Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Dienstag, 26. März 2019 10:35 Uhr
BWL studieren in Holzminden: online und berufsbegleitend - Infoveranstaltung zum Bachelorstudiengang „Betriebswirtschaft berufsbegleitend“ an der HAWK
Dienstag, 26. März 2019 10:28 Uhr

Steinheim (red). Im Beisein von Schulleiter Marko Harazim überreichten die beiden Leiter der diesjährigen DELF-AG Christiane Rüther-Kluwe und Helmut Vogt 34 stolzen Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgangsstufen 7 bis Q2 des Steinheimer Gymnasiums das offizielle französische Sprachzertifikat DELF. Auf die Prüfung zu diesem Zertifikat wurden sie im Rahmen der DELF-AG am Städtischen Gymnasium zusätzlich zum normalen Unterricht intensiv vorbereitet. Im Nachmittagsbereich bzw. in ihrer Mittagspause investierten die 34 Schülerinnen und Schüler ihre Freizeit in die Verbesserung ihrer Kompetenzen in den vier Kernbereichen Hören, Lesen, Schreiben und Sprechen. Hervorzuheben ist die beeindruckende Größe der Gruppe, schließlich ist das Gymnasium Steinheim eine vergleichsweise kleine Schule. 

Auf der Niveaustufe A1 legten Amalia Babel, Lenja Bierwirth, Nestor Boschmann, Athina Dudek, Maja Fiene, Justin Ilmert, Emma John, Denise Normann, Selen Öztürk, Laura Pettig, Luca Potthast, Ellen Richter, Cameron Rombert, Lina Simon, Melina Stamm, Marie Stock, Sarah Struck, Marie Thoren, Fiona Tölle und Tessa Wienke die Prüfung mit Erfolg ab. Das Diplom auf dem Sprachniveau A2 erreichten Delia Babel ,Emma Hornemann, Pauline Lachnicht, Marie Lange, Lena Plat, Chiara Richert, Emily Rostermund, Paula Runte und Paula Strato. Die Oberstufenschülerinnen Sophia Franzke, Magdalena Schabani, Sophia Struck und Miriam Thiele freuen sich über die bestandene Prüfung auf der Niveaustufe B1. Beatrice Groll erreichte sogar das DELF B2, was zum Studium an einer französischsprachigen Universität ohne Sprachprüfung berechtigt.

DELF ist die Abkürzung für "Diplôme d'études en langue française". Für Schülerinnen und Schüler, die großes Interesse an der französischen Sprache haben, wird am Städtischen Gymnasium Steinheim bereits seit mehr als zehn Jahren eine Arbeitsgemeinschaft angeboten, in der man sich auf die DELF-Prüfung vorbereiten kann. Das DELF ist ein außerschulisches Sprachdiplom, das vom französischen Erziehungsministerium vergeben wird und international anerkannt ist. DELF ist eine Zusatzqualifikation, die etwa bei der Suche nach einem Praktikums- oder Studienplatz in einem französischsprachigen Land hilfreich ist. Die Sprachniveaus (A1 bis B2) entsprechen dabei den sprachenübergreifenden Niveaus für moderne Fremdsprachen, wie sie im sogenannten „gemeinsamen europäischen Referenzrahmen" des Europarats ausgewiesen werden. Mit dem Diplom hat man ein standardisiertes Zertifikat über die eigenen Französischkenntnisse in der Hand, das im Ausland besser verstanden wird als ein deutsches Schulzeugnis. Auch im späteren Berufsleben in Deutschland kann das DELF-Diplom hilfreich sein, um Französischkenntnisse nachzuweisen.

Es geht bei DELF nicht um bestimmte Grammatik- und Vokabelkenntnisse, sondern um die Fähigkeit, sich auf Französisch in Alltagssituationen zu verständigen: hörend, sprechend, lesend und schreibend. Deshalb wird auch besonderer Wert auf Hörverstehen und Sprechen gelegt. Die schriftliche Prüfung fand am Gymnasium in Steinheim statt. Die mündliche Prüfung, bei der die Schülerinnen und Schüler mit französischen Muttersprachlern ausführliche Gespräche führen mussten, fand in diesem Jahr an einem Freitagnachmittag am Goerdeler-Gymnasium in Paderborn statt.

Foto: Michael Volmer

Dienstag, 26. März 2019 08:59 Uhr

Blomberg (red). In der vergangenen Woche wählte der Johanniter-Nachwuchs aus Lippe-Höxter in der Dienststelle in Blomberg seine neue Interessenvertretung. Die sechsköpfige Regionaljugendleitung bilden ab sofort Sophie Stapf als Regionaljugendleiterin, ihre Stellvertreterinnen Malin Reuter und Maja Seele sowie Kim-Sophie Schulz, Celina Beverung und Pauline Depping als weitere Mitglieder.

Regionaljugendleiterin Sophie Stapf neu im Amt

Die 22-jährige Sophie Stapf engagiert sich seit gut fünf Jahren ehrenamtlich bei den Johannitern. Angefangen hatte alles im Jahr 2014 mit einer Sanitätshelferausbildung. Aber Stapf wollte mehr und ließ sich zwei Jahre später in die Regionaljugendleitung der Johanniter-Jugend wählen. „Es macht mir großen Spaß, mit Jugendlichen zu arbeiten und im Team Dinge zu organisieren", erklärt Stapf. Die Blombergerin ist neben ihrem ehrenamtlichen Engagement Auszubildende im Rettungsdienst und bereitet sich derzeit auf ihre Prüfung zum Notfallsanitäter im Sommer vor.

Jannik Reue scheidet nach drei Jahren aus der Regionaljugendleitung aus

Verabschiedet wurde am Wahlabend, mit großem Dank durch die Vorstände Matthias Schröder und Thilo Wendenburg, der bisherige Jugendleiter Jannik Reue. Der 27-Jährige aus Blomberg trat der Hilfsorganisation 2007 bei und bekleidete das Amt des Regionaljugendleiters in den letzten drei Jahren. Reue bleibt dem Johanniter-Regionalverband Lippe-Höxter jedoch in vielfältiger Weise verbunden – als Ehrenamtlicher im Ortsverband Blomberg sowie als hauptamtlicher Rettungsassistent und Medizinproduktgesetz-Beauftragter.

Foto: Johanniter

Montag, 25. März 2019 08:01 Uhr

Kreis Höxter (red). Die beliebte Interreligiöse Vortragsreihe des Kommunalen Integrationszentrums geht in eine neue Runde. Im Mittelpunkt steht dabei wieder die Vielfalt der verschiedenen Glaubensrichtungen im Kreis Höxter. An vier verschiedenen Terminen erhalten die Gäste in Brakel, Höxter, Warburg und Bad Driburg spannende Einblicke in das Christentum, den Islam und den Buddhismus. Die Veranstaltungen finden im Rahmen des Projekts „VielfaltForum“ statt. „Die Vorträge spiegeln unsere Gesellschaft wieder, die durch das Zusammenleben unterschiedlicher Glaubensgemeinschaften geprägt ist. Grundlage hierfür ist gegenseitiger Respekt und auch Interesse an anderen Kulturen. Deshalb laden wir alle Interessierten herzlich ein“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher. Hier die Termine der Interreligiösen Vortragsreihe:

  • Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Islam und Christentum am 26. März 2019 von 18 bis 19.30 Uhr, im Generationenpark Stadtteilzentrum, Lütkerlinde 4, in Brakel

    Die monotheistischen Religionen haben viel mehr Gemeinsamkeiten als man denkt. Wenn man davon ausgeht, dass sie von der gleichen Quelle stammen, gibt es konsequenterweise auch viele Verbindungspunkte. Selbstverständlich existieren auch Unterschiede, auf die in der Vergangenheit immer wieder ein sehr starker Fokus gelegt wurde. Für ein gelingendes Miteinander müssen auch die vielen Gemeinsamkeiten betrachtet werden, um ein umfassendes Gesamtbild zu erhalten. Der Referent ist Dr. Cemil ?ahinöz. Er ist Soziologe, Religionspsychologe, Familienberater, Integrationsbeauftragter und Gründer und Chefredakteur der Zeitschrift „Ayasofya“. Er hat verschiedene Bücher übersetzt und verfasst und ist in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften als Journalist und Kolumnist tätig.

  • Jesidentum (Ezidentum) am 11. April 2019 von 19 bis 20.30 Uhr, in der Aula der Kreisverwaltung, Moltkestraße 12, in Höxter

    In Deutschland lebt die größte Diasporagemeinschaft der Jesiden (die sich selbst Eziden nennt) mit rund 200.000 Angehörigen. Die meisten von ihnen leben in NRW. Obwohl die Geschichte des Jesidentums weit bis in die vorchristliche Zeit zurückreicht, ist diese friedfertige Religionsgemeinschaft mit seinem stark ausgeprägten humanistischen Wertekompass nur wenig bekannt. Seit dem Jesiden-Genozid 2014 im Nordirak durch den sogenannten Islamischen Staat kamen gehäuft Fragen in Deutschland auf, wie es um diese alte Religionsgemeinschaft steht, woran die Anhänger glauben, warum sie seit Jahrhunderten im Nahen Osten aufgrund ihres Glauben verfolgt und vertrieben werden. Privatdozent Dr. Sefik Tagay gibt einen Einblick in Glaube, Kultur und Gesellschaft der jesidischen Gemeinschaft. Er wird zudem auf die Situation der Jesiden in Deutschland und die Folgen des Jesiden-Genozids eingehen. Der Referent ist Forschungsleiter der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universität Duisburg-Essen und zugleich Vorsitzender der Gesellschaft Ezidischer AkademikerInnen. Er hat langjährige Erfahrung in interkultureller Psychotherapie mit Migranten und Geflüchteten. Zudem forscht er seit vielen Jahren über die Jesiden und das Jesidentum in der Diaspora.

  • Buddhismus – ein Weg zur Entfaltung von Mitgefühl und Weisheit am 25. Juni 2019 von 18 bis 19.30 Uhr, Wat Buddhametta Warburg e.V., Bahnhofstraße 82, in Warburg

    Die Buddha-Lehre bietet Übungswege an, die zu mehr innerer Ruhe führen. Jeder Mensch wird früher oder später mit Leid bringenden Lebensumständen konfrontiert. Im besten Falle kann dies zu tieferen Fragen nach den Ursachen solch wiederkehrender Erfahrungen führen. Heilsame Qualitäten und ein Mitgefühl mit den Lebewesen können dann stärker hervorkommen. Nicht zuletzt werden Wohlbefinden, Einsichten in die Natur des Herzens/Geistes in diesem Prozess entfaltet. Etliche Elemente des Buddha-Weges, vor allem die ethischen Prinzipien, aber auch die meditative Sammlung können von allen Interessierten – unabhängig von der eigenen Religion oder Weltanschauung – bedacht und erprobt werden. Referentin ist Dagmar Doko Waskönig. Sie wird einen Einblick in die buddhistische Religion geben. Sie ist Buddhistische Nonne und leitet als Zen-Meisterin das Zen Dojo Shobogendo in Hannover. Sie ist für die Dachverbände der Deutschen Buddhisten und der Deutschsprachigen Ordensleute tätig. Sie ist Autorin von Büchern und zahlreichen Zeitschriftenbeiträgen.

  • Einheit und Vielfalt des Christentums am 7. Oktober 2019 von 18.30 bis 20 Uhr, Katholische Pfarrgemeinde, Von-Galen-Straße 1, in Bad Driburg

    Innerhalb des einen Christentums hat es von Anfang an Unterscheidungen und Spaltungen gegeben. Am Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt sich die ökumenische Bewegung zum grundlegenden kirchengeschichtlichen Ereignis des 20. Jahrhunderts. Sie bestimmt das Geschick der Kirchen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wie keine andere religiöse Bewegung vordem. So behauptet sich bis heute über viele Jahrzehnte eine beeindruckende Vielfalt von interkonfessionellen Begegnungen, Gesprächen und Dialogen. Referent Dr. Wolfgang Thönissen ist Professor für Ökumenische Theologie an der Theologischen Fakultät Paderborn und Leitender Direktor des Johann-Adam-Möhler-Instituts für Ökumenik. Er ist Konsultor des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Kirchen in Rom, Mitglied verschiedener Dialogkommissionen und Autor zahlreicher Bücher über den Ökumenismus.

Als Ansprechpartnerin für die Interreligiöse Vortragsreihe helfen Tuija Niederheide (05271/965-3613 oder per E-Mail an t.niederheide@kreis-hoexter.de) und Anna Kröger (05271/965-3609 oder per E-Mail an a.kroeger@kreis-hoexter.de) vom Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Höxter gerne weiter. 

Foto: Kreis Höxter

Montag, 25. März 2019 07:46 Uhr

Beverungen (red). „Wir haben uns bei der Planung für den Tag der Jugendbeteiligung ganz bewusst entschieden, die Informationen wie auf einer Messe zu präsentieren.“ Robert Hartmann von Projekt Begegnung verspricht sich davon mit seinem Team eine lockere Atmosphäre, die die Jugendlichen anspricht. Auf die Teilnehmer wartet am Samstag, 30. März, im Schulzentrum Beverungen von 13 bis 18 Uhr ein abwechslungsreiches Programm.

Die Liste der Anbieter ist lang, sie alle verbindet das Bestreben, die Jugendlichen aus dem Kreis Höxter aktiv zu beteiligen. Dabei setzen sie auf Infostände oder kleine Workshops. Mitmachen ist also angesagt. Gleichzeitig wird auch diese Veranstaltung dazu beitragen, die Akteure aus der Jugendarbeit noch besser zu vernetzen, was zu den Zielen des Projektes „Jugendarbeit 2.0“ zählt. Zu den Teilnehmern gehören verschiedene Jugendtreffs und Jugendfreizeitstätten genauso wie die Sportjugend des Kreissportbundes oder die LWL-Servicestelle für Kinder- und Jugendbeteiligung NRW. Die Jugendfeuerwehren im Kreis Höxter präsentieren genauso wie die THW Jugend Warburg voll ausgerüstete Einsatzfahrzeuge. Für ein ganz besonderes Highlight wird das Jugendzentrum Eckpunkt Steinheim sorgen. „So etwas hat es wohl im Kreis Höxter noch nicht gegeben“, freut sich dessen Leiter Sebastian Riegel gemeinsam mit Hans Krautheim.

„Unsere Jugendlichen haben ein ausgemustertes Auto mit Aufklebern und Sprühdosen optisch aufbereitet, damit es an dem Tag zerschlagen werden kann.“ Ab 15 Uhr können die Gäste mit Baseballschläger oder Vorschlaghammer beim sogenannten Car-Wrecking das umweltgerecht vorbereitete Auto zertrümmern.

Im letzten Jahr ist das vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen geförderte Projekt „Jugendarbeit 2.0“ gestartet. Auch der Kreis Höxter beteiligt sich als Förderer und wird später die Ergebnisse in seinen Kinder- und Jugendförderplan einfließen lassen. Landrat Friedhelm Spieker wird den Tag der Jugendbeteiligung gemeinsam mit Beverungens Bürgermeister Hubertus Grimm, um 13 Uhr eröffnen.

Die Aussteller

Sportjugend KSB, Eckpunkt Steinheim, LWL Servicestelle für Kinder- und Jugendbeteiligung NRW, THW Jugend Warburg, ZZHH – Zukunftszentrum Holzminden Höxter, Juzi Höxter, Gemeinwohl-Region Höxter, Jugendfeuerwehren im Kreis Höxter, Young Caritas, Evangelischer Jugendtreff Steinheim und Brakel, Jugendfreizeitstätte Brakel, Smart Country Side, Spielmannszug Kollerbeck, Jugendarbeit 2.0, Hier gestalten, Dekanat Höxter, 72-Stunden-Aktion BDKJ, Kreisverband Höxter des Deutschen Jugendherbergswerks, Jugendtreff Bad Driburg und Lichtalben – Verein für suburbane Jugendkultur.

Foto: Projekt Begegnung

 

 

Blaulicht
Dienstag, 26. März 2019 11:36 Uhr
Scheune aufgebrochen und Elektro-Motoren gestohlen
Dienstag, 19. März 2019 13:12 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Betrugsversuche durch Anrufe von falschen Polizisten hören nicht auf. Allein am Montag, 18. März, wurden der Polizei Höxter zwischen 20 Uhr und 22.30 Uhr drei Fälle in Höxter gemeldet, bei denen Unbekannte am Telefon vorgaben, Polizeibeamte zu sein, um dann die Angerufenen nach Wertgegenständen im Haus und persönlichen Informationen auszufragen. In allen drei Fällen blieb es beim Versuch, die Angerufenen schöpften rechtzeitig Verdacht, beendeten das Gespräch und informierten anschließend die echte Polizei. Die Kreispolizeibehörde appelliert weiterhin daran, grundsätzlich misstrauisch zu sein, wenn sich Unbekannte unter einem Vorwand am Telefon melden. Sobald das Gespräch auf persönliche Informationen, Bargeld oder Wertgegenstände gelenkt wird, legen Sie einfach auf und verständigen die Polizei in Höxter unter 05271/962-0.

Freitag, 15. März 2019 11:35 Uhr

Steinheim (red). An einem Fahrzeug eines Paketzustellers aus Bielefeld ist am Donnerstag, 14. März 2019, gegen 10:30 Uhr, ein Schaden von 2.500 Euro entstanden. Der Zusteller hatte seinen Mercedes-Sprinter zur Unfallzeit in der Oberen Straße in Steinheim-Vinsebeck am linken Fahrbahnrand geparkt und befand sich gerade bei einer Zustellung an einem Wohnhaus, als er einen lauten Knall aus Richtung seines Fahrzeuges hörte. Bei der Rückkehr zu seinem Lieferwagen, stellte er nicht unerhebliche Beschädigungen an seinem Fahrzeug fest. Ein Fahrzeug hatte seinen Wagen gestreift und der Fahrzeugführer hatte die Unfallstelle unerkannt verlassen. Auf Grund der Beschädigungen an dem Sprinter ist davon auszugehen, dass auch am Verursacherfahrzeug deutliche Unfallschäden entstanden seien müssen. Die Polizei in Höxter, Tel. 05271 - 9620, bittet Zeugen und Hinweisgeber sich zu melden.

Foto: Polizei

Freitag, 15. März 2019 11:26 Uhr

Kreis Höxter (red). Für manche Fahrzeugführer ist das richtige Verhalten an Bushaltestellen unklar, weil vielleicht die Führerscheinprüfung schon viele Jahre zurückliegt oder im Bekanntenkreis unterschiedlichste Auffassungen dazu vorhanden sind. Das richtige Verhalten regelt der Paragraph 20 der Straßenverkehrsordnung (StVO). Er besagt, dass an Omnibussen des Linienverkehrs und an gekennzeichneten Schulbussen, die an Haltestellen halten, nur vorsichtig vorbeigefahren werden darf. Das gilt auch für den Gegenverkehr. Eine Bushaltestelle muss durch das amtliche Verkehrszeichen 224 gekennzeichnet sein.

Dabei handelt es sich um ein grünes H auf gelben Grund mit einer grünen Umrandung. Doch was bedeutet "vorsichtiges Vorbeifahren"? Hierunter versteht man eine mäßige Geschwindigkeit, also eine deutlich herabgesetzte Geschwindigkeit gegenüber der zulässigen Höchstgeschwindigkeit. Der Fahrzeugführer muss die mäßige Geschwindigkeit bis auf die Schrittgeschwindigkeit reduzieren, wenn ein Bus mit eingeschalteter Warnblinkanlage an einer Haltestelle hält. Das gilt übrigens auch für den Gegenverkehr! Bei Geschwindigkeitsmessungen werden maximal 10 km/h als Schrittgeschwindigkeit angenommen. Zudem darf der Fahrzeugführer an dem Bus nur in einem solchen Abstand vorbeifahren, dass eine Gefährdung von Fahrgästen ausgeschlossen ist. Hier geht man von mindestens zwei Metern seitlichen Abstand aus. Die Fahrgäste dürfen auch nicht behindert werden. Wenn nötig, muss angehalten werden. Das bedeutet, dass den Fahrgästen das Erreichen und Verlassen des Busses ermöglicht werden muss.

Auch ist besondere Vorsicht geboten, wenn ein Bus mit eingeschalteten Warnblinklicht eine gekennzeichnete Haltestelle anfährt oder verlässt. Beim Annähern darf der Bus nicht überholt werden und das Verlassen ist ihm zu ermöglichen. Wenn nötig, müssen andere Fahrzeuge warten. Aber auch für Fußgänger und Fahrgäste bestehen Pflichten. Vor allem an Schulen sieht man, dass sich im Bereich von Haltestellen Kinder auf der Fahrbahn aufhalten, weil es zum Beispiel Gerangel um Plätze in der Warteschlange gibt oder zu Stoßzeiten die Haltestelle die Masse der Schüler nicht aufnehmen kann.

Der Paragraph 20 StVO besagt, dass diese Personen auf Gehwegen, Seitenstreifen oder einer Haltestelleninsel den Bus erwarten müssen. Sind solche Straßenteile nicht vorhanden, so müssen sie am Fahrbahnrand warten. Bei Zuwiderhandlungen kann Fahrzeugführern zum Beispiel folgendes drohen: 1.) Sie überholten einen Omnibus mit eingeschalteten Warnblinklicht bei Annäherung an eine Haltestelle: 1 Punkt, 60,- EUR Bußgeld 2.) Sie fuhren bei an einer Haltestelle haltenden Omnibus mit eingeschalteten Warnblinklicht nicht mit Schrittgeschwindigkeit: 15,- EUR; mit Behinderung: 1 Punkt, 60,- EUR; mit Gefährdung 1 Punkt, 70,- EUR 3.) Nr. 2 gilt gleichfalls für den Gegenverkehr!

Foto: Polizei

Dienstag, 12. März 2019 10:58 Uhr

Albaxen (red). Leichte Verletzungen hat eine 49-jährige Frau aus Marienmünster am Montagabend bei einem Verkehrsunfall auf der Landstraße 946 erlitten. Gegen 17.50 Uhr befuhr die Frau mit ihrem Nissan Micra die Landstraße aus Richtung Bödexen kommend in Richtung Albaxen. In einer Rechtskurve geriet ihr Fahrzeug auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet in den Straßengraben. Die Fahrerin wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Dieses konnte sie nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Der Nissan wurde stark beschädigt und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beträgt 1500 Euro.

Foto: Polizei

Unsere Videothek
Politik
Dienstag, 26. März 2019 08:23 Uhr
Gemeinsames Europawahlprogramm von CDU und CSU: Haase beschließt im Bundesvorstand mit
Sonntag, 24. März 2019 07:29 Uhr

Kreis Höxter (red). Die GRÜNEN im Kreis Höxter werden 40 Jahre alt. Aus diesem Anlass wird am 27. April ein Festakt in der Stadthalle Brakel stattfinden. Dazu lädt der Kreisverband alle Freunde, Wegbegleiter, Ehemalige und Zukünftige herzlich ein. „In den vergangenen vierzig Jahren haben wir GRÜNE viel im Kreis Höxter bewegt und gesellschaftliche Veränderungen mit geprägt. Zugleich gab es bei uns in der Partei selbst viel Bewegung, haben wir uns weiter entwickelt und inzwischen mehrere politische Generationen hervorgebracht“, zieht Ricardo Blaszczyk, Sprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreis Höxter, Bilanz. „Wir freuen uns, dass wir in der jüngeren Zeit erneut deutlich an Vitalität gewonnen haben. Die aktuellen politischen Entwicklungen zeigen, dass große Teile der Bevölkerung unsere Anliegen richtig finden. Dieser Rückhalt stärkt uns in unserer Arbeit für mehr Nachhaltigkeit im Kreis Höxter.“ Der öffentliche Festakt beginnt um 17 Uhr mit Festreden und musikalischer Begleitung und endet in einer Jubiläumsparty.

Donnerstag, 21. März 2019 11:53 Uhr

Nieheim (red). Der Rat der Stadt Nieheim tritt sich am Donnerstag, dem 28. März um 18:30 Uhr im Betreuungsraum der Realschule in Nieheim zu einer Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem folgende Punkte: Bauleitplanung Bebauungsplan Nr. 23 "Am Park" der Ortschaft Nieheim-Kernstadt mit teilweiser Änderung des Bebauungsplans Nr. 6 "Kurgebiet" der Nieheim-Kernstadt, die Feststellung des Jahresabschlusses 2017 der Stadt Nieheim und Entlastung des Bürgermeisters für das Haushaltsjahr 2017, der Wirtschaftsplan 2019 der Westfälisch-Kulinarischen Museums- und Erlebnismeile (WKME) GmbH, die Festlegung von Richtlinien für die Vergabe des Heimat-Preises sowie die Bestellung eines neuen Stellvertreters in der Verbandsversammlung des Volkshochschulzweckverbandes Bad Driburg, Brakel, Nieheim, Steinheim durch die CDU. Zudem Mitteilungen der Verwaltung, Anfragen und Mitteilungen und die abschließende Fragestunde für Einwohner gem. § 18 (1) der Geschäftsordnung.

Wirtschaft
Samstag, 23. März 2019 08:14 Uhr
Führungsposition in neue Hände gegeben: Regina Helmes übernimmt die Leitung der Sparkassen-Filiale Nieheim
Freitag, 22. März 2019 07:46 Uhr

Höxter (red). Im Rahmen einer glamourösen Gala wurde das Mode- und Sporthaus Klingemann aus Höxter mit dem „Branchen-Oscar“ STERNE der WÄSCHE in der Kategorie Textil-/Modehäuser mit dem 1. Platz ausgezeichnet und gehört somit zu den herausragenden Wäscheabteilungen Deutschlands. Bereits zum 14. Mal, seit 2006 einmal jährlich, verlieh das Fachmagazin SOUS die begehrte Auszeichnung an die besten und engagiertesten Wäschefachgeschäfte und -abteilungen Deutschlands sowie in einer eigenen Kategorie an Häuser aus Österreich und der Schweiz. Initiiert wurde der Preis in Deutschland von der Fachzeitschrift SOUS, Deutschlands führendem Magazin für Dessous und Bademoden.

Eine hochrangige Jury aus 22 namhaften Dessous-Herstellern hatte im Vorfeld unter 3000 Geschäften 70 Geschäfte in neun Kategorien (u.a. Textilhäuser, Konzern-Abteilungen, Shops mit Boutique-Charakter etc.) für den Award nominiert. Alle Gewinner konnten sich durch außerordentliche Serviceleistungen und eine erstklassige Markenauswahl gegen zahlreiche Mitbewerber durchsetzen, so auch das Modehaus Klingemann in der Kategorie „Textilhäuser“.

Rund 350 VIPs der Dessous-Branche – Inhaber und Repräsentanten der wichtigsten Dessous-Fachgeschäfte, Einkäufer, Abteilungsleiter, Entscheidungsträger aus Textil- und Konzern-Abteilungen, die Gewinner der Vorjahre sowie die Mitglieder der Jury – wohnten am 24.02.2019 dem wichtigsten Event der Branche im Spiegelzelt des Teatro von Sternekoch Alfons Schuhbeck in München bei. TV-Moderator Roman Roell führte durch einen Abend voller Spannung und Emotionen.

Das Modehaus Klingemann konnte die Jury mit einer außergewöhnlichen Wäscheabteilung, die 2016 dem Zeitgeist entsprechend komplett modernisiert und auf 800 qm vergrößert wurde, für sich gewinnen. Insbesondere die elegante und moderne Flächengestaltung mit einem Visual Merchandising auf höchstem Niveau, die umfassende und attraktive Markenauswahl, die einmalige Beratungskompetenz durch ein topqualifiziertes Team und die kundenfreundlichen Serviceleistungen wie Sofortänderungs-Service, Einzelbestellungen oder Getränkeservice überzeugte die Jury bei ihrer Entscheidung.

Überglücklich nahmen Heike und Jens Klingemann sowie Regina Struck und Erika Persano (Abteilungsleiterin und stellvertretende Abteilungsleiterin der Wäscheabteilung des Modehauses), den wertvollen Pokal aus der Hand von Petra Schmatz (stellvertretende Chef-redakteurin SOUS) und Roman Roell entgegen.

Foto: Modehaus Klingemann

Dienstag, 19. März 2019 11:47 Uhr

Kreis Höxter (red). Wie schaffen es Kommunen, im ländlichen Raum gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen? Wie können die Chancen der Digitalisierung im Kreis Höxter dazu genutzt werden, um die Daseinsvorsorge und Teilhabe sowie das Ehrenamt in den rund 130 Dörfern zu stärken? Und wie sieht das Dorf in einer digital vernetzten Zukunft aus? Können neue digitale Formen der Kommunikation und Vernetzung das Miteinander im Dorf fördern?

Die VHS Höxter-Marienmünster und das Projekt Smart Country Side (SCS) laden gemeinsam am Dienstag, 26.03 um 19:00 Uhr in die Aula der Volkhochschule Höxter ein, um allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern im ersten Teil des Abends einige spannende Projekte zu präsentieren, die derzeit im Rahmen des Efre-geförderten Projektes Smart Country Side in den Dörfern Eversen, Wehrden, Merlsheim, Ovenhausen, Sandebeck und Rösebeck mit der Dorfgemeinschaft erprobt werden. Dazu zählen z. B. eine digitale Dorf-Plattform, ein Dorf-Hilferuf, eine Kirchen-App, die Fürsorge-Plattform „Das Sorgende Dorf“, die smarte Bürgerhalle sowie die Stärkung der digitalen Kompetenz. Bei Erfolg sollen diese digitalen Anwendungen auch von anderen Dörfern im Kreis genutzt werden können.

Im 2. Teil des Abends stellen zwei Teamleiterinnen der Caritas Konferenz Ovenhausen vor, wie sie die innovativen Ideen für die digitale Fürsorge-Plattform entwickelten, wie sie die Dorfgemeinschaft zum Mitmachen motivieren und wie Ovenhausen mit diesen Aktivitäten zu einem bundesweiten Referenzort der Caritas Kampagne 2019 „Sozial braucht digital“ wurde. Denn Hilfe benötigen Menschen im Dorf in jedem Alter. Alleinerziehende, Familien, Neubürger, Menschen in Lebenskrisen, die einsam, ratlos und krank sind, erhalten in Ovenhausen bald auch digital Unterstützung bei ihrer Alltagsbewältigung.

Michael Bley (Fa. Gut versorgt in …) stellt ergänzend dazu den bundesweit neuartigen digitalen „Dorf-Hilferuf“ vor, ein SCS-Umsetzungsprojekt aus Wehrden. Er präsentiert auch die neue App „Gut versorgt in Höxter“, die vor allem älteren Menschen und deren Angehörigen mit vielfältigem Rat und Tat zur Seite steht und demnächst auch in anderen Kommunen im Kreis Höxter, wie z.B. in Beverungen, kostenfrei genutzt werden kann.

Die Veranstaltung thematisiert an Praxisbeispielen Chancen und Möglichkeiten von sorgenden Gemeinschaften als einem erfolgreichen Weg, die Zukunftsfähigkeit unserer Dörfer zu sichern. Freuen Sie sich auf spannende Informationen und den Austausch mit allen Beteiligten. Neben den beiden Dorf-Digital-Expertinnen aus Ovenhausen, Martina Voss und Martina Werdehausen sowie der Projektreferentin des Projektes Smart Country Side, Heidrun Wuttke wird auch der Geschäftsführer der Firma Gut versorgt in….GmbH anwesend sein.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Um eine Anmeldung wird vorab gebeten, um besser planen zu können. Kurzentschlossene sind ebenfalls herzlich willkommen. Anmeldungen, Hinweise und Rückfragen richten Sie bitte an Heidrun Wuttke unter hw@gfwhoexter.de.

Das Projekt Smart Country Side ist ein Kooperationsprojekt der beiden Kreise Höxter und Lippe. Es wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert und ist eines von zehn Digitalisierungsprojekten des Handlungskonzeptes OWL 4.0.

Foto: GfW

Sport
Mittwoch, 20. März 2019 10:38 Uhr
Reit- und Fahrverein Steinheim lädt zu feinstem Pferdesport ein
Dienstag, 12. März 2019 11:03 Uhr

Kreis Höxter (red). Der für den 17. März 2019 angesetzte Spieltag in der Kreisliga A bis C wird aufgrund der Wetterlage komplett abgesetzt. Dies geht aus einer Mitteilung von Dieter Attelmann vom Sportkreis Höxter hervor. Demnach würden die Termine für die Nachholspiele, auch die vom vergangenen Sonntag, werden Anfang April bekannt gegeben. „Ferner weise ich darauf hin, das bei einer witterungsbedingten Generalabsage ein Spielverbot auch für Freundschaftsspiele gilt“, so Attelmann abschließend.

Donnerstag, 31. Januar 2019 06:49 Uhr

Kreis Höxter/Bad Driburg (red). In Zeiten, in denen häufig wegen Nichtigkeiten vor Gericht gezogen wird, ist die Kenntnis von Rechts- und Versicherungsfragen für Funktionäre in Sportvereinen äußerst wichtig. Der Kreissportbund Höxter bietet daher am Dienstagabend, 26. März, in der FLVW-Geschäftsstelle in Bad Driburg ein kostenloses „Kurz-und-gut-Seminar“ zu diesem Thema an. Geflügelte Worte wie „Jugendbetreuer und Übungsleiter stehen immer mit einem Bein im Gefängnis“ regen wiederholt die Diskussion über Fragen der Rechte, Pflichten und der Verantwortung von Jugendbetreuer und Übungsleiter an.

Diskussionen wie auch Publikationen - vor allem in der Boulevardpresse - lösen darüber hinaus Unsicherheiten aus, die die Verantwortlichen belasten. Basis hierfür ist dabei häufig Unwissenheit über die genauen Regelungen und gesetzlichen Vorgaben sowie fehlende Informationen über den Versicherungsschutz. Das Abendseminar informiert über Sorgfalts- und Aufsichtspflicht, Jugendschutzgesetz, Haftung und Schadenersatz, Versicherungen sowie Finanz- und Steuerfragen, dargestellt in Fallbeispielen. Das Kompaktseminar „Rechtsfragen für Jugendbetreuer und Übungsleiter“ soll dazu beitragen, diese Unsicherheiten zu beseitigen und Fragen zu beantworten, die häufiger an die Sportorganisationen und an das Versicherungsbüro bei der Sporthilfe NRW gestellt werden. Es soll den Teilnehmern die Sicherheit geben, sich richtig zu verhalten und sich in ihrem ehrenamtlichen oder nebenberuflichen Engagement nicht durch unbegründete „Angstmacherei“ verunsichern zu lassen.

Die KSB-Geschäftsstelle nimmt ab sofort unter www.ksb-hoexter.de/anmeldungen die Anmeldungen an.

Panorama
Montag, 25. März 2019 08:25 Uhr
IHK-Akademie Ostwestfalen veröffentlicht neues Weiterbildungsprogramm
Mittwoch, 30. Januar 2019 08:31 Uhr

NRW (red). Das Risiko eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Nordrhein-Westfalen ist nach wie vor hoch. Daher fordert das Umweltministerium weiterhin zu einem achtsamen und aufmerksamen Verhalten auf. "Die Gefahr der Einschleppung ist nach wie vor hoch. Es ist sehr wichtig, dass sich alle so verantwortungsbewusst wie möglich verhalten, um einen Ausbruch hierzulande zu verhindern. Gleichzeitig müssen wir bestmöglich auf einen Ausbruchsfall vorbereitet sein", sagte Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann. Um im Falle eines Ausbruchs der ASP im Wildschweinbestand noch besser eingreifen zu können, hat das Umweltministerium jetzt einen Rahmenvertrag mit einem privaten Dienstleister, der Wildtierseuchen-Vorsorge-Gesellschaft mbH (WSVG), abgeschlossen. Sie soll im Ausbruchsfall die betroffenen Kommunen unmittelbar unterstützen und – bis auf die Entnahme der Wildschweine – vor Ort alle notwendigen Arbeiten erledigen. Dies umfasst etwa die Absperrung einer Kernzone sowie die intensive Suche nach verendeten Wildschweinen und deren Bergung. 

Gegründet wurde die WSVG vom Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband, dem Rheinischen Landwirtschaftsverband, der Landwirtschaftskammer NRW, dem Landesjagverband NRW sowie den Raiffeisengenossenschaften. Mit dem Rahmenvertrag steht den Kreisen und kreisfreien Städten des Landes nun ein weisungsgebundener Dienstleister zur Verfügung, der im Ausbruchsfall sofort handlungsfähig ist. "Mit dem Vertrag betreten wir Neuland. Weder in Deutschland noch in der EU kennen wir eine vergleichbare Struktur. Damit schaffen wir für ganz Nordrhein-Westfalen eine schlagkräftige, effektive und landesweit einheitliche Institution zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest", sagte Bottermann. Damit die Bejagung der Wildschweinebestände durch die Jägerschaft weiterhin intensiv erfolgt, baut das Land Hürden ab und übernimmt auch im Jahr 2019 die Untersuchungskosten auf Trichinen für in Nordrhein-Westfalen erlegte Wildschweine. Darauf wies Umweltministerin Ursula Heinen-Esser heute erneut im Rahmen ihres Besuchs der Jagdmesse Jagd und Hund in Dortmund hin. Dafür wurden bis zu 600.000 Euro in den Haushalt eingestellt. "Dieses Geld ist gut investiert", so Dr. Bottermann. "Denn damit wird erreicht, dass das Fleisch von Wildschweinen sicher ist und dass durch eine Reduktion der Wildschweinebestände die Gefahr einer Ausbreitung der ASP verringert wird."

Bei aller Vorsorge für einen Ausbruchsfall – primäres Ziel ist und bleibt es, einen Ausbruch durch umsichtiges Verhalten zu verhindern. So kann der Erreger vor allem Nahrungsmittel, wie zum Beispiel ein achtlos entsorgtes Wurstbrot aber auch über Kleidung oder Autoreifen übertragen werden. Insbesondere Jägerinnen und Jäger, Försterinnen und Förster, Reisende, Fernfahrende, Waldbesuchende sowie vor allem auch Tierhalterinnen und Tierhalter sind dazu aufgerufen, von Jagdreisen in aktuelle Ausbruchsgebiete abzusehen, keine Lebensmittelreste in für Wildschweine zugängliche Mülleimer zu entsorgen sowie Biosicherheitsmaßnahmen in den Schweine haltenden Betrieben strikt einzuhalten.

Eine von Umweltministerin Ursula Heinen-Esser einberufene Sonder-Arbeitsgruppe tagt regelmäßig, um die aktuelle ASP-Lage fortlaufend zu bewerten und Maßnahmen abzustimmen. Die Vorsorgemaßnahmen zur Verhinderung eines Ausbruchs und Vorbereitungsmaßnahmen auf einen möglichen Ausbruch in Nordrhein-Westfalen wurden forciert. Unter Vorsitz Nordrhein-Westfalens hatten Bund und Länder im Rahmen der Agrarministerkonferenz ein koordiniertes Vorgehen vereinbart. Inzwischen sind Änderungen von Bundesgesetzen in Kraft treten, die es beispielsweise ermöglichen, Gebiete abzusperren, Personen- und Fahrzeugverkehr einzuschränken und vermehrte Fallwildsuche anzuordnen.

Samstag, 12. Januar 2019 08:39 Uhr

Bielefeld (red). Wer überlegt, seinen Studiengang zu wechseln oder sein Studium abzubrechen, bleibt an den Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe nicht allein: Im Rahmen eines Verbundprojektes laden die FH Bielefeld, die Hochschule OWL sowie die Universitäten Bielefeld und Paderborn am 15. Januar 2019 zu parallelen Info-Nachmittagen ein.

Im Rahmen des Verbundprojekts „Campus OWL – Chancen bei Studienzweifel und Studienausstieg“ der Fachhochschule Bielefeld, der Hochschule Ostwestfalen-Lippe sowie der Universitäten Bielefeld und Paderborn findet am Dienstag, dem 15. Januar 2019 von 16 bis 19 Uhr an allen Hochschulen zeitgleich ein Abend der Beratung bei Studienzweifel und Studienausstieg statt.

Die Studienberatungen und Career Services der Hochschulen kooperieren dabei mit den Agenturen für Arbeit Bielefeld, Paderborn und Detmold, den Industrie- und Handelskammern Ostwestfalen zu Bielefeld und Lippe zu Detmold, der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe oder Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe, und weiteren Akteuren. Angesprochen sind Studierende der vier Hochschulen, die an ihrem Studium oder Studiengang zweifeln oder bereits über einen Studienabbruch nachdenken. 

Da die Gründe, die einem Studienzweifel zugrunde liegen, häufig sehr vielfältig sind, kommen die Angebote auch aus verschiedenen Bereichen: Die Info-Veranstaltungen beantworten Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven und zeigen eine Vielfalt von Lösungen und Alternativen auf. So werden neben unterstützenden Angeboten im Studium und den Möglichkeiten eine Fach- oder Hochschulwechsels, auch die Möglichkeiten eines Ausstiegs bzw. Umstiegs in die Berufsausbildung thematisiert. Ziel des Angebotes ist es, in einer scheinbar festgefahrenen Situation verschiedene Lösungswege zu entdecken.

Die Universität und Fachhochschule in Bielefeld führen die Veranstaltung gemeinsam auf dem Campus der Fachhochschule durch, in der Universität Paderborn findet sie in der Zentralen Studienberatung statt und die Hochschule Ostwestfalen-Lippe lädt auf den Innovation Campus Lemgo ein.

Die Veranstaltungen sind an die jeweiligen Angebote der Partner des Projektes „Campus OWL – Chancen bei Studienzweifel und Studienausstieg“ vor Ort angepasst.

 

Mittwoch, 05. Dezember 2018 10:41 Uhr

Detmold (red). Der Startschuss für die Zeit der Weihnachtseinkäufe ist gefallen. Ob online oder im Einzelhandel, das Warenangebot ist wie immer riesengroß. Nach der Frage, über welche Geschenke sich ihre Jüngsten am meisten freuen könnten, stehen viele Eltern beim Einkauf bereits vor der nächsten Herausforderung: Wie erkenne ich, ob ein Spielzeug auch sicher ist und ob die Qualität stimmt? Denn immer wieder gelangt auch mangelhaftes Spielzeug in den Handel, das für Kinder sogar gefährlich ist. Die Marktüberwachungsbehörde der Bezirksregierung empfiehlt Kunden daher, beim Kauf genau hinzuschauen. 

„Bereits beim Kauf sollte man bestimmte Qualitätskriterien und Kennzeichen der Produkte prüfen“, rät Helmut Schimmelpfennig vom technischen Arbeitsschutz der Bezirksregierung. Er und seine Kollegen kümmern sich in OWL auch um das Thema Produktsicherheit von Kinderspielzeug und führen Kontrollen im Einzelhandel durch. Für Spielzeug gelten wie für alle anderen Produkte bestimmte Sicherheitsstandards, die laut Spielzeugrichtlinie eingehalten werden müssen. Helmut Schimmelpfennig empfiehlt daher für den Kauf von Kinderspielzeug: „Achten Sie darauf, dass die Ware mit dem CE-Kennzeichen und besser noch zusätzlich mit dem GS-Zeichen ausgezeichnet ist. Damit erklärt der Hersteller, dass das Spielzeug der Europäischen Richtlinie für Spielzeuge entspricht.“

Außerdem müssen laut Schimmelpfennig Produktbeschreibung und Warnhinweise in deutscher Sprache vorhanden sein. Der Name und die Anschrift des Herstellers oder des Importeurs müssen ebenfalls sichtbar und leserlich sein. Spielzeug, das für Kinder unter drei Jahren gefährlich sein kann, müsse einen Warnvermerk mit Nennung der spezifischen Gefahr tragen, wie beispielweise: „Nicht geeignet für Kinder unter drei Jahren wegen verschluckbarer Kleinteile“. Der Experte rät außerdem auf den Geruch des Produkts zu achten: „Spielzeug sollte nicht nach Chemie riechen, dann ist häufig etwas nicht in Ordnung.“ Wenn die Kunden beim Kauf diese Tipps beherzigen, so Schimmelpfennig, dann stehe einem fröhlichen Weihnachtsfest zumindest bei der Spielzeugsicherheit nichts mehr im Wege.

Weitere Informationen gibt es unter:

  • www.mags.nrw/marktueberwachung-produkte
  • www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/spielzeug/kinderspielzeug-6910

 

Samstag, 03. November 2018 08:53 Uhr

NRW (red). Der Klimawandel ist in Nordrhein-Westfalen bereits sichtbar und spürbar. Dies bestätigt der heute vom nordrhein-westfälischen Umweltministerium vorgelegte Bericht „Daten und Fakten zu den Auswirkungen des Klimawandels in Nordrhein-Westfalen“. Dazu sagt Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: „Viele dachten lange Zeit, Klimawandel betreffe nur Inseln im Pazifik. Dem ist aber nicht so. Wir werden uns an Extremwettereignisse wie Hitzewellen, lange Trockenperioden, Hagel, Starkregen und dadurch Überschwemmungen auch bei uns gewöhnen müssen. Ein Jahr wie dieses mit heftigen Stürmen zu Jahresbeginn und der anhaltenden Trockenheit wird immer weniger zum Ausreißer werden.“

Die vorliegenden und vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) ausgewerteten Daten zeigen eine Erhöhung der mittleren Jahrestemperatur in Nordrhein-Westfalen um 1,5 Grad Celsius im Zeitraum 1881-2017, eine signifikante Zunahme der heißen Tage und eine Abnahme der Frost- und Eistage sowie einen Anstieg der Gewässertemperaturen am Rhein um 1,4 Grad Celsius (zwischen 1974 und 2016). In den Ballungsräumen Nordrhein-Westfalens sind bereits heute insgesamt 5,3 Millionen Menschen von Hitzebelastung betroffen, in Zukunft (2050) dürften es laut Klimaanalyse des LANUV voraussichtlich bis zu neun Millionen Menschen werden.

Heinen Esser: „Wir brauchen ein noch stärkeres Bewusstsein für den Klimawandel. Nordrhein-Westfalen hat früh auf die Änderung des Klimas reagiert und schon 2009 eine Anpassungsstrategie entwickelt. Aus den schon jetzt spürbaren Veränderungen erwächst die Verantwortung und Herausforderung, einerseits den menschgemachten Klimawandel in aller Konsequenz einzudämmen und uns andererseits auf seine Folgen vorzubereiten. Klimaschutz und Klimaanpassung sind untrennbar miteinander verwoben.“ Vor dem Hintergrund der vorhandenen Daten gilt es, Risiken und Schäden angesichts gegenwärtiger und zukünftiger Klimaveränderungen zu minimieren und die Vulnerabilität der Gesellschaft gegenüber den Klimawandeleffekten auf allen Ebenen und in allen relevanten Handlungsfeldern zu verringern.

Hierzu arbeitet beim Klimaschutz und Klimaanpassung die Landesregierung Hand in Hand. Federführend für die Klimaanpassung ist das Umweltministerium. Die Umsetzung der Klimaanpassungsmaßnahmen erfolgt primär auf der kommunalen Ebene. Das Land fördert – insbesondere im Rahmen von Aufrufen und Wettbewerben – Einzelmaßnahmen und Konzepte und darüber hinaus wissenschaftliche Untersuchungen, Bildung, Vernetzung und Kommunikation. Die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen im bebauten Bereich erfolgt integriert in andere Maßnahmen, beispielsweise in der Städtebauförderung oder der Förderung von Grüner Infrastruktur.

Regionalkonferenzen zur Klimaanpassung

Derzeit veranstaltet das Umweltministerium gemeinsam mit der EnergieAgentur.NRW, dem Landesumweltamt (LANUV) und den Bezirksregierungen fünf Regionalforen zur Anpassung an den Klimawandel in Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, breit über die Folgen des Klimawandels in den einzelnen Regionen Nordrhein-Westfalens zu informieren sowie mit kommunalen und regionalen Akteuren Handlungsoptionen zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Zusätzlich soll es in 2019 ein thematisches Forum speziell für Großstädte in Nordrhein-Westfalen geben. Weitere Informationen unter: www.energieagentur.nrw.

Klimadienste des LANUV

Das Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) stellt umfassend Daten zum beobachteten (Vergangenheit bis heute) und projizierten (zukünftig zu erwartenden) Klimawandel und zu dessen Auswirkungen für Nordrhein-Westfalen bereit. Diese Daten werden über verschiedene Klimadienste des LANUV unter dem Link www.lanuv.nrw.de kostenlos zur Verfügung gestellt.

  • Der „Klimaatlas“ bietet flächendeckende Informationen zu Lufttemperatur und Niederschlag und entsprechende Projektionen in die Zukunft.
  • Das „Klimafolgenmonitoring“ zeigt mit Hilfe von Indikatoren die Folgen des Klimawandels auf, wie z.B. die Erhöhung der Gewässertemperatur, die Verschiebung der Vegetationsperioden oder die Entwicklung der Waldbrandgefahr.
  • Das „Fachinformationssystem Klimaanpassung“ stellt weitere, auch projizierbare, räumlich darstellbare Daten bereit und liefert so Planungsgrundlagen für Anpassungsmaßnahmen. Ein Baustein ist hier z.B. die im letzten Jahr veröffentlichte Klimaanalyse, welche vertieft die thermische Belastung im städtischen Raum analysiert und Planungshinweise gibt.

Foto: Symbolfoto

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