Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Sonntag, 25. Oktober 2020 11:41 Uhr
Kreis Höxter: 7-Tages-Inzidenz auf 63,46 angestiegen - 112 aktive Fälle zurzeit
Sonntag, 25. Oktober 2020 10:39 Uhr

Kreis Höxter (red). Das Landeszentrum für Gesundheit (LZG.NRW) weist heute für den Kreis Höxter einen Inzidenzwert von 32,8 aus. „Bei diesem Wert handelt es sich aber leider nicht um die aktuellen Zahlen aus dem Kreis Höxter“, erläutert Krisenstabsleiter Matthias Kämpfer. Aufgrund eines Problems bei der Datenverarbeitung beim LZG wurden die vom Kreis Höxter gemeldeten Zahlen nicht übernommen. Tatsächlich liegt der Wert der Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner im Kreis Höxter aktuell bei 41,35 (Stand 24. Oktober 2020, 0 Uhr), womit die kritische Grenze von 35 überschritten ist.

„Uns sind aber die Hände gebunden“, macht Kreisdirektor Klaus Schumacher das Dilemma deutlich. Denn laut Gesetz ist klar geregelt, dass der Kreis Höxter erst nach Feststellung einer Inzidenz von über 35 durch das LZG gemäß der Coronaschutzverordnung NRW eine Allgemeinverfügung erlassen kann. Daher bleibt es offiziell bei den bisherigen Regelungen im Kreis Höxter: „Ordnungsrechtlich hat das Überschreiten vorerst also keine Auswirkungen, umso mehr appellieren wir an die Menschen im Kreis Höxter, sich noch stärker an die Beachtung der Corona-Schutzmaßnahmen zu halten.“

Angesichts der dynamisch ansteigenden Zahl der Fälle rechnet man beim Kreis Höxter schon kurzfristig mit dem Überschreiten der Grenze von 50 bei der Sieben-Tages-Inzidenz. „Wir müssen gemeinsam alles daran setzen, diesen steilen Anstieg der Infektionen zu unterbrechen“, sagt Schumacher. Deshalb sei es enorm wichtig, die bekannten Corona-Schutzmaßnahmen zu befolgen: Abstand wahren, auf Hygiene achten und – da wo es eng wird – eine Alltagsmaske tragen. „Besondere Vorsicht ist bei Familienfeiern, Hochzeiten, privaten Treffen und Veranstaltungen geboten, denn die aktuellen Erkenntnisse weisen darauf hin, dass der rasante Anstieg oftmals auf solche Ereignisse zurückzuführen ist“, erklärt der Kreisdirektor. Hier sei es sehr hilfreich, auch ohne gesetzliche Vorschrift auf die dabei vorgesehenen Größenbeschränkungen bei den Teilnehmern zu achten: „Passen Sie auf sich auf, tragen Sie immer da, wo sich der Abstand nicht einhalten lässt, ihren Mund-Nasen-Schutz. Es geht nicht nur um Ihre eigene Gesundheit, sondern vor allem um die ihrer Familie, Freunde und Mitmenschen.“

 

Samstag, 24. Oktober 2020 11:32 Uhr

Kreis Höxter (red). Binnen 24 Stunden ist der 7-Tages-Inzidenz im Kreis Höxter von 32,09 auf 41,35 angestiegen. Aktuell sind 80 aktive Infektionen gemeldet - 14 mehr, als am Freitag. Insgeamt sind bisher 548 Fälle bekannt, ein Plus von 22 im Vergleich zum Vortag. Zugleich ist die Zahl der Genesenen von 441 auf 449 angestiegen.

Infektionen in der Übersicht (in Klammern Werte von gestern): Bad Driburg 24 (+3), Beverungen 4 (+3), Borgentreich 3, Brakel 13 (-2), Höxter 5, Marienmünster 0, Nieheim 1 (+1), Steinheim 12 (+6), Warburg 8 (+4) und Willebadessen 10 (-1).

Freitag, 23. Oktober 2020 10:58 Uhr

Kreis Höxter (red). Einige neue Coronafälle im Kreis Höxter sorgen dafür, dass der 7-Tages-Inzidenz im Kreisgebiet auf 32,09 angestiegen ist. Alleine Willebadessen hat in den vergangenen 24 Stunden sieben neue Fälle zu beklagen. Die Anzahl der aktiven Infektionen ist seit gestern von 53 auf 66 angestiegen. Insgesamt sind nun 526 - zuvor 513 - Fälle bekannt. 441 Personen sind genesen, dieser Wert lag gestern bei 437. Der 7-Tages-Inzidenz ist von 27,81 auf 32,09 angestiegen.

Infektionen in der Übersicht (in Klammern Werte von gestern): Bad Driburg 21 (+2), Beverungen 1, Borgentreich 3 (-3), Brakel 15 (-1), Höxter 5 (-1), Marienmünster 0, Nieheim 0, Steinheim 6 (+1), Warburg 4 (+1) und Willebadessen 11 (+7).

Donnerstag, 22. Oktober 2020 11:31 Uhr

Kreis Höxter (red). Nachdem von Dienstag auf Mittwoch die aktiven Coronainfektionen im Kreis Höxter von 45 auf 53 angestiegen sind, vermeldet der Kreis Höxter am heutigen Donnerstag weitere vier aktive Coronafälle. Damit hat der Kreis Höxter aktuell 57 Fälle - seit Beginn der Pandemie 513. Die Zahl der Genesenen ist von 432 auf 437 angestiegen. Der 7-Tages-Inzidenz ist von 25,67 auf 27,81 angestiegen.

Infektionen in der Übersicht (in Klammern Werte von gestern): Bad Driburg 19 (+1), Beverungen 1 (-1), Borgentreich 6 (+1), Brakel 16 (+4), Höxter 6, Marienmünster 0, Nieheim 0, Steinheim 5 (+2), Warburg 3 und Willebadessen 4.

Blaulicht
Sonntag, 25. Oktober 2020 11:14 Uhr
Kleinkraftrad unter Drogeneinfluß geführt
Dienstag, 20. Oktober 2020 13:33 Uhr

Steinheim (red). Zu zwei Bränden in einer Tiefgarage in Steinheim war es am Montag, 19. Oktober, gekommen. Unbekannte Täter zündeten in einer leerstehenden Tiefgarage an der Marktstraße in Steinheim einen kleinen Haufen von Kartons und Zeitungen an. Die Tat muss sich zwischen 16.00 und 16.15 Uhr ereignet haben. Zeugen bemerkten den Brand und konnten ihn umgehend löschen. Gegen 18.30 Uhr brannte es in derselben Tiefgarage ein zweites Mal. Bislang unbekannte Täter hatten abermals mehrere Zeitungen und Prospekte angezündet. Die Feuerwehr rückte aus, der Brand konnte sehr schnell gelöscht werden, so dass kein weiterer Sachschaden entstand. Die Ermittler der Polizei Höxter bitten um mögliche Hinweise von Zeugen unter der Telefonnummer 05271/962-0.

Foto: Polizei

Montag, 19. Oktober 2020 14:18 Uhr

Kreis Höxter (red). Am Sonntag, 25. Oktober, findet der Tag des Einbruchs statt. Landesweit werden dazu unterschiedliche Aktionen gestartet/durchgeführt. Die Polizei Höxter wird an diesem Tag eine „Telefonaktion“ anbieten. Unter der Rufnummer 05271/962-1351 ist der Fachberater zum Einbruchschutz, Kriminalhauptkommissar Gilbert Schulte, in der Zeit von 10 bis 16 Uhr erreichbar. Fragen zum Umbau, Neubau bzw. zur Objektsicherung können gestellt werden. Es können auch Termine zur Fachberatung an einem anderen Tag „vor Ort“ vereinbart werden. Eine komplette Beratung dauert gut zwei Stunden und ist ein kostenfreier Service der Polizei. Tenor der polizeilichen Fachberatung ist: Mechanik vor Elektronik. Die teilweise irreführende Werbung „Schützen Sie sich vor Einbruch durch Alarmtechnik“ wird unter anderem ins rechte Licht gerückt.

Foto: Kreispolizeibehörde Höxter

Sonntag, 18. Oktober 2020 11:36 Uhr

Nieheim (red). Am Freitag, dem 16. Oktober gegen 18.55 Uhr kam es in Nieheim in Höhe des Gewerbegebietes "Alersfelde" zu einem Verkehrsunfall mit Flucht. Nach Ermittlungen der Polizei befuhr ein unbekannter Fahrzeugführer die "Bredenborner Straße" aus Richtung Nieheim kommend und beabsichtigte nach rechts in die Straße "Alersfelde" einzubiegen.

Dabei überfuhr er die dortige Verkehrsinsel und zerstörte ein auf der Verkehrsinsel befindliches Verkehrszeichen. Ohne sich um den entstandenen Sachschaden zu kümmern, setzte der Fahrzeugführer seine Fahrt fort. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 800 Euro. Wer kann Hinweise auf den Verursacher geben? Hinweise an die Polizei Höxter unter 05271/9620.

Freitag, 16. Oktober 2020 11:50 Uhr

Kreis Höxter (red). Am Freitagmorgen, 16. Oktober 2020, mussten die Beamten der Kreispolizeibehörde Höxter insgesamt sechs Unfälle mit Wildbeteiligung innerhalb von 90 Minuten aufnehmen. Die Unfälle ereigneten sich von 6:20 Uhr bis 7:50 Uhr und verteilen sich gleichmäßig über alle Gebiete des Kreises. Ein siebter Wildunfall ereignete sich gegen 09:30 Uhr. In allen Fällen entstand Sachschaden, Personen wurden nicht verletzt. Die Polizei appelliert daher an alle Autofahrer, vor allem in Waldgebieten besonders aufmerksam zu fahren.

Politik
Montag, 28. September 2020 14:30 Uhr
Bürgermeisterstichwahl: Johannes Schlütz geht als Sieger aus Duell mit Rainer Vidal hervor
Mittwoch, 23. September 2020 10:57 Uhr

Marienmünster (red). „Nach der Wahl in Marienmünster ist vor der Wahl“, so Stefanie Pohlmeier, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins. Dieser trifft sich am Freitag, 25. September, 18.30 Uhr, im Klosterkrug, Abtei. Der Rückblick auf die Kommunalwahl und der Ausblick auf die Bürgermeister-Stichwahl sind Schwerpunkte der Mitgliederversammlung. Außerdem entwickelt die SPD Marienmünster Perspektiven für die kommunalpolitische Arbeit 2020/21. Über die Positionierung zur Bürgermeisterwahl hat sich der sozialdemokratische Ortsverein schon vorab verständigt. Die SPD wird zur Bürgermeisterwahl am kommenden Sonntag in Marienmünster nur eine Empfehlung geben: „Wählen gehen!“ Helmut Lensdorf, Co-Vorsitzender des Ortsvereins, erläutert: „Wir geben keine Wahlunterstützung für einen der beiden Kandidaten. Sie hatten genug Zeit, sich vorzustellen. Die Bürgerinnen und Bürger brauchen jetzt keine Belehrungen der Parteien.“ Stefanie Pohlmeier wirft einen Blick auf die neue Ratsarbeit: „Die SPD wird innovative Projekte unterstützen.“

Montag, 14. September 2020 13:03 Uhr

Kreis Höxter (red). Neben einem neuen Landrat haben die Wählerinnen und Wähler innerhalb der Stadtteile im Kreis Höxter auch eine Bürgermeisterschaftswahl durchgeführt.

Wirtschaft
Mittwoch, 21. Oktober 2020 13:20 Uhr
BeSte Stadtwerke bieten weiterhin sichere Energieversorgung
Mittwoch, 21. Oktober 2020 13:17 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Sparkasse Höxter verzichtet aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr auf den Weltspartag. Erfahrungsgemäß bilden sich am Weltspartag und auch an den Tagen davor und danach in den Sparkassen-Filialen lange Schlangen mit Kindern und deren Eltern oder Großeltern. Doch solche Situationen sind in Zeiten von Corona nicht ratsam.

„Wir tun intern alles dafür, die Pandemie bestmöglich einzugrenzen und die Kunden sowie die Mitarbeiter zu schützen. Den Weltspartag auszurichten und damit eine mögliche Plattform für Menschenansammlungen zu bieten, erscheint uns bei den aktuellen Corona-Zahlen nicht richtig. Deshalb haben wir uns schweren Herzens entschlossen, kein Risiko einzugehen und den Weltspartag abzusagen“, so Achim Frohss, Vorstandsmitglied der Sparkasse Höxter.

Den Weltspartag mit seinen klassischen Belohnungen für die kleinen Sparer wird es voraussichtlich erst wieder 2021 geben. „Dies fällt uns sehr schwer, gehört doch der Weltspartag quasi zur DNA der Sparkassen-Organisation“, so Achim Frohss.

Foto: Sparkasse Höxter

Dienstag, 20. Oktober 2020 10:43 Uhr

Kreis Höxter (red). Nach der Schule unbedingt raus in die große Stadt, vielleicht studieren, auf jeden Fall eine gute Ausbildung machen. Und dann: unabhängig sein, Party machen, Karrierechancen ausloten, die große Welt sehen. So oder so ähnlich sieht heute die Lebenswirklichkeit vieler junger Menschen aus. Und plötzlich zwischen 30 und 40 ändert sich die Perspektive, die Sturm- und Drangphase geht vorbei, man hat sich ausgetobt.

So ging es auch Sabrina Busse, die vor zwei Jahren in den Kreis Höxter zurückgekehrt ist und zuvor in Kaiserslautern, Hamburg und in der Schweiz gelebt hat – bis aus dem Ehepaar eine kleine Familie wurde. „Wir brauchten mehr Platz, mehr Unterstützung und wollten gern, dass die beiden Mädchen mit ihren Großeltern aufwachsen können“, erzählt die gebürtige Höxteranerin, die nun in Godelheim lebt. Sabrina Busse, die sich mit einem „Unverpackt-Mobil“ auf den Märkten in der Region selbständig macht, hätte sich bei ihrer Rückkehr mehr Unterstützung gewünscht. „Es wäre schön gewesen, einen Ansprechpartner zu haben, der mir bei wichtigen Fragen, zum Beispiel der Kinderbetreuung zu Seite gestanden hätte.“

Rückkehragentur hilft bei allen wichtigen Belangen

Die kompetente Ansprechpartnerin im Kreis gibt es nun: Seit einem dreiviertel Jahr steht die gelernte Marketing-Expertin Julia Handtke jungen Fach- und Führungskräften, die sich mit dem Gedanken tragen, zurückzukehren, mit Rat und Tat zur Seite. In der Rückkehr- und Service-Agentur, finanziell gefördert durch LEADER-Mittel, hilft Julia Handtke die Rückkehr aufs Land einfacher zu machen und klärt gemeinsam mit ihren „Kunden“ alle wichtigen Belange und Bedürfnisse – ganz gleich, ob es sich um Jobangebote, Wohnungssuche, Baugrundstücke, Kinderbetreuung, Schule oder um Freizeit- und Familienangebote handelt.

Die Projektleiterin der Rückkehragentur im Kreis Höxter kennt die Geschichten der jungen Familien aus vielen Gesprächen ganz genau: Die Wohnung wird schnell zu eng, die Stadt nervt mit Lärm und Verkehr, und die Familie sucht Platz, Weite, Ruhe und einen schönen Garten. Kurz: Ein Umfeld, in dem Kinder inmitten von Natur und mit regelmäßigem Kontakt zu den Großeltern aufwachsen können. Die Sehnsucht nach zu Hause, nach der Familie, nach der Heimat im Kulturland Kreis Höxter nimmt zu.

Verbindungen in die Heimat nie ganz abgerissen

Die Projektleiterin betreut inzwischen mehr als 20 junge Menschen, die lange Jahre in ganz Deutschland unterwegs und in vielen Metropolen gearbeitet haben. „Für diese Rückkehrer ist die Region ja nicht unbekannt, sie wissen ja, worauf sie sich einlassen und was sie zu erwarten haben“, sagt Julia Handtke. Die Netzwerke von früher funktionieren noch, Eltern und Großeltern seien ebenso vor Ort wie alte Jugendfreunde. „Die Verbindungen zur Heimat sind nie ganz abgerissen.“

Das Wichtigste für den Neuanfang in der Heimat ist natürlich der Beruf: Mit einem selbstkonzipierten Online-Jobsteckbrief bringt Julia Handtke Rückkehrwillige und Unternehmer aus allen Branchen im Kreis zusammen. „Es gibt ja in der Region einen Bedarf an Fachkräften, und die Unternehmen sind sehr interessiert an diesen potenziellen Mitarbeitern, die oft Ideen und Innovationen von außen mitbringen“, so Handtke. Außerdem wissen die Arbeitgeber, dass ihre neuen Fachkräfte nicht so schnell die Segel streichen, wenn sie sich im Kulturland niedergelassen haben.

Website soll Agentur besser auf dem Markt positionieren

 

Auf jeden Fall sollten sich regionale Unternehmen sich auf die Bedürfnisse junger Familien vorbereiten, um dem „War of Talents“ - insbesondere im ländlichen Raum – standzuhalten. „Homeoffice und flexible Arbeitszeiten sind nicht nur für Rückkehrer wichtige Punkte und sollten somit von den Arbeitgebern berücksichtigt werden“, betont Julia Handtke.

Um die Agentur bekannter zu machen und sich entsprechend zu positionieren, wird eine Website aufgebaut, in der auch Unternehmen ihre Firmenporträts abbilden können. „Als Agentur wollen wir als ein festes Bindeglied zwischen Rückkehrern, Unternehmen und Kommunen im Kreis agieren.“

 

Work-Life-Balance

Sabrina Busse hat ihre Rückkehr übrigens nie bereut. Gemeinsam mit ihrem Mann hat die junge Frau das Haus der Großeltern umgebaut, die Familie freut sich über den eigenen Garten und über die schöne Landschaft. „Um die Ecke ist der Wald, und in zehn Minuten bin ich an der Weser“, so Sabrina Busse. Nachteile, auf dem Land zu leben, sieht sie wenige. „Mit Kindern verschieben sich die Prioritäten, und neben der Arbeit kann man sich wunderbar in der Natur erholen, den Wald entdecken und schöne Ausflüge machen“, sagt die Existenzgründerin. Die Work-Life-Balance in der neuen-alten Heimat scheint also für die junge Familie optimal zu sein.

Weitere Infos: www.xregion.de/rueckkehrer-gesucht

Foto: Leader

 

     

Sport
Samstag, 24. Oktober 2020 11:10 Uhr
Aktionstag zum Deutschen Sportabzeichen in Höxter
Montag, 12. Oktober 2020 10:30 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Kreis Höxter fördert die Ausbildung für Geflüchtete und Menschen mit Einwanderungsgeschichte zum Übungsleiter-C oder Trainer-C und übernimmt 70 Prozent der Teilnahmegebühr. Interessierte sollten sich kurzfristig anmelden, denn das Basismodul beginnt bereits Mitte November.

„Unsere Sportvereine haben in den letzten Jahren die soziale Integration geflüchteter Menschen und anderer Neuankömmlinge erleichtert“, erklärt Kreisdirektor Klaus Schumacher als zuständiger Fachbereichsleiter Bildung und Kreisentwicklung. „Sie bieten ihnen Bewegung, Spiel und damit Abwechslung in einem anfangs oft schwierigen Alltag. Sie bieten aber auch eine Gemeinschaft, soziale Kontakte – und bedeuten somit emotionalen Halt.“ Mit der Förderung der Ausbildung soll nun ein weiterer Schritt auf diesem erfolgreichen Weg unternommen werden.

Das Kommunale Integrationszentrum Kreis Höxter (KI) möchte in Kooperation mit dem Kreissportbund Höxter den Zugang zu Qualifizierungsangeboten im Sport für Menschen mit Einwanderungsgeschichte oder Geflüchtete erleichtern. „Menschen mit Zuwanderungsgeschichte können wichtige Brücken bauen zwischen Einheimischen und Neuzugezogenen“, sagt KI-Leiterin Filiz Elüstü. „Um gute Sportangebote anbieten zu können, werden fast überall Übungsleiterinnen und Übungsleiter gesucht oder auch Trainerinnen und Trainer.“ Hier soll das neue Angebot zu sehr guten Konditionen weiterhelfen. Gefördert werden können in diesem Jahr drei Personen.

In der Ausbildung zum Übungsleiter/Trainer oder zur Übungsleiterin/Trainerin erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die Trainingslehre, lernen, wie eine Sportstunde aufgebaut wird und erwerben didaktische sowie methodische Kenntnisse. Die Ausbildung ermöglicht ein eigenständiges Anleiten und Betreuen von Sportgruppen, zum Beispiel in einem Sportverein. Die Ausbildung besteht aus einem Basismodul und einem Aufbaumodul, das innerhalb von zwei Jahren nach Abschluss des Basismoduls besucht werden muss, um als Übungsleiter/Trainer oder Übungsleiterin/Trainerin anerkannt zu sein.

„Spaß am Sport und Interesse am Leiten von Gruppen sollten die Teilnehmenden mitbringen“, erläutert Filiz Elüstü. Vorausgesetzt werden gute Deutschkenntnisse (B1 für das Basismodul und B2 beim späteren Aufbaumodul) sowie ein Mindestalter von 16 Jahren. Das Basismodul besteht aus 30 Lerneinheiten von jeweils 45 Minuten und wird in Brakel am 13. und 14. November sowie am 20. und 21. November angeboten. Die Anmeldung erfolgt bei KI-Mitarbeiterin Agnieszka Weisser (Telefon: 05271-965-3618 oder E-Mail: a.weisser@kreis-hoexter.de) oder bei Arne Tegtmeyer vom Kreissportbund (Telefon: 05271-921 902 oder E-Mail: a.tegtmeyer@ksb-hoexter.de

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-hoexter.de/5004

Foto: LSB NRW Jan Weckelmann

Mittwoch, 30. September 2020 10:52 Uhr

Kreis Höxter/Warburg (red). „Wir haben einen LAUF!“ - Die Schiedsrichtervereinigung Höxter nimmt in diesem Jahr am Intersport Clubrun teil und ersetzt damit das beliebte Schiedsrichter-Turnier inm der Warburger Oktoberwoche.

Seit 42 Jahren in Folge findet in der ersten Oktoberwoche das beliebte SchiedsrichterOktoberwochen-Turnier statt, auf das man sich schon ein Jahr im Voraus freuen. Dazu kommen Schiedsrichter-Mannschaften aus ganz Deutschland in den Kreis gereist und erleben mit ein abwechslungsreiches Wochenende mit viel Fußball, Feiern und einer Menge Spaß. Den aktuellen Umständen geschuldet muss das Turnier dieses Jahr leider ausfallen.

Die Schiedsrichter aus dem Kreis Höxter finden jedoch, dass dieser „Lauf“ nicht abreißen darf. Und genau deshalb hat man sich überlegt, einen Lauf zu organisieren, an dem alle gemeinsam virtuell teilnehmen und sich sportlich messen können. „Daher nehmen wir an dem Intersport Clubrun am 3. Oktober 2020 statt“, so die Schiedsrichtervereinigung, „wir möchten gerne alle Vereine und Sportler im Kreis Höxter und darüber hinaus einladen, am 3. Oktober am Intersport ClubRun teilzunehmen, denn die Startgebühr geht an unseren Verein!“

Organisiert wird der Clubrun von Intersport. Intersport hat für die Veranstaltung eine App entwickelt, die sich automatisch mit diversen Trackern (zB. Garmin, Polar, Suunto, Fitbit, Google Health, Apple Health) synchronisiert. Deshalb kann man überall laufen, ob auf der asphaltierten Lieblingsstrecke, im Wald oder auf der Tartanbahn. Wann findet der Clubrun statt und welche Distanzen gibt es? Am Tag der Deutschen Einheit – 3. Oktober – können Interessierte zwischen 6 und 18 Uhr die gewählte Distanz laufen.

In der App werden dann alle Zeiten zu einer Ergebnisliste (inkl. Altersklassenauswertung) zusammengeführt und stehen um 20 Uhr zur Verfügung. Es stehen folgende Distanzen zur Auswahl: 2, 5 und 10 Kilometer sowie ein Halbmarathon, Marathon und „Sky is the limit“. Bei der Sky is the limit-Distanz kann man zwischen 6 und 18 Uhr so viele Kilometer am Stück laufen wie möglich. Welche Distanz man laufen will, wählt man vorab bei der Anmeldung aus.

Die Teilnahme ist für Jugendliche bis 16 Jahre kostenlos, für 16 bis 18-Jährige kostet die Teilnahme 3 Euro, ab 18 Jahre fünf Euro. Hier geht’s zur Anmeldung: https://run.intersport.de/clubrun

Am 03. Oktober könnt ihr dann in der App unseren Verein als Spendenempfänger auswählen. Wir freuen uns über viele Läuferinnen und Läufer für die Schiedsrichtervereinigung Höxter.

Panorama
Donnerstag, 17. September 2020 08:32 Uhr
Die heimische Wirtschaft steht zum Flughafen Paderborn/Lippstadt
Montag, 31. August 2020 11:20 Uhr

NRW (red). Die Landesregierung wird die Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit sicherstellen. „Ich freue mich sehr, dass die wertvollen Angebote der Schulsozialarbeit auch über den 31. Dezember 2020 hinaus in vollem Umfang erhalten bleiben. Entscheidend ist für alle Beteiligten und insbesondere für die Kinder und Familien, die diese Unterstützung brauchen, dass die Finanzierung auch künftig gesichert und so verlässliche Beschäftigungsmöglichkeiten für Schulsozialarbeit geschaffen werden können“, so Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

Minister Laumann erklärte dazu: „Es ist gut, dass die Schulsozialarbeit durch die Zusage der Landesregierung jetzt dauerhaft gesichert ist. Mit der Entscheidung stehen auch Mittel für die dauerhafte Fortführung der Berufseinstiegsbegleitung zur Verfügung. Jugendliche mit schlechteren Startchancen erhalten damit auch künftig die Möglichkeit, mit kontinuierlicher Unterstützung den Schulabschluss zu erreichen und anschließend den Einstieg in eine Berufsausbildung zu schaffen.“

Bereits jetzt finanziert das Land dauerhaft und unbefristet über 760 Stellen im Landesdienst für Fachkräfte der Schulsozialarbeit an Schulen. Darüber hinaus können Schulen auch Lehrerstellen mit Fachkräften besetzen, wenn der Unterricht ungekürzt erteilt wird. Auf diesem Weg sind bereits über 370 Schulsozialarbeiter beim Land beschäftigt. Bislang finanziert das Land zusätzlich das Programm „Soziale Arbeit an Schulen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepakets in Nordrhein-Westfalen“ (BuT-Schulsozialarbeit) mit etwa 1.000 Vollzeitstellen für Fachkräfte, die ebenfalls auch im Bereich der Schulsozialarbeit tätig sind, im Gesamtvolumen von 47,7 Millionen Euro. Diese Fachkräfte, die an allen Schulformen arbeiten, werden mit diesen Mitteln von den Kommunen in der Regel befristet beschäftigt. Dieses Landesprogramm ist befristet bis zum Ende des Jahres 2020. 

Die Landesregierung hat mit der heute erreichten Grundsatzeinigung nun beschlossen, die sogenannte BuT-Schulsozialarbeit dauerhaft über Landesmittel zu finanzieren und so das Angebot aufrecht zu erhalten. An der Konzeption für die Aufgaben und Zuständigkeiten für Schulsozialarbeit und Schnittstelle zur Jugendhilfe wird nach dieser Grundsatzentscheidung über die Landesmittel nun gemeinsam mit den Beteiligten in Schule, Schulaufsicht, Kommunen und Fachverbänden weitergearbeitet.

Montag, 24. August 2020 08:29 Uhr

Düsseldorf (red). Nordrhein-Westfalen hat dem Bund die vorläufigen Ergebnisse zur Erntebilanz bei Getreide übermittelt. Mit 3,8 Millionen Tonnen Getreide liegt die Ernte trotz der im dritten Jahr in Folge extremen Witterungsausschläge fast genau auf Höhe des Vorjahres (+0,1 Prozent) und 2,9 Prozent unter dem sechsjährigen Mittel.

„Es wird trotzdem deutlich: Der Klimawandel wirkt sich auf die Landwirtschaft aus. Zudem hat auch die Corona-Pandemie es den Landwirtinnen und Landwirten nicht einfacher gemacht“, kommentierte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser die Bilanz.

Die Ministerin nahm die Erntebilanz zum Anlass, den Landwirtinnen und Landwirten für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken: „Sie leisten rund um die Uhr herausragende Arbeit für die Ernährung der Gesellschaft. Sie stellen auch in den schwierigen Zeiten unsere Versorgung sicher und bringen regionale Vielfalt auf unsere Teller. Wir Verbraucher sollten dies jeden Tag aufs Neue würdigen und unsere Lebensmittel und diejenigen, die sie erzeugen, wertschätzen", sagte Ursula Heinen-Esser.

Ein zu milder Winter, sehr hohe Niederschläge im Februar, außergewöhnliche Trockenheit im April und Mai, Spätfröste während der Eisheiligen und schließlich Hitze und Trockenheit im August haben das Wachstum fast aller Feldfrüchte in diesem Jahr beeinträchtigt. Dies hat dazu geführt, dass die Ernteergebnisse je nach Region und vor allem je nach Bodengüte außergewöhnlich stark streuen.

Regional kam es insbesondere bei Winterweizen auf guten Böden mit hoher Wasserspeicherung zu unerwarteten Rekorderträgen, während die Ernte vor allem auf leichten, sandigen Böden unterdurchschnittlich war. Die Anbaufläche für Getreide in Nordrhein-Westfalen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent auf 507.090 Hektar und umfasst damit etwa die Hälfte der Ackerlandfläche. Lokale Aussagen zur Erntebilanz sind auf Grundlage der landesweiten Daten nicht möglich.

Weizenernte über dem Durchschnitt

Im Ergebnis liegen in Nordrhein-Westfalen die Flächenerträge bei Winterweizen mit 86,2 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha) um 5,5 Prozent höher als im Vorjahr und 3,2 Prozent über dem langjährigen Mittel. Hingegen gingen die Erträge bei Wintergerste (70,8 dt/ha, minus 8 Prozent gegenüber Vorjahr, minus 7,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Winterroggen (62,1 dt/ha, minus 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 3,9 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Triticale (61,2 dt/ha, minus 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 11,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) und Hafer (44,0 dt/ha, minus 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 17,6 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) zurück.

„Neben der Menge spielt natürlich auch die Qualität der Ernte eine wichtige Rolle. Hier hat das warme Erntewetter dafür gesorgt, dass nahezu das gesamte Getreide sauber, trocken und pünktlich eingebracht werden konnte“, erklärte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser.

Bei der wichtigsten Brotgetreideart Weizen deute sich an, dass die für das Backverhalten wichtigen Proteingehalte in diesem Jahr vor allem auf Flächen mit Rekorderträgen auf eher niedrigem Niveau liegen. Bei der Wintergerste als wichtigster Futtergetreideart werden besonders gut gefüllte Körner mit hohem Hektolitergewicht berichtet.

Sorgenkinder Grünland und Futter

Weniger günstig stellen sich derzeit die Aussichten für die Futtergewinnung dar. Insbesondere auf den leichten, sandigen Standorten haben Hitze und Trockenheit der letzten Wochen Mais, Futtergräsern und Grünland stark zugesetzt und lassen deutlich unterdurchschnittliche Erträge erwarten. Damit stehen viele Tierhaltungsbetriebe im dritten Jahr in Folge vor dem Problem knapper Winterfuttervorräte. Einsetzende Niederschläge werden die vorzeitige Abreife vieler Maisbestände nicht mehr aufhalten können. Allerdings gibt es auch früh gesäte Maisbestände auf guten Böden, die durchaus eine hohe bis sehr hohe Ernte erwarten lassen.

Ministerin Heinen-Esser: „Der trockenheitsbedingte Wachstumsstillstand auf Grünland wird in der verbleibenden Vegetationszeit nicht mehr aufzuholen sein. Das stimmt mich besorgt. Aber auch hier gibt es regional je nach Boden und Niederschlägen große Unterschiede.“ Unter der Hitze und Trockenheit litt auch der Kartoffelanbau. Nur mithilfe der Beregnung werden in diesem Jahr gute Erträge und Qualitäten möglich sein. Dort, wo nicht beregnet werden kann, sind schwache Erträge und zum Teil hohe Stärkegehalte und damit mehlige Knollen die Folge. Günstige Witterung mit ausreichenden Niederschlägen kann vor allem bei Zuckerrüben, aber auch bei späten Kartoffeln, Silo- und Körnermais sowie Grünland in den nächsten Wochen die Ernteerwartungen noch verbessern.

Samstag, 22. August 2020 10:07 Uhr

Düsseldorf (red). Ein neues Videospiel soll Kinder und Jugendliche über extremistische Einflüsse im Internet aufklären und ihre Medienkompetenz stärken: Innenminister Herbert Reul, der Chef der Staatskanzlei und für Medien zuständige Staatssekretär, Nathanael Liminski, und Martin Borchers, Produzent der Firma bildundtonfabrik (btf) haben am Freitag (21. August) das Spiel „Leons Identität“ vorgestellt. Der NRW-Verfassungsschutz und Staatskanzlei haben das Projekt gemeinsam beauftragt und begleitet.

„Das Netz ist die Dunkelkammer eines extremistischen Weltbildes und die Radikalisierungsmaschine des 21. Jahrhunderts. Deshalb ist es wichtig, dass der Staat hier maßgeschneiderte Angebote macht. Die Überzeugungen junger Menschen dürfen nicht von Populisten und Radikalen geprägt werden, da müssen und wollen wir mitmischen“, so Reul. Der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz sieht die Digitalisierung des Extremismus als größte Herausforderung für alle Sicherheitsbehörden an.

Nathanael Liminski sagte: „Nordrhein-Westfalen geht in der Extremismus-Prävention neue Wege. Mit ‚Leons Identität‘ wollen wir junge Menschen vor dem Abrutschen in die rechte Szene bewahren. Indem wir ihre Medienkompetenz stärken, machen wir sie immun gegen Hetze und Hass. Zielgruppengerecht gehen wir mit unserer Prävention dorthin, wo sonst Radikalisierung stattfindet.“

Leons Identität ist ein detektivisches Abenteuerspiel. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Jonas, der sich auf die Suche nach seinem vermissten Bruder macht. Jonas sucht in Leons Jugendzimmer nach Hinweisen und geht den Umständen seines mysteriösen Verschwindens auf den Grund, wobei er Leons langsames Abdriften in die rechtsextreme Szene nachzeichnet.

Bereits seit vier Jahren ist der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz auf der Spielemesse „Gamescom“ präsent. Die positiven Erfahrungen dort sind der Hintergrund für die Entwicklung des Spiels. Das Spiel ist offiziell geprüft und hat die Alterskennung USK 12. Es eignet sich auch für den Einsatz in Schulen. Zum Spiel gehört eine Website, die eine Brücke in die reale Welt schlägt. Hier können die Spieler sich weiter informieren und valide Quellen sichten.

Entwickelt wurde das Spiel gemeinsam mit bildundtonfabrik (btf), unter anderem mehrfacher Gewinner des Grimmepreises und des deutschen Videospielpreises 2019. „Was wir können, ist über Extremismus und Radikalisierung aufklären, was wir aber nicht können, ist ein Videospiel entwickeln“, so Innenminister Reul. Das Gesamtbudget für die Entwicklung des Spiels betrug rund 220.000 Euro.

Mehr Informationen zu „Leons Identität“ gibt es unter www.leon.nrw.de

Foto/Screenshot: Land.NRW

 

Donnerstag, 23. Juli 2020 11:20 Uhr

Paderborn (red). Die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) begrüßt die Wiederaufnahme der täglichen Flugverbindung zwischen dem Flughafen Paderborn/Lippstadt und der bayerischen Landeshauptstadt München durch die Lufthansa. Der Flughafen München bildet ein wichtiges Drehkreuz für Flüge in alle Welt und ist laut IHK insbesondere für den ostwestfälischen Wirtschaftsverkehr von großer Bedeutung.

Mit einer täglichen Verbindung ist man von den früheren fünf täglichen Verbindungen zwar noch weit entfernt, allerdings ist es nach Einschätzung der IHK ein Schritt zur Rückkehr in die Normalität. Der Luftverkehr in Deutschland und weltweit leidet corona-bedingt unter drastischen Rückgängen. Viele Länder außerhalb der EU gelten als Risikogebiete, in die es keine Flugverbindungen gibt. Allerdings ändern sich die Einstufungen häufig kurzfristig. Die IHK hofft daher, dass in Kürze immer mehr Geschäftsreisen auch außerhalb der EU möglich sein werden. Darauf gilt es, sich vorzubereiten.

Ostwestfalen verfügt über viele international erfolgreiche Unternehmen, die in engem Austausch mit ihren Kunden und Lieferanten weltweit stehen. Um auch weiterhin Erfolg auf den internationalen Märkten vorweisen zu können, brauchen die Unternehmen schnelle Flugverbindungen zu den wichtigen Destinationen weltweit. Das kann der Flughafen Paderborn/Lippstadt über das Drehkreuz München leisten. Daher ist diese Verbindung für den Geschäftsreiseverkehr so eminent wichtig. 

Ohne staatliche Hilfe wird es allerdings für den Flughafen Paderborn/Lippstadt kaum möglich sein – wie für fast alle anderen Regionalflughäfen in Deutschland auch – ohne größere Einschnitte durch die Corona-Krise zu kommen. Deshalb fordert die IHK die Landes- und Bundesregierung auf, Flughäfen wie den in Paderborn/Lippstadt unter den Corona-Rettungsschirm zu stellen. Außerdem fordert die IHK das Bundesverkehrsministerium auf, die zugesagte Übernahme der Kosten für die Flugsicherung jetzt auch schnell umzusetzen.

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