeschlossen.

Insgesamt haben 14 Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren im Oktober unter der Leitung von Sandra Simuang und Christian Klute erfolgreich an der Sporthelfer-II Ausbildung der Sportjugend in Brakel teilgenommen. Damit haben sie die erste Ausbildungsstufe einer Übungsleiter-C Lizenz erreicht und können ihre Sportvereine darunter den TTC Fortuna Frohnhausen, den SV 1931 Sandebeck, den TuS Bad Driburg, den TV 1890 Brakel e.V. , die DJK Adler Brakel, den Reiterverein Bad Driburg sowie den HLC Höxter zukünftig tatkräftig in der Sportpraxis unterstützen.  

Aufbauend auf die im Frühjahr absolvierte SH I- Ausbildung haben sich die Jugendlichen in der SH-II Ausbildung unter anderem mit der allgemeinen Jugendarbeit, der Planung und Durchführung von außersportlichen Angeboten sowie den Themen Gesundheit im Sport, attraktiven Spielen  und Trendsportarten, Mitbestimmung und Mitgestaltung im Sportverein auseinandergesetzt und durften abschließend ein eigenes kleines Projekt entwickeln. Die Jugendlichen waren trotz der vorhandenen Einschränkungen durch die Corona-Regelungen begeistert bei der Sache und freuen sich, bald ihre Sportvereine mit Herz und Spaß bereichern zu können.

Die nächste Sporthelfer-I-Ausbildung soll im Februar nächsten Jahres starten. Nähere Informationen dazu bei der Sportjugend im KSB Höxter auf www.ksb-hoexter.de

Foto: KSB

Donnerstag, 29. Oktober 2020 13:44 Uhr

Steinheim (red). Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, hat am Dienstag weitere Fördermaßnahmen im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ bekannt gegeben. Von dem einzigartigen Förderprogramm für Sportstätten profitieren bereits mehr als 1.000 Sportvereine aus ganz Nordrhein-Westfalen – eine gute Nachricht für den Reit- u. Fahrverein Steinheim e.V.: Gefördert wird die bauliche und energetische Modernisierung sowie der barrierefreie Umbau der Reitsportanlage in Höhe von 116.470 Euro.

Die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz: „Ich freue mich, dass wir mit den nun erteilten Förderentscheidungen unseren Vereinen tatkräftig unter die Arme greifen können. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, einen spürbaren Beitrag zur Modernisierung unserer Sportstätten in Nordrhein-Westfalen zu leisten. Dies ist uns mit diesem Förderprogramm gelungen. Nun können wir den Sanierungsstau deutlich reduzieren.“ Mit dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“ werden Investitionsmaßnahmen zur Modernisierung, Instandsetzung, Sanierung, Ausstattung, Entwicklung, zum Umbau und Ersatzneubau von Sportstätten und -anlagen gefördert.

Insgesamt 300 Millionen Euro stehen im Rahmen des Programms „Moderne Sportstätte 2022“ zur Verfügung.

Panorama
Montag, 04. Januar 2021 07:57 Uhr
Hochbeete für den Biologischen Gartenbau finden auch im kleinsten Garten einen Platz
Montag, 04. Januar 2021 06:27 Uhr

Düsseldorf (red). Die nordrhein-westfälische Polizei wird in diesem Jahr landesweit eine spezielle Finanzanalyse-Software einführen. Minister Reul: „Wir wollen, dass jeder Finanzermittler dieses neue Werkzeug hat und haben deshalb 200 Lizenzen gekauft.“ Dubiose Immobilienfinanzierungen, der Kauf von Fahrzeugen mit Geldern, deren Herkunft nicht klar ist, der Handel von Rauschgift und Waffen im Darknet oder auch der tagtägliche An- und Verkauf auf Online-Handels-Plattformen: die Finanzwelt ist komplex. Das nutzen Kriminelle, um ihre illegalen Gelder zu verstecken und wieder in den legalen Wirtschaftskreis zurückzuführen.

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen verstärkt nun ihre Finanzermittlungen und investiert eine halbe Million Euro in Analyse-Software. „Wir gehen hier einen weiteren wichtigen Schritt des Ansatzes ,Follow the Money‘, um Kriminellen das wegzunehmen, was ihnen am meisten am Herzen liegt: ihr ergaunertes Geld“, so Innenminister Herbert Reul. „Mit der Anschaffung von 200 Lizenzen einer in der Finanzwelt etablierten Software geben wir allen Finanzermittlern und Spezialisten für Wirtschaftskriminalität ein neues Werkzeug an die Hand, mit dem sie nun Möglichkeiten haben, die bislang Wirtschaftsprüfern und der Finanzverwaltung vorbehalten waren.“

Beispiele aus der Praxis, bei denen das neue Tool den Ermittlern gute Dienste leisten wird, sind etwa das „Hawala-Banking“, bei dem mutmaßlich illegal erworbenes Vermögen am legalen Bankensystem vorbei in andere Staaten transferiert wird und zu einem späteren Zeitpunkt auf undurchsichtige Art und Weise seinen Weg wieder zurück nach Deutschland findet.

Auch ein denkbarer Fall: Der Geschäftsführer eines Unternehmens rechnet seine finanziellen Möglichkeiten und die seines Unternehmens künstlich klein und bedient verschiedene Konten mit den Geldern der Firma. Ganz aktuell kann das Programm auch genutzt werden, um Massendaten von Corona-Soforthilfeanträgen digital in Tabellenform lesbar und damit auswertbar zu machen. Hier unterstützt sie die Ermittlungsbehörden bei der Aufklärung von Betrugsfällen.

In der organisatorischen Verknüpfung von Strafrecht, Steuerrecht und Vermögensabschöpfung liegt unter anderem der Schlüssel für die Aufklärung von Straftaten, die sich quer durch das Gesetzbuch ziehen. Für die Erhebung komplexer Finanzströme - ohne dass es sich hierbei immer um schwerwiegende Rechtsbrüche handeln muss - hat die nordrhein-westfälische Polizei nun ein neues Mittel, das besonders geeignet ist, um beispielsweise die Gesamtbetrachtung des Finanzstatus einer Person oder Firma zu vereinfachen. Darüber hinaus intensiviert die Software das kooperative Zusammenwirken mit den Steuerfahndungsbehörden. 

„Es ist die logische Folge aus dem Weg, den wir seit Ende 2019 mit dem Einsetzen der Task Force ,Finanzierungsquellen Organisierte Kriminalität‘ im LKA, beschreiten. Vor allem ist es ein wichtiger Schritt in Richtung weiterer Digitalisierung der nordrhein-westfälischen Polizei“, erklärt der Innenminister.

Dienstag, 03. November 2020 11:31 Uhr

NRW (red). Auch der diesjährige Sommer war außergewöhnlich trocken. Durch Dürre und Borkenkäfer geschädigt, sind die Wälder in NRW sehr anfällig für Brände. Bei der Bekämpfung nutzen Feuerwehren seit wenigen Wochen eine digitale Waldbrandabwehrkarte von Wald und Holz NRW. Aktuelle Satellitendaten der ESA zur Vitalität der Nadelbäume unterstützen sie bei der Einschätzung der Gefahrenlage und Löschstrategie.

Braune Fichten prägen zurzeit das Landschaftsbild vieler Regionen Nordrhein-Westfales. Sie leiden wie kaum eine andere Baumart am anhaltenden Klimawandel. Hartwig Dolgner, Teamleiter Walderhaltung und Sicherung der Waldfunktionen: „Die letzten Jahre waren im Durchschnitt viel zu trocken. Dadurch steigt auch die Gefahr von Waldbränden. Eine wichtige Aufgabe unserer Forstleute und der Feuerwehr ist es deshalb, potenzielle Gefahrenquellen im Wald zu ermitteln und Brände zu verhindern. Der Vitalitätslayer ist ein hervorragendes Hilfsmittel zur Identifizierung von Waldbrandgefahrenquellen.“

Geodaten-Experten bei Wald und Holz NRW werten daher den Gesundheitszustand von Bäumen mithilfe von Sentinel-2- Satellitenbildern der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) aus. Die Waldbrandabwehrkarte enthält neben der aktuellen Waldbrandgefahr eine Kartenebene (Layer) mit Informationen zur Vitalität der Nadelwälder. Unter www.waldinfo.nrw.de stehen die Karten Privat- und Kommunalwaldbesitzenden sowie Waldinteressierten kostenlos zur Verfügung.

Die Satelliten erfassen zunächst die Chlorophyll-Produktion der Baumkronen. Später erstellen Experten daraus farblich gekennzeichnete Schadstufen. Gesunde Nadelwälder, deren Nadeln viel Chlorophyll herstellen, sind grün gefärbt. Vom Schädling befallene, vertrocknete oder umgeworfene Bäume sowie Kahlflächen sind in der Karte rot markiert. Je dunkler die Fläche, desto stärker ist der Wald durch Borkenkäfer, Dürre oder Stürme geschädigt. Wald und Holz NRW stellt den Vitalitätslayer dem Informationssystem Gefahrenabwehr des Innenmininsteriums (IG NRW) bereit. Dort steht er Feuerwehren und anderen Katastrophenschutzbehörden zur Verfügung. Das interne Portal enthält neben der Waldbrandabwehrkarte auch Karten mit Waldwegen und Wasserentnahmestellen.

Dr. Stefan Franz, Teamleiter Geodateneinsatz von Wald und Holz NRW: „Das kontinuierliche Monitoring der Nadelwälder via SatellitenFernerkundung für das gesamte Bundesland und das direkte Bereitstellen der ausgewerteten Geodaten an alle Feuerwehren und Waldbesitzende ist in dem Umfang bundesweit einzigartig.“ Im Brandfall bietet das Kartenmaterial Feuerwehrleuten eine hilfreiche Orientierung bei der Einschätzung der Lage. Auf geräumten Sturmflächen kann die Sonne zum Beispiel ungehindert auf den Waldboden scheinen und trockenes Gras, Nadeln und Äste in kurzer Zeit entzünden. Auch beschädigte, trockene Fichten sind extrem leicht und schnell entflammbar.

Zu wissen, ob ein Boden- oder Kronenfeuer zu erwarten ist, ist auch für die Sicherheit der Einsatzkräfte wichtig. Gekennzeichnete Flächen der Stürme von Kyrill und Friederike ergänzen das umfangreiche Kartenangebot. Mit Hilfe der Waldbrandgefahrenkarte können Feuerwehren und Katastrophenschutzbehörden in NRW die aktuelle Situation und das Wissen über vorgeschädigte Waldflächen in ihrer vorbereitenden Einsatzplanung berücksichtigen.

Wald und Holz NRW tauscht sich regelmäßig mit Vertretern der Feuerwehren aus dem Innenministerium aus, damit sowohl die Forstverwaltung als auch die Feuerwehr in NRW im Waldbrandfall gut vorbereitet ist.

Foto: Wald und Holz NRW, Thomas Nilius

Donnerstag, 17. September 2020 08:32 Uhr

Paderborn (red). Die Wirtschaftsjunioren Paderborn+Höxter sowie der Wirtschaftsclub schließen sich der Entscheidung der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen (IHK) an. Die heimische Wirtschaft steht zum Erhalt des Flughafens Paderborn/Lippstadt und unterstützt das von der Flughafen-Gesellschafterversammlung beschlossene Sanierungskonzept in einer Insolvenz in Eigenverwaltung.

„Ein starker Standort, wie Ostwestfalen-Lippe, braucht einen modernen Flughafen, der in die Zukunft ausgerichtet ist. Mit dem Sanierungskonzept ist der erste richtige Schritt getan, denn es stärkt die Symbiose aus Tourismus und Geschäftsreiseverkehr nachhaltig. Dafür bezieht es ökologische Gesichtspunkte und die aktuellen Entwicklungen rund um die Mobilität der Zukunft mit ein. So hat der Flughafen Paderborn/Lippstadt eine echte Chance auf eine stabile Zukunft“, betont Kevin Taron, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren. Nicht nachvollziehen können die Wirtschaftsjunioren und der Wirtschaftsclub, dass Kritiker den Flughafen als überflüssig bewerten.

„Der Flughafen bietet der heimischen Wirtschaft in der Region einen echten Standortvorteil. Diese Infrastruktur leichtfertig aus der Hand zu geben, wäre fahrlässig, denn wenn der Flughafen erst einmal geschlossen ist, dann bleibt er geschlossen“, so Taron weiter.

Montag, 31. August 2020 11:20 Uhr

NRW (red). Die Landesregierung wird die Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit sicherstellen. „Ich freue mich sehr, dass die wertvollen Angebote der Schulsozialarbeit auch über den 31. Dezember 2020 hinaus in vollem Umfang erhalten bleiben. Entscheidend ist für alle Beteiligten und insbesondere für die Kinder und Familien, die diese Unterstützung brauchen, dass die Finanzierung auch künftig gesichert und so verlässliche Beschäftigungsmöglichkeiten für Schulsozialarbeit geschaffen werden können“, so Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

Minister Laumann erklärte dazu: „Es ist gut, dass die Schulsozialarbeit durch die Zusage der Landesregierung jetzt dauerhaft gesichert ist. Mit der Entscheidung stehen auch Mittel für die dauerhafte Fortführung der Berufseinstiegsbegleitung zur Verfügung. Jugendliche mit schlechteren Startchancen erhalten damit auch künftig die Möglichkeit, mit kontinuierlicher Unterstützung den Schulabschluss zu erreichen und anschließend den Einstieg in eine Berufsausbildung zu schaffen.“

Bereits jetzt finanziert das Land dauerhaft und unbefristet über 760 Stellen im Landesdienst für Fachkräfte der Schulsozialarbeit an Schulen. Darüber hinaus können Schulen auch Lehrerstellen mit Fachkräften besetzen, wenn der Unterricht ungekürzt erteilt wird. Auf diesem Weg sind bereits über 370 Schulsozialarbeiter beim Land beschäftigt. Bislang finanziert das Land zusätzlich das Programm „Soziale Arbeit an Schulen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets in Nordrhein-Westfalen“ (BuT-Schulsozialarbeit) mit etwa 1.000 Vollzeitstellen für Fachkräfte, die ebenfalls auch im Bereich der Schulsozialarbeit tätig sind, im Gesamtvolumen von 47,7 Millionen Euro. Diese Fachkräfte, die an allen Schulformen arbeiten, werden mit diesen Mitteln von den Kommunen in der Regel befristet beschäftigt. Dieses Landesprogramm ist befristet bis zum Ende des Jahres 2020. 

Die Landesregierung hat mit der heute erreichten Grundsatzeinigung nun beschlossen, die sogenannte BuT-Schulsozialarbeit dauerhaft über Landesmittel zu finanzieren und so das Angebot aufrecht zu erhalten. An der Konzeption für die Aufgaben und Zuständigkeiten für Schulsozialarbeit und Schnittstelle zur Jugendhilfe wird nach dieser Grundsatzentscheidung über die Landesmittel nun gemeinsam mit den Beteiligten in Schule, Schulaufsicht, Kommunen und Fachverbänden weitergearbeitet.

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