Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Donnerstag, 21. Februar 2019 11:42 Uhr
Wertstofftonnen werden bereits in Höxteraner Ortschaften ausgeliefert
Donnerstag, 21. Februar 2019 07:48 Uhr

Vörden (red). Die Energiewende und der Klimawandel fordern letztlich lokales Handeln. Diese Informationsveranstaltung der VHS am Dienstag, den 26. Februar ab 19 Uhr im Haus des Gastes in Vörden richtet sich vor allem an alle Interessierten am Solarstrom, z.B. Käufer, Besitzer, E-Mobilisten, Eigenstromproduzenten etc., die mit Solarstrom autark werden möchten, die Solarstrom mit anderen Stromerzeugern kombinieren möchten. Dabei stehen folgende Themen- und Fragestellungen im Mittelpunkt:

  • Wie sieht die Zukunft für Solarstrom aus? Lohnt es sich noch?
  • Wie kann ich Solarstrom produzieren, wenn ich mein Dach nicht zur Verfügung stellen kann oder will?
  • Wie kann ich vom Stromversorger zu 100 % unabhängig werden? 
  • Wie kann ich Sonnenstrom nutzen, wann immer ich möchte?
  • Wie Sie so einen Beitrag für die Umwelt leisten
  • Wie sieht in Zukunft „Strom to go“ aus?

Die Referenten Marcus Sanden (Doktorand über Klimawandel) und Arndt Peters (HKW Solar), die in der Branche beruflich tätig sind, wollen umfassende Antworten geben.

Mittwoch, 20. Februar 2019 15:44 Uhr

Bad Driburg (red). Ideen in Sätze fassen, die direkt in Hirn und Herz einschlagen – das ist die besondere Fähigkeit der Poetry-Slammer. Rund elf Schüler aus den Kreisen Höxter, Paderborn und Holzminden trafen sich am vergangenen Samstag, den 16. Februar in der Brunnenstube der Bad Driburger Naturparkquellen zum „Wasser-Poetry-Slam-Workshop“, um die Kunst des Slammens näher kennenzulernen. Am Samstag, den 9. März präsentieren die Workshopteilnehmer ihre Ergebnisse ab 19 Uhr in den Brunnenarkaden des Gräflichen Parks. Stargast des großen Slam-Finales ist die Bremer Poetry-Größe Bas Boettcher.

Zum Workshop eingeladen hatte neben dem Gastgeber die Diotima Gesellschaft. Der Paderborner Lektora Verlag, der seit 2006 Poetry-Slam-Workshops initiiert, gab den Schülern Werkzeuge an die Hand, um ihre Gedanken in slamtaugliche Sprache zu fassen.

„Ich fand diesen Workshop sehr interessant und hilfreich, um Gedanken und Gefühle auf eine andere Art und Weise auszudrücken“, resümiert Fatme Kamareddine den Tag für sich. Und Karin Metenko berichtet: „Mein Freund und ich wollte eigentlich nur schauen wie es hier ist. Aber dann habe ich gemerkt, dass es mir Spaß macht, meine Assoziationen mit einem Thema in einen literarischen Text zu verfassen.“

Wer beim Abschluss die meisten „Einschläge“ erslammt, wird am Ende zum Sieger gekürt. Mit Bas Boettcher steht dann einer der Mitbegründer der deutschsprachigen Spoken-Word-Szene auf der Bühne. Seine Texte gelten als Klassiker der zeitgenössischen Bühnenlyrik. Sie erscheinen in Schulbüchern und wichtigen Sammlungen deutscher Dichtung (Der Neue Conrady, Lyrikstimmen u.a.). Performen tut der 44-Jährige inzwischen weltweit, seine Auszeichnungen sind international und seine Texte finden sich in verschiedenen, teilweise von ihm erfundenen, Medienformaten in Ausstellungen von Paris über Taipeh bis Sao Paulo. 

Wer die aufstrebenden Talente und den Profi beim Wasserslam erleben möchte, zahlt als Schüler oder Student 3 Euro Eintritt, alle anderen zahlen 5 Euro. Einlass ist ab 18:30 Uhr. Unterstützt wird das Event von „Goeken backen“, der Vereinigten Volksbank, der Diotima Gesellschaft sowie dem Gräflichen Park und den Bad Driburger Naturparkquellen.

Karten können an den bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden: 

  • Buchhandlung Saabel, Lange Str. 86, Bad Driburg, Tel. 05253 4596 
  • Bad Driburger Touristik GmbH, Lange Str. 140, Bad Driburg, Tel. 05253 9894-0 
  • Gästeservice Center im Gräflichen Park, Bad Driburg, Tel. 05253 95 23700 
  • Buchhandlung Brandt, Westerbachstr. 8, 37671 Höxter, Tel.: 05271 1233 
  • Buchhandlung Lesbar, Weserstraße 7, 37688 Beverungen, Tel. 05273 366922 
  • Über den folgenden Link beim Lektora Verlag: www.lektora.de/bad-driburger-naturparkquellen

Foto: UGOS

Mittwoch, 20. Februar 2019 09:56 Uhr

Nieheim (red). Mit einem zünftigen Bockbieranstich will sich die in Gründung befindliche Nieheimer Brauzunft der Öffentlichkeit vorstellen. Am Samstag, 09. März 2019 um 19:00 Uhr (Einlass 18:30 Uhr) wird im Westf. Biermuseum, Lange Straße das erste Fass des neu kreierten Nieheimer „Rothe Bock“ von Marion Krücke angestochen. Bei Live-Musik, 1 Frei-Getränk und deftigem Essen (Eintritt 16,00 €) können sich die Besucher von der Qualität überzeugen. 

Der Termin liegt bewusst am Beginn der Fastenzeit. Getreu dem Motto „Flüssiges bricht das Fasten nicht!“ eröffnet die Brauzunft nach den turbulenten Karnevalstagen die Fastenzeit. Interessenten sollten sich beeilen, da die Plätze begrenzt sind. Die begehrten Eintrittskarten gibt es nur im Vorverkauf in der Fleischerei Krücke, Bäckerei Rieks und im Modehaus Stamm (keine Abendkasse!). Unterstützt wird der gesellige Abend durch Nieheimer Wirte und Unternehmer. 

Bereits im Dezember haben die Hobbybrauer um Jan-Henrik Baum in der Hausbrauanlage des Biermuseums im Westfalen-Culinarium dieses Spezialbier mit einer Stammwürze von 16 % gebraut, Es gärt nun im großen Lagertank und wird mit einem Alkoholgehalt von rund 6,5 % Vol. ausgeschenkt.

Ursprung der Namensgebung Rothe-Bock“? In einem alten Trinklied, welches man in lustiger Runde anstimmte heißt es: „Die Ziege muss zum Bocke“. In Nieheim war der Gemeindebock am Stadtrand in einem Bockstall direkt am Rothebach untergebracht. Karnevalistisch betrachtet bedeutet Bockbier: „Das ist so stark, davon wachsen einem Hörner!“.

Foto: Gerhard Schütze

Mittwoch, 20. Februar 2019 09:18 Uhr

Kreis Höxter (red). Mit großer Bestürzung haben der Kreis Höxter und die Agentur für Arbeit Paderborn auf den plötzlichen Tod des Geschäftsführers des Jobcenter Kreis Höxter, Martin Schoppmeier, reagiert. Er verstarb am vergangenen Donnerstag im Alter von 56 Jahren. „Der Tod Martin Schoppmeiers ist ein tragischer Verlust. Er war stets ein Mann der Tat und dank seiner Fachkompetenz an vielen wichtigen Prozessen der Arbeitsmarktentwicklung im Kreis Höxter aktiv beteiligt. Mit seiner umsichtigen Art konnte er Menschen mitreißen und motivieren“, würdigten Landrat Friedhelm Spieker und Rüdiger Matisz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Paderborn, sein Wirken. „Er wird uns als Mensch und Entscheidungsträger sehr fehlen.“

Martin Schoppmeier war mehr als 36 Jahre für den Kreis Höxter tätig. Im Jahr 1982 wurde er als Inspektoranwärter eingestellt. Nach seiner Ausbildung war er im Sozialbereich beschäftigt. Im Jahr 1999 erfolgte die Bestellung zum stellvertretenden Amtsleiter im Kreissozialamt. Zwei Jahre später wurde er Leiter der Abteilung Finanzielle Hilfen. 

Im Jahr 2005 erfolgte seine Bestellung zum Geschäftsführer der vom Kreis Höxter und der Agentur für Arbeit Paderborn neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft für die Grundsicherung Arbeitsuchender (ARGE) im Kreis Höxter. Seit 2011 war er Geschäftsführer des Jobcenter Kreis Höxter, einer gemeinsamen Einrichtung des Kreises Höxter und der Bundesagentur für Arbeit.

„In dieser Funktion war ihm die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen und die Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den Arbeitsmarkt eine besondere Herzensangelegenheit“, so Rüdiger Matisz. „Die Gründung der neuen Jugendberufsagentur in Höxter war maßgeblich auch sein Verdienst und ist nur ein Beispiel seines herausragenden Wirkens.“

Bei seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern genoss Martin Schoppmeier wegen seiner menschlichen, wertschätzenden und fürsorglichen Art große Anerkennung. Der Verstorbene hinterlässt eine Frau und zwei Söhne. „Unser Mitgefühl in dieser schweren Zeit gilt besonders seiner Familie“, sagte Landrat Friedhelm Spieker.

Foto: Kreis Höxter

Blaulicht
Donnerstag, 21. Februar 2019 14:20 Uhr
Verdacht auf Kindesmisshandlung: Eltern vorläufig festgenommen - Staatsanwaltschaft Paderborn und Kreispolizeibehörde Höxter informieren
Donnerstag, 21. Februar 2019 07:22 Uhr

Höxter/Marienmünster (red). Für folgende Kursangebote der Volkshochschule Höxter-Marienmünster gibt es kurzfristig noch freie Plätze: Aquarell- und Acrylmalerei Abendkurs (Kurs A2306), Start 3.4., mittwochs 19 Uhr, 9 Termine. Kreative Malerei für Jugendliche (Kurs A2308), Start 11.3., montags 17 Uhr, 10 Termine. HipHop und Jazzdance für Kinder ab 10 Jahren (Kurs A2608), Start 2. Mai, donnerstags 15 Uhr, 9 Termine. Stricken und Häkeln – voll im Trend (Kurs A2906), Start 8.3., freitags 16 Uhr, 10 Termine. Thai Chi für Anfänger (Kurs A3106) in Brenkhausen, Start 18.3., montags 18 Uhr, 10 Termine. Qi Gong (Kurs A3108), Start 20.3, mittwochs 16.45 Uhr, 8 Termine. Progressive Muskelentspannung (Kurs A3120), Start 7.3., donnerstags 18 Uhr, 4 Termine. Suppen mit Biss (Kurs A3406), 11.3., 18-21.45 Uhr. Zuckerfrei Backen (Kurs A3410), 1.4., 18-21.45 Uhr. Alle weiteren Informationen und Anmeldung über www.vhs-hoexter.de oder in der Geschäftsstelle: 05671 9634303.

Mittwoch, 20. Februar 2019 11:20 Uhr

Nieheim (red). Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle in Nieheim überprüften Beamte der Polizei Höxter am Dienstag, 19. Februar, um 11.30 Uhr den Fahrer eines VW Passat aus dem Kreis Paderborn. Er konnte keinen Führerschein vorzeigen und räumte ein, keine erforderliche Fahrerlaubnis zu besitzen. Außerdem deuteten körperliche Auffälligkeiten darauf hin, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ein freiwilliger Drogenvortest schlug positiv auf THC und Amphetamine an, so dass der 30-Jährige zur Blutentnahme in die Polizeiwache Bad Driburg gebracht wurde. Um eine Weiterfahrt zu verhindern, wurde der Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Der Beschuldigte war in der Vergangenheit schon mehrfach wegen ähnlicher Delikte auffällig geworden.

Samstag, 16. Februar 2019 17:29 Uhr

Steinheim (red). Bei einem Verkehrsunfall an der Einmündung der Straße "Am Keilberg" zur Mittlere Straße in Steinheim wurde am Freitag, gegen 13.30 Uhr, ein 25-jähriger Motorradfahrer aus Osnabrück leicht verletzt. Ein 49-Jähriger aus Brakel wollte mit seinem Audi von der Straße Am Keilberg in die Mittlere Straße einbiegen und übersah dabei den Motorradfahrer. Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 3.000 Euro.

Donnerstag, 14. Februar 2019 09:33 Uhr

Höxter (red). Die Anzahl der Straftaten im Kreis Höxter ist im vergangenen Jahr im Gegensatz zum Vorjahr 2017 um 8,1 Prozent zurückgegangen, wie aus der am Mittwoch veröffentlichten Kriminalitätsstatistik der Kreispolizeibehörde Höxter hervorging. Aktenkundig geworden sind insgesamt 5899 Straftaten, 476 weniger als 2017, lautet es da im Bericht. 3777 Fälle seien aufgeklärt worden, was einer Aufklärungsquote von etwa 64 Prozent entspreche. Damit liege die Quote deutlich über dem Landesdurchschnitt, wo in etwa nur jede zweite Straftat aufgeklärt werde, berichtet die Polizei.

Die Polizei weiter in ihrem Kriminalitätsbericht: Die Wahrscheinlichkeit, im Kreis Höxter Opfer einer Straftat zu werden, sei immer noch sehr gering. Im Gegensatz zu 2017 wurde kein Tötungsdelikt verzeichnet. In fünf Fällen musste die Polizei jedoch in Straftaten ermitteln, die sich gegen das Leben richten. Angestiegen sei auch die Zahl der Gewaltdelikte. Gefährliche und schwere Körperverletzung, Raub und Vergewaltigung nahmen 2018 im Kreis Höxter zu. Dazu ergaben sich insgesamt 212 Fälle. Etwa 50 Prozent der Erpresser und Räuber waren mit unter 21 Jahren noch sehr jung.

Die zur Anzeige gebrachten Diebstähle gingen von 2281 (2017) auf 1701 im vergangenen Jahr zurück. Gleichermaßen sieht es bei den Wohnungseinbrüchen aus, deren Zahl von 164 auf 56 sank. Die Fahrrad- und Autodiebstähle gingen ebenfalls zurück. Die Zahl der angezeigten Sexualstraftaten stieg von 69 auf 74. Darunter fielen auch Vergewaltigungen und schwere sexuelle Nötigungen in zwölf Fällen sowie 25 sexuelle Missbrauchsdelikte, wovon 16 Mal Kinder und Schutzbefohlene betroffenen waren. Auch der Besitz von Kinderpornografie kam dreimal im Kreis Höxter zur Anzeige.

Die Aufklärungsquote in diesem Bereich ist hoch. Nur ein Vergewaltigungsfall blieb ungeklärt. Beim Kindesmissbrauch wurden 15 von 16 Fällen aufgeklärt. Im Kreis Höxter gibt es, ebenso wie im Deutschland-Trend, immer mehr Fälle von Rauschgiftkriminalität. Die Polizei registrierte im Jahr 2018 insgesamt 609 Fälle zur Drogenkriminalität. Das sind 258 Fälle mehr als noch 2017. Drogentote waren aber zum Glück nicht zu beklagen. Unter Drogeneinfluss wurden 146 Autofahrer am Steuer gestellt. 2017 waren es 94 Fahrer unter Drogeneinfluss. Sichergestellt werden konnten ca. sechs Kilo Marihuana, sechs Gramm Heroin, 111 Cannabispflanzen, 16 Extasy-Pillen, zwei Kilo Amphetamine und 125 Gramm Kokain.

Foto: red

Unsere Videothek
Politik
Mittwoch, 20. Februar 2019 08:52 Uhr
Land fördert innovative Projektideen mit 45 Millionen Euro – auch Projekte aus Ostwestfalen-Lippe können sich bewerben
Montag, 18. Februar 2019 07:07 Uhr

Berlin/Kreis Höxter (red). Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Christian Haase wurde in die Bundesfachausschüsse „Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse“ und „Landwirtschaft und Umwelt“ der CDU Deutschlands berufen. „Ich freue mich, in diesen so wichtigen Gremien mitarbeiten zu dürfen. Als Bundesvorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU/CSU-Deutschlands und als kommunalpolitischen Sprecher der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag habe ich innerparteilich Druck gemacht, die „gleichwertigen Lebensverhältnisse“ auch auf Bundesebene in der Parteiarbeit auf das Tableau zu bringen. Denn wir müssen uns als Partei zur Umsetzung der Ergebnisse der aktuellen Regierungskommission klar positionieren. Mit dem Ende der Kommission ist die Arbeit nicht zu Ende, sie fängt erst an und bleibt Daueraufgabe. Die Bürgerinnen und Bürger müssen auch wissen, wie die CDU-pur Position zu ländlichen Räumen aussieht. Hier sind wir die Einzigen, die einen klaren Kompass „Pro ländlicher Räume“ haben. Die Kommission wird voraussichtlich Kompromisslösungen zu Tage bringen“, erklärt Haase.

Um Themen des ländlichen Raumes wird es auch im Ausschuss „Landwirtschaft und Umwelt“ gehen. Hier wird er seine Erfahrungen als Hauptberichterstatter für das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sowie dem Umweltausschuss einbringen: „Die ländlichen Regionen sind Heimat für mehr als die Hälfte der Menschen in unserem Land. Ich will, dass sie auch künftig attraktiv und lebenswert bleiben - mit einer guten Infrastruktur, einer guten Versorgung und wirtschaftlichen Chancen. Eine nachhaltige Landwirtschaft ist dafür ebenso wichtig wie lebendiges Handwerk und gesunder Mittelstand. Die CDU steht für die zukunftsfähige Entwicklung unserer Landwirtschaft. Unser Leitbild ist die bäuerliche Landwirtschaft, die hochwertige Lebensmittel erzeugt, umweltfreundlich wirtschaftet und gut mit den Tieren umgeht. Mir geht es auch um eine ganzheitliche Betrachtung der Themen Umwelt und Klima. Wir werden in Deutschland nicht alleine das Weltklima und die Umwelt retten können. Dazu bedarf es koordinierter und gemeinsamer internationaler Anstrengungen. Mir ist eine ausgewogene Umweltpolitik mit der Zieltrias Ökologie, Ökonomie und Soziales wichtig. Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen.“

Mittwoch, 13. Februar 2019 09:29 Uhr

Kreis Höxter (red). Die CDU Kreistagsfraktion hat sich im Rahmen einer Fraktionssitzung über die Arbeit des Caritasverbands für den Kreis Höxter e.V. informiert. Seitens des Caritasverbands stellten Herr Thomas Rudolphi, Geschäftsführer des Caritasverbands und Frau Steffani Schröder-Czornik, Leiterin des Caritas-Beratungszentrums, ihre Arbeit vor. Zunächst berichtete Herr Rudolphi über die vielschichtigen Angebote des Caritasverbands. Insbesondere über die Tätigkeiten im Migrationsdienst, der Familienpflege, der Schwangerschaftsberatung, der Mütter- und Mutter-Kind-Kuren, des Ehrenamtes, der Seniorenwohnanlage in Höxter, der offenen Ganztagsschulen und des Stromspar-Checks. Anschließend informierte Frau Schröder-Czornik über die Aktivitäten des Beratungszentrums, wie die Erziehungsberatung, den sozialpsychatrischen Dienst, die Sucht- und Drogenberatung, die Frühförderung und Beratung und die Ehe-, Familien- und Lebensberatung.

Im Anschluss an die Vorstellung der Tätigkeiten unterrichtete Herr Rudolphi über aktuelle und zukünftige Themen und Projekte. Insbesondere die Sicherstellung der Niederschwelligkeit der Angebote sei ein wichtiges Thema. Das bedeutet konkret, dass die Angebote für jedermann ortsnah nutzbar sind und keine größeren Aufwendungen bedürfen um sie in Anspruch zu nehmen, wie zum Beispiel Fahrtkosten. Denn für viele Angebote gilt, dass eine frühere Unterstützung besser ist. Des Weiteren kommt dem Thema Digitalisierung eine große Bedeutung zu. Die Digitalisierung wirkt sich dabei auf viele Bereiche aus. Einerseits bei der internen Arbeit des Caritasverbands und andererseits stellt das Thema auch für viele Menschen eine Hürde da im Alltag der Zukunft zu bestehen. In diesem Zusammenhang weist Herr Rudolphi auf die Caritas-Kampagne 2019: Sozial braucht digital hin, die sich diesem Thema widmet.

Auch gibt es kleinere individuelle Projekte in enger Zusammenarbeit mit ortsansässigen Unternehmen für deren Mitarbeiter und Familienangehörigen.

Im Jahr 2019 feiert der Caritasverband Kreis Höxter das 60 Jährige bestehen. In diesem Rahmen wird es im Laufe des Jahres viele verschiedenen Veranstaltungen geben, mit dem Ziel über die Arbeit des Caritasverbands im Kreis Höxter zu informieren den Menschen näher zu bringen. 

Die CDU Kreistagsfraktion zeigt sich insgesamt beeindruckt von der zielführenden Arbeit des Caritasverbands und spricht sich daher klar für eine Fortführung der bewährten Zusammenarbeit und eine damit verbundene weitere Unterstützung durch die CDU Kreistagsfraktion und den Kreis Höxter aus. Grundlage hierfür ist der bereits Anfang 2003 zwischen dem Caritasverband und dem Kreis Höxter geschlossene Vertrag über das Beratungsangebot des Caritasverbandes im Beratungszentrum in Brakel.

Foto: CDU

Wirtschaft
Donnerstag, 21. Februar 2019 08:19 Uhr
Nachwuchsbanker feiern ihren Abschluss und bestätigen erstklassiges Ausbildungskonzept
Montag, 18. Februar 2019 06:52 Uhr

Paderborn/Höxter (red). Einen Jahresempfang voller Highlights feierten nun die Wirtschaftsjunioren Paderborn+Höxter im Rathaus der Stadt Paderborn. Im Mittelpunkt stand neben den Gastrednern und der Verleihung der goldenen Juniorennadel besonders das 25-jährige Jubiläum des Wirtschaftsclubs.

„Mit dem Wirtschaftsclub haben wir ein Modell, um das uns viele Juniorenkreise in Deutschland beneiden“, freute sich Christian Hake, Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren PB+HX. Im Club blieben dem Netzwerk auch die Unternehmer und Führungskräfte erhalten, die mit dem Erreichen des vierzigsten Lebensjahres bei den Junioren ausscheiden. „Neben der finanziellen Unterstützung durch den Wirtschaftsclub schätzen wir auch das Know-how und die langjährigen Freundschaften.“ Glückwünsche zu der engen Zusammenarbeit zwischen Junioren und Club sprach auch die neue WJ-Landesvorsitzende von NRW, Jeannine Budelmann, aus. Sie berichtete, dass der Landesvorstand derzeit über die internen Netzwerke auf Kreis-, Landes-, Bundes- und internationaler Ebene hinaus, das Gespräch mit anderen gesellschaftlichen Gruppen suche. „Dort wollen wir vor allem um Verständnis für wirtschaftlich Themen werben.“ Allen Wirtschaftsjunioren in Paderborn und Höxter bot der Vorsitzende des Wirtschaftsclubs, Thomas Sprehe, ein Leben nach dem vierzigsten Geburtstag an. „Wir möchten auch in Zukunft gemeinsam mit euch handeln und arbeiten.“ Als Wirtschaftsclub-Mitglied könne jeder im Herzen ein Wirtschaftsjunior bleiben, so, wie es auch bei Paderborns Bürgermeister Michael Dreier der Fall ist. „Das ist heute für mich ein bewegender Moment, denn die Zeit als Vorsitzender der Wirtschaftsjunioren gehörte zu den prägendsten Zeiten meines Lebens. Ich bin heute nicht nur Gastgeber, sondern ein ganz enger Freund“, betonte Dreier. 

Einen Blick in die Zukunft warf im Anschluss Festredner Christoph Plass. Der Geschäftsführer der Bürener Unity AG ist WJ-Senator und Wirtschaftsclub-Mitglied. Er stellte den Zuhörern seine Überlegungen zur Führung im digitalen Wandel vor. „Die Digitalisierung kommt so oder so. Die Frage ist nur, wie wir sie gestalten“. Meinte Plass, um davor zu warnen, dass die Digitalisierung ohne Treiber zurückbleiben würde. „In Paderborn hat Bürgermeister Dreier sie zur Chefsache gemacht. Die Stadt ist auf dem Weg zur Modellstadt mit digitalem Ökosystem“, lobte Plass. Bei der Digitalisierung gehe es im Wesentlichen um zwei Bereiche. Einerseits Prozesse durch neue Technologien effizienter zu gestalten, andererseits darum, aus den gewonnenen Daten neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Plass kritisierte gleichzeitig, dass die Digitalisierung in Deutschland nur langsam vorangehe und von Bedenkenträgern geprägt sei. „Uns geht es zu gut. In den baltischen Staaten oder den USA ist der Leidensdruck für digitale Innovationen deutlich höher als in Deutschland. „Wir müssen verstehen, dass es in Zukunft nicht mehr nur um Produkte und ihre Herstellung geht, sondern um neue datengetriebene Geschäftsmodelle“, forderte Plass. 

Nicht nur das Bestehende müsse optimiert, sondern auch Neues erfunden werden. „Die deutsche Ingenieursdenke ist vergleichbar mit der Juristendenke“, befand Plass. Hier brauche man Sicherheit und müsse alles erklären, in Silicon Valley eben nicht. „Wir müssen mutiger abwägen, wo wir wirklich Sicherheit brauchen und wo wir aktiv gestalten wollen. An dieser Stelle seien die Wirtschaftsjunioren gefordert. „Digitalisierung hat auch mit Haltung zu tun. Hier sind die Juniorenwerte, wie ehrbares Unternehmertum oder die Vereinbarkeit von Beruf Familie, gefragt.“

Eine besondere Ehrung wurde dann noch Christian Horlitz zuteil. Der ehemalige Vorsitzende der Wirtschaftsjunioren Paderborn+Höxter wurde für seine Verdienste aus den Händen von Jeannine Budelmann mit der goldenen Juniorennadel, der höchsten Auszeichnung der Wirtschaftsjunioren Deutschland, ausgezeichnet. „Er hat zahlreiche Projekte weiterentwickelt und neu angeschoben. Christian hat Dinge geleistet, die heute noch weiterwirken und er ist immer da, wenn wir seine Hilfe brauchen“, so WJ-Geschäftsführer Daniel Beermann in seiner Laudatio. Horlitz gehört den Wirtschaftsjunioren Paderborn+Höxter seit 2012 an.

Foto: Julika Kleibohm

Samstag, 16. Februar 2019 09:19 Uhr

Kreis Höxter (red). Herausfordernd!“, antwortet Hedwig Wecker auf die Frage, wie sie die Suche nach Auszubildenden empfindet. Die Geschäftsführerin der Gockeln Metallbau GmbH aus dem Willebadessener Ortsteil Borlinghausen führt das Unternehmen in vierter Generation und kommt nicht umhin festzustellen, dass es immer schwieriger wird, die passenden Auszubildenden zu finden. Eine Herausforderung, vor der kreisweit immer mehr Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber stehen.

Deshalb hat das Kompetenzzentrum Frau und Beruf OWL die Veranstaltung „Neue Auszubildende? Ja bitte!“ initiiert und in Kooperation mit der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und der Gleichstellungsstelle im Kreis Höxter Personalverantwortliche aus kleinen und mittelständischen Unternehmen eingeladen. Gerrit Fischer, Mitarbeiterin im Kompetenzzentrum Frau und Beruf OWL für den Kreis Höxter, hat die Veranstaltung organisiert. „In Gesprächen mit den Unternehmerinnen und Unternehmern im Kreis Höxter habe ich feststellen können, dass sich die Suche nach Auszubildenden bei vielen als sehr schwierig erweist. Deshalb war es mir wichtig, das Thema aufzugreifen“. Die Aufgabe des Kompetenzzentrums Frau und Beruf ist es, die Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittelständischen Unternehmen zu stärken und die beruflichen Chancen von Frauen zu erhöhen. Deshalb wurde bei der Veranstaltung ein besonderes Augenmerk auf das Fachkräftepotential von weiblichen Auszubildende gelegt. Ziel war es, Wege aufzuzeigen, wie man junge Frauen anspricht, um sie zu Ausbildungen in männerdominierten Berufszweigen zu ermuntern. Eine Idee, die fruchtet, denn zu Beginn der Veranstaltung, bei der die HOBATEX GmbH in Brakel als Gastgeber fungiert, sind bis auf den letzten Stuhl alle Plätze belegt.

Als Einstieg nahm Kommunikationstrainerin Astrid Kronsbein die Zuhörerinnen und Zuhörer mit in die Welt der Generation Z. Die ab ca. 1999 Geborenen strömen jetzt auf den Arbeitsmarkt und stellen wieder ganz andere Anforderungen an ihren Arbeitsplatz als die Generationen davor.

Im Anschluss konnten die Teilnehmenden in einer Gruppenarbeit ihre eigenen Erfahrungen nutzen und Strategien erarbeiten, wie man sich unabhängig von der Branche für weibliche Fachkräfte als attraktives Unternehmen präsentiert kann. Medienwirksame Beispiele, wie die Suche nach Auszubildenden gestaltet werden kann, zeigte die Beraterin Ursula Madeja-Stieren. Das kann ein markiges Video oder ein großformatiges Plakat sein. Sie machte Mut, Neues auszuprobieren und die Fantasie spielen zu lassen, nur eins ist nicht erwünscht – Langeweile.

Im abschließenden Interview appellierte Hedwig Wecker an die Zuhörenden, pragmatische und unbürokratische Lösungen zu finden. So werden auch organisatorische Hürden, wie ein eigener Umkleideraum bei der Einstellung weiblicher Auszubildender, nicht zum Problem. Außerdem empfinde sie ein funktionierendes Netzwerk als wichtiger denn je, denn dadurch habe sie zuletzt einen vielversprechenden Auszubildenden gefunden. 

Gerrit Fischer zieht ein positives Resümee: „Wir freuen uns sehr, dass die Veranstaltung auf so viel Interesse gestoßen ist und die Teilnehmenden neue Ideen mitnehmen konnten. Wir wollen das Netzwerk der Unternehmerinnen und Unternehmer im Kreis Höxter weiter stärken, eine Basis für den Austausch miteinander schaffen und als Multiplikator für neuer Impulse agieren.“

Foto: OstWestfalenLippe GmbH

 

Sport
Donnerstag, 31. Januar 2019 06:49 Uhr
Kurz-und-gut-Seminar für Sportler: Rechts- und Versicherungsfragen
Samstag, 26. Januar 2019 14:15 Uhr

Steinhem (red). In einem spannenden Finale konnte sich die Handballmannschaft der Realschule Steinheim in der Wettkampfklasse II gegen das Team des benachbarten Gymnasiums durchsetzen und das Finale mit 13 zu 11 Toren in der Verlängerung für sich entscheiden. Der Erfolg ist einer überragenden sportlichen Aufholjagd des Teams und einer taktischen Glanzleistung des betreuenden Sportlehrers Manuel Budde zu verdanken. Zur Halbzeit lag das Team der Realschule bei einem Zwischenstand von 5 zu 8 Toren nämlich noch mit drei Zählern in Rückstand und konnte diesen bis zum Ende der regulären Spielzeit zu einem Spielstand von 10 zu 10 Toren verkürzen. In der Nachspielzeit aktivierten die Realschüler aus den Jahrgängen 8 bis 10 dann noch einmal alle Kraftreserven und ließen bei drei erzielten Toren nur einen Gegentreffer zu. Trotz der anstrengenden letzten Minuten konnte man den abgekämpften Gesichtern der Realschüler die Freude über den Titelgewinn beim Schlusspfiff und einem Endstand von 13 zu 11 Toren ablesen. Die Kreismeisterschaften werden regelmäßig von Vertretern des Ausschusses für den Schulsport im Kreis Höxter organisiert und in unterschiedlichen Sportstätten des Kreises durchgeführt. Die Rolle des unparteiischen Schiedsrichters übernahm der für Handball zuständige Obmann Florian Günter. Weitere Informationen zum Handballturnier und über die Realschule Steinheim finden sie unter www.realschule.steinheim.net.

Foto: Realschule Steinheim

Samstag, 19. Januar 2019 09:02 Uhr

Kreis Höxter/Stahle (red). Einen speziellen Tages-Workshop für Übungsleiter mit Lizenz B „Bewegungsförderung im Kindergarten und Sportverein“ bietet der Kreissportbund Höxter am Montag, 18. März, in der Sporthalle Höxter-Stahle an. Die Fortbildung bietet die Möglichkeit, verschiedene Praxisbeispiele zur Sprachförderung zu erproben, wobei insbesondere die Bewegung im Vordergrund steht. Vor allem durch die Kombination von Bewegung und Sprache erlernen die Kinder unbewusst, ihr sprachliches Können zu erweitern. Spielerisch sollen Formen, Farben und Zahlen erlernt werden. Darüber hinaus werden bewegte Spiele zur Wahrnehmung, Konzentration und zum logischen Denken angeboten. Anmeldungen nimmt die KSB-Geschäftsstelle ab sofort unter www.ksb-hoexter.de/anmeldungen an.

Panorama
Mittwoch, 30. Januar 2019 08:31 Uhr
Zur Vorsorge vor der Afrikanischen Schweinepest fordert Nordrhein-Westfalen weiterhin erhöhte Achtsamkeit
Samstag, 12. Januar 2019 08:39 Uhr

Bielefeld (red). Wer überlegt, seinen Studiengang zu wechseln oder sein Studium abzubrechen, bleibt an den Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe nicht allein: Im Rahmen eines Verbundprojektes laden die FH Bielefeld, die Hochschule OWL sowie die Universitäten Bielefeld und Paderborn am 15. Januar 2019 zu parallelen Info-Nachmittagen ein.

Im Rahmen des Verbundprojekts „Campus OWL – Chancen bei Studienzweifel und Studienausstieg“ der Fachhochschule Bielefeld, der Hochschule Ostwestfalen-Lippe sowie der Universitäten Bielefeld und Paderborn findet am Dienstag, dem 15. Januar 2019 von 16 bis 19 Uhr an allen Hochschulen zeitgleich ein Abend der Beratung bei Studienzweifel und Studienausstieg statt.

Die Studienberatungen und Career Services der Hochschulen kooperieren dabei mit den Agenturen für Arbeit Bielefeld, Paderborn und Detmold, den Industrie- und Handelskammern Ostwestfalen zu Bielefeld und Lippe zu Detmold, der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe oder Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe, und weiteren Akteuren. Angesprochen sind Studierende der vier Hochschulen, die an ihrem Studium oder Studiengang zweifeln oder bereits über einen Studienabbruch nachdenken. 

Da die Gründe, die einem Studienzweifel zugrunde liegen, häufig sehr vielfältig sind, kommen die Angebote auch aus verschiedenen Bereichen: Die Info-Veranstaltungen beantworten Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven und zeigen eine Vielfalt von Lösungen und Alternativen auf. So werden neben unterstützenden Angeboten im Studium und den Möglichkeiten eine Fach- oder Hochschulwechsels, auch die Möglichkeiten eines Ausstiegs bzw. Umstiegs in die Berufsausbildung thematisiert. Ziel des Angebotes ist es, in einer scheinbar festgefahrenen Situation verschiedene Lösungswege zu entdecken.

Die Universität und Fachhochschule in Bielefeld führen die Veranstaltung gemeinsam auf dem Campus der Fachhochschule durch, in der Universität Paderborn findet sie in der Zentralen Studienberatung statt und die Hochschule Ostwestfalen-Lippe lädt auf den Innovation Campus Lemgo ein.

Die Veranstaltungen sind an die jeweiligen Angebote der Partner des Projektes „Campus OWL – Chancen bei Studienzweifel und Studienausstieg“ vor Ort angepasst.

 

Mittwoch, 05. Dezember 2018 10:41 Uhr

Detmold (red). Der Startschuss für die Zeit der Weihnachtseinkäufe ist gefallen. Ob online oder im Einzelhandel, das Warenangebot ist wie immer riesengroß. Nach der Frage, über welche Geschenke sich ihre Jüngsten am meisten freuen könnten, stehen viele Eltern beim Einkauf bereits vor der nächsten Herausforderung: Wie erkenne ich, ob ein Spielzeug auch sicher ist und ob die Qualität stimmt? Denn immer wieder gelangt auch mangelhaftes Spielzeug in den Handel, das für Kinder sogar gefährlich ist. Die Marktüberwachungsbehörde der Bezirksregierung empfiehlt Kunden daher, beim Kauf genau hinzuschauen. 

„Bereits beim Kauf sollte man bestimmte Qualitätskriterien und Kennzeichen der Produkte prüfen“, rät Helmut Schimmelpfennig vom technischen Arbeitsschutz der Bezirksregierung. Er und seine Kollegen kümmern sich in OWL auch um das Thema Produktsicherheit von Kinderspielzeug und führen Kontrollen im Einzelhandel durch. Für Spielzeug gelten wie für alle anderen Produkte bestimmte Sicherheitsstandards, die laut Spielzeugrichtlinie eingehalten werden müssen. Helmut Schimmelpfennig empfiehlt daher für den Kauf von Kinderspielzeug: „Achten Sie darauf, dass die Ware mit dem CE-Kennzeichen und besser noch zusätzlich mit dem GS-Zeichen ausgezeichnet ist. Damit erklärt der Hersteller, dass das Spielzeug der Europäischen Richtlinie für Spielzeuge entspricht.“

Außerdem müssen laut Schimmelpfennig Produktbeschreibung und Warnhinweise in deutscher Sprache vorhanden sein. Der Name und die Anschrift des Herstellers oder des Importeurs müssen ebenfalls sichtbar und leserlich sein. Spielzeug, das für Kinder unter drei Jahren gefährlich sein kann, müsse einen Warnvermerk mit Nennung der spezifischen Gefahr tragen, wie beispielweise: „Nicht geeignet für Kinder unter drei Jahren wegen verschluckbarer Kleinteile“. Der Experte rät außerdem auf den Geruch des Produkts zu achten: „Spielzeug sollte nicht nach Chemie riechen, dann ist häufig etwas nicht in Ordnung.“ Wenn die Kunden beim Kauf diese Tipps beherzigen, so Schimmelpfennig, dann stehe einem fröhlichen Weihnachtsfest zumindest bei der Spielzeugsicherheit nichts mehr im Wege.

Weitere Informationen gibt es unter:

  • www.mags.nrw/marktueberwachung-produkte
  • www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/spielzeug/kinderspielzeug-6910

 

Samstag, 03. November 2018 08:53 Uhr

NRW (red). Der Klimawandel ist in Nordrhein-Westfalen bereits sichtbar und spürbar. Dies bestätigt der heute vom nordrhein-westfälischen Umweltministerium vorgelegte Bericht „Daten und Fakten zu den Auswirkungen des Klimawandels in Nordrhein-Westfalen“. Dazu sagt Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: „Viele dachten lange Zeit, Klimawandel betreffe nur Inseln im Pazifik. Dem ist aber nicht so. Wir werden uns an Extremwettereignisse wie Hitzewellen, lange Trockenperioden, Hagel, Starkregen und dadurch Überschwemmungen auch bei uns gewöhnen müssen. Ein Jahr wie dieses mit heftigen Stürmen zu Jahresbeginn und der anhaltenden Trockenheit wird immer weniger zum Ausreißer werden.“

Die vorliegenden und vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) ausgewerteten Daten zeigen eine Erhöhung der mittleren Jahrestemperatur in Nordrhein-Westfalen um 1,5 Grad Celsius im Zeitraum 1881-2017, eine signifikante Zunahme der heißen Tage und eine Abnahme der Frost- und Eistage sowie einen Anstieg der Gewässertemperaturen am Rhein um 1,4 Grad Celsius (zwischen 1974 und 2016). In den Ballungsräumen Nordrhein-Westfalens sind bereits heute insgesamt 5,3 Millionen Menschen von Hitzebelastung betroffen, in Zukunft (2050) dürften es laut Klimaanalyse des LANUV voraussichtlich bis zu neun Millionen Menschen werden.

Heinen Esser: „Wir brauchen ein noch stärkeres Bewusstsein für den Klimawandel. Nordrhein-Westfalen hat früh auf die Änderung des Klimas reagiert und schon 2009 eine Anpassungsstrategie entwickelt. Aus den schon jetzt spürbaren Veränderungen erwächst die Verantwortung und Herausforderung, einerseits den menschgemachten Klimawandel in aller Konsequenz einzudämmen und uns andererseits auf seine Folgen vorzubereiten. Klimaschutz und Klimaanpassung sind untrennbar miteinander verwoben.“ Vor dem Hintergrund der vorhandenen Daten gilt es, Risiken und Schäden angesichts gegenwärtiger und zukünftiger Klimaveränderungen zu minimieren und die Vulnerabilität der Gesellschaft gegenüber den Klimawandeleffekten auf allen Ebenen und in allen relevanten Handlungsfeldern zu verringern.

Hierzu arbeitet beim Klimaschutz und Klimaanpassung die Landesregierung Hand in Hand. Federführend für die Klimaanpassung ist das Umweltministerium. Die Umsetzung der Klimaanpassungsmaßnahmen erfolgt primär auf der kommunalen Ebene. Das Land fördert – insbesondere im Rahmen von Aufrufen und Wettbewerben – Einzelmaßnahmen und Konzepte und darüber hinaus wissenschaftliche Untersuchungen, Bildung, Vernetzung und Kommunikation. Die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen im bebauten Bereich erfolgt integriert in andere Maßnahmen, beispielsweise in der Städtebauförderung oder der Förderung von Grüner Infrastruktur.

Regionalkonferenzen zur Klimaanpassung

Derzeit veranstaltet das Umweltministerium gemeinsam mit der EnergieAgentur.NRW, dem Landesumweltamt (LANUV) und den Bezirksregierungen fünf Regionalforen zur Anpassung an den Klimawandel in Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, breit über die Folgen des Klimawandels in den einzelnen Regionen Nordrhein-Westfalens zu informieren sowie mit kommunalen und regionalen Akteuren Handlungsoptionen zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Zusätzlich soll es in 2019 ein thematisches Forum speziell für Großstädte in Nordrhein-Westfalen geben. Weitere Informationen unter: www.energieagentur.nrw.

Klimadienste des LANUV

Das Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) stellt umfassend Daten zum beobachteten (Vergangenheit bis heute) und projizierten (zukünftig zu erwartenden) Klimawandel und zu dessen Auswirkungen für Nordrhein-Westfalen bereit. Diese Daten werden über verschiedene Klimadienste des LANUV unter dem Link www.lanuv.nrw.de kostenlos zur Verfügung gestellt.

  • Der „Klimaatlas“ bietet flächendeckende Informationen zu Lufttemperatur und Niederschlag und entsprechende Projektionen in die Zukunft.
  • Das „Klimafolgenmonitoring“ zeigt mit Hilfe von Indikatoren die Folgen des Klimawandels auf, wie z.B. die Erhöhung der Gewässertemperatur, die Verschiebung der Vegetationsperioden oder die Entwicklung der Waldbrandgefahr.
  • Das „Fachinformationssystem Klimaanpassung“ stellt weitere, auch projizierbare, räumlich darstellbare Daten bereit und liefert so Planungsgrundlagen für Anpassungsmaßnahmen. Ein Baustein ist hier z.B. die im letzten Jahr veröffentlichte Klimaanalyse, welche vertieft die thermische Belastung im städtischen Raum analysiert und Planungshinweise gibt.

Foto: Symbolfoto

Donnerstag, 01. November 2018 07:54 Uhr

Detmold (red). Bereits zum 20. Mal findet am Freitag, 23. November, um 17 Uhr auf dem Kreativ Campus Detmold der Hochschule OWL das Berufswahlforum Detmold statt. Angehende Abiturientinnen und Abiturienten können sich hier aus erster Hand über 41 Berufe in 22 Berufsfeldern informieren und erhalten spannende und ungewöhnliche Einblicke in die Arbeitswelt. Veranstaltet wird der Info-Tag von den drei Rotary Clubs Detmold, Blomberg und Oerlinghausen in Kooperation mit der Hochschule OWL sowie der Agentur für Arbeit Detmold.

Was genau macht eigentlich eine Rechtsanwältin und wie sieht ein typischer Berufsalltag von einem Dolmetscher aus? Antworten auf diese und andere Fragen bekommen angehende Abiturientinnen und Abiturienten beim Berufswahlforum 2018. Erfahrene Referentinnen und Referenten stellen insgesamt 41 Berufe aus 22 Themenfeldern vor. Darüber hinaus haben die Jugendlichen die Möglichkeit, sich über zwei Berufsfelder ihrer Wahl intensiver zu informieren. Sie erfahren, was man in einem bestimmten Beruf konkret macht, welche Anforderungen dazu an sie gestellt werden, wie man sich auf eine Stelle bewirbt und anschließend Karriere machen kann. „Das Besondere am Berufswahlforum ist, dass es in keinem formellen Rahmen stattfindet, sondern vielmehr auf gegenseitigen Austausch und Dialog ausgelegt ist“, betont Frank Stührenberg, CEO der Phoenix Contact GmbH & Co. KG, der auch in diesem Jahr wieder als Referent im Bereich BWL von seinen Erfahrungen berichten wird. Carina Schreiber von der Studienberatung der Hochschule OWL erklärt: „Das Berufswahlforum zeichnet sich dadurch aus, dass die Schülerinnen und Schüler neben spannenden Einblicken in die Arbeitswelt, auch viel über sich selbst und die eigenen beruflichen Neigungen für die Zukunft erfahren.“ Simone Wils, Beraterin für akademische Berufe der Detmolder Arbeitsagentur, ergänzt: „So wird berufliche Orientierung lebendig und die jungen Leute werden um weitere Erfahrungen bereichert.“

Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich bereits vorab auf der Webseite des Berufswahlforums (www.berufswahlforum.de) einen Überblick zu den 41 Berufen und den jeweiligen Referentinnen und Referenten verschaffen. Anmeldungen sind ebenfalls über die Webseite sowie über Berufswahlforum@arbeitsagentur.de bis zum 16. November möglich. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Berufswahlforum 2018 beginnt am Freitag, 23. November, um 17 Uhr in der Hochschule OWL in Detmold, Emilienstraße 45, Gebäude 3.

Foto: Symbolfoto

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