Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Freitag, 06. Dezember 2019 11:30 Uhr
Medizinische Hilfe fernab der Heimat: Die elfjährige Isabella aus Angola wird in Höxter unentgeltlich behandelt
Freitag, 06. Dezember 2019 11:20 Uhr

Höxter (red). Der Arbeitskreis "Sternenkinder" am St. Ansgar-Krankenhaus in Höxter erinnert an den Gedenktag für verstorbene Kinder am Sonntag, 8. Dezember. Beim weltweiten Kerzenleuchten zünden betroffene Eltern abends um 19 Uhr eine Kerze an und stellen sie gut sichtbar ins Fenster.

Durch die Zeitverschiebung von jeweils einer Stunde erlöschen die Kerzen in einer Zeitzone und werden in der nächsten entzündet - dadurch entsteht der Eindruck einer Lichterwelle, die in 24 Stunden einmal um die gesamte Erde wandert.

Anlässlich dieses Gedenktages macht der Arbeitskreis "Sternenkinder" am  St. Ansgar Krankenhaus auf verschiedene Angebote für Eltern, die ein Kind verloren haben,  aufmerksam.  Die Gruppe besteht aus Trauerbegleiterinnen, betroffenen Müttern, einer Fachkraft für "Palliative Care", einer Ärztin und einer Psychotherapeutin.  Sie alle bieten Unterstützung für die Zeit im Krankenhaus und  für die "Zeit danach" an,  wenn sich die Trauer ihren Weg bahnt.

Es gibt verschiedene Angebote für Gespräche, Verabschiedung und Trauerverarbeitung: Der Arbeitskreis "Trauer um fehlgeborene Kinder" bietet  vierteljährlich Bestattungsfeiern zur Verabschiedung auf dem Friedhof "Am Wall" für betroffene Eltern und Angehörige an. Dort steht eine Engelsstatue mit Gedenksteinen für die bisher bestatteten Kinder. Auch dort können  Kerzen aufgestellt werden. Der Arbeitskreis lädt auch Frauen und Männer ein, deren Kind vor langer Zeit verstorben sind und für die es keine Grabstelle gibt. Auch sie können an einer Bestattungsfeier teilnehmen, einen Gedenkstein beschriften oder am Gedenktag ein Licht anzünden.

Darüber hinaus gibt es einen monatlichen Gesprächskreis für betroffene Eltern, der von erfahrenen Trauerbegleiterinnen geführt wird. Für Fragen steht Friedhilde Lichtenborg, Krankenhausseelsorgerin am St. Ansgar Krankenhaus, unter Telefon 05271/66 18 17 01 oder per E-Mail unter f.lichtenborg@khwe.de zur Verfügung. Weitere Infos gibt es unter www.grabfeld-hoexter.de

 Foto: Symbolfoto

Donnerstag, 05. Dezember 2019 11:12 Uhr

Kreis Höxter (red). Mehr als 40.000 Ehrenamtliche sind in der Johanniter-Unfall-Hilfe aktiv, davon rund 14.000 Jugendliche. Die Ehrenamtlichen engagieren sich zum Beispiel im Bevölkerungsschutz, im Sanitätsdienst, im Hospizdienst, in der Seniorenbetreuung und in der Erste-Hilfe-Ausbildung. Damit zählt die Johanniter-Unfall-Hilfe zu den großen Hilfsorganisationen in Deutschland. 

Auch in den Kreisen Lippe und Höxter sind über 170 Ehrenamtliche bei den Johannitern aktiv. Besonders im Sanitätsdienst und im Bevölkerungsschutz aber auch in der Johanniter-Jugend ist die Unterstützung groß. So stellten die ehrenamtlichen Johanniter in diesem Jahr Sanitätsdienste auf Großveranstaltungen in der Region, wie dem 4-Abende-Marsch in Blomberg, dem Event SchiederSee in Flammen, beim Umwelttag an der Heerser Mühle oder dem Oldtimertreffen in Beverungen. Auch zur Unterstützung bei verschiedenen Großbränden sowie einiger Vermisstensuchen wurden die Ehrenamtlichen herbeigezogen 

Thilo Wendenburg, ehrenamtliches Mitglied des Regionalvorstands der Johanniter-Unfall-Hilfe im Regionalverband Lippe-Höxter sagt: „Wir möchten den Tag des Ehrenamts nutzen, allen Helferinnen und Helfern für ihr Engagement zu danken. Viele soziale Angebote wären nicht möglich ohne den freiwilligen Einsatz der vielen Helferinnen und Helfer. Besonders auf die vielen Jugendlichen sind wir stolz, denn sie sind unsere Ehrenamtlichen von Morgen.“ 

Die Johanniter-Jugend, die Jugendorganisation der Johanniter-Unfall-Hilfe, hat bundesweit 214 Jugendgruppen. Auch in Blomberg ist eine Jugendgruppe aktiv. Sie bilden sich regelmäßig in Erster Hilfe fort und gestalten gemeinsam ihre Freizeit. Für das Bundespfingstzeltlager treffen sich alle zwei Jahre rund 1.000 Kinder und Jugendliche, um gemeinsam bei Spiel und Spaß das Pfingstwochenende zu verbringen.

Eine Besonderheit ist der Schulsanitätsdienst: Mehr als 8.600 Jugendliche engagieren sich an 665 Schulen als Schulsanitäter. In der Region Lippe-Höxter betreuen die jungen Johanniter die Schulsanitätsdienste am Grabbe-Gymnasium in Detmold, dem Hermann Vöchting Gymnasium in Blomberg, der Blomberger Realschule, dem Berufskolleg Höxter und der Erich Kästner Schule. Wenn nötig leisten die qualifizierten Ersthelfer Erste Hilfe, bis der Rettungsdienst vor Ort ist. 

Viele von ihnen wechseln später in die klassischen Ehrenamtsbereiche der Johanniter. Die Möglichkeiten für ein Engagement sind dabei vielfältig: Sie bilden sich medizinisch weiter und unterstützen Sanitätsdienste zu großen Sportveranstaltungen, Konzerten und Festivals. Im Zivil- und Katastrophenschutz können sie Teil eines Betreuungszuges werden und z.B. bei Bombenentschärfungen Menschen evakuieren und betreuen. Weitere Betätigungsfelder hier in Lippe und Höxter können u.a. die Rettungshundestaffel, die Motoradstaffel oder die Breitenausbildung sein.

Foto: Johanniter

Donnerstag, 05. Dezember 2019 10:50 Uhr

Kreis Höxter/Köln (OTS/TKu). Im Rahmen einer Feierstunde hat Minister Herbert Reul am Dienstag in Köln Macher und Helfer des Programms "Crash Kurs NRW" geehrt, darunter auch eine Abordnung aus dem Kreis Höxter, die sich an der Aktion Crash-Kurs beteiligen. Unter Ihnen waren Feuerwehrleute, Rettungsdienstmitarbeiter, Notfallseelsorger und Polizeibeamte aus dem Kreis Höxter. "Mit Ihrem Engagement helfen Sie Menschen nicht nur, Sie retten Leben. Das ist gar nicht hoch genug zu würdigen", sagte der Minister den knapp 700 Teilnehmern. Vor zehn Jahren wurde das Präventionsprojekt für junge Erwachsene durch die nordrhein-westfälische Polizei als Pilotprojekt ins Leben gerufen.

Hintergrund waren die hohen Unfallzahlen unter den 18- bis 24-jährigen Verkehrsteilnehmern. Bei den Veranstaltungen an Schulen berichten Einsatzkräfte der Polizei, der Feuerwehr, des Rettungsdienstes sowie Seelsorgerinnen und Seelsorger, Angehörige und Unfallopfer von ihren Erfahrungen und Erlebnissen bei Unfällen, an denen junge Menschen beteiligt waren. Sie zeigen Bilder von Unfallstellen und schildern ihre Empfindungen, wenn sie Erste Hilfe leisten oder eine Todesnachricht überbringen müssen. Unfallopfer, Angehörige und Hinterbliebene beschreiben, was diese Erlebnisse und die damit verbundenen Gefühle noch heute auslösen. Insgesamt hat "Crash Kurs NRW" in den vergangenen zehn Jahren auf 4.100 Bühnenveranstaltungen über 924.000 junge Menschen erreicht. Reul würdigte besonders das Engagement der Ehrenamtlichen bei "Crash Kurs NRW". "Ohne Sie wäre das Programm nicht durchführbar. Sie erfüllen es mit Leben. Insbesondere im oft stressigen Alltag ist es umso bemerkenswerter, dass Sie sich in den Dienst der Gesellschaft stellen und Ihre Zeit in ein Ehrenamt investieren.

Wer einen 'Crash Kurs NRW' besucht hat, spürt die Wirkung sofort: Stille, Betroffenheit und Nachdenklichkeit. Das Programm wirkt, das sehen wir an diesen Reaktionen, aber auch an den rückläufigen Unfallzahlen", sagte der Minister. So waren im Jahr 2007 noch 137 Personen aus der Altersgruppe der 18 bis 24-Jährigen auf den Straßen in Nordrhein-Westfalen bei Verkehrsunfällen zu Tode gekommen. Im Jahr 2018 verzeichnet die Verkehrsunfallstatistik 66 Tote aus dieser Altersstufe. 15.142 junge Erwachsene wurden 2007 bei einem Unfall verletzt, im vergangenen Jahr registrierte die Polizei 12.293 Verletzte zwischen 18 und 24 Jahren. Stellvertretend für alle Beteiligten zeichnete der Minister sieben Helfer mit dem Ehrenamtstaler und einer Urkunde aus, darunter auch Petra Schult (Notfallseelsorgerin aus Neuenheerse)

Foto: Uwe Hütte

 

Mittwoch, 04. Dezember 2019 06:55 Uhr

Kreis Höxter (red). Am Tag der offenen Tür, den die Johanniter am 1. September in Blomberg veranstalteten, wurde die erste Ehrenpatenschaft an den Landrat des Kreises Lippe Dr. Axel Lehmann verliehen. Dieser freute sich sichtlich über seinen Paten-Rettungshund Hancock, einen Parson Russell Terrier, den er reichlich mit Leckerlies beschenkte. Genauso groß war die Freude bei Friedhelm Spieker, Landrat des Kreises Höxter, als ihm die Ehrenpatenschaft für die dreijährige Border-Collie-Labrador-Hündin Nala persönlich überreicht wurde – von Nala, Frauchen Heike Schwiete sowie dem ehrenamtlichen Regionalvorstand der Johanniter Lippe-Höxter Thilo Wendenburg und Rettungshunde-Staffelleiterin Jutta Sprenger. Wenn in den Kreisen Lippe und Höxter ein Mensch vermisst wird, kann die Polizei die Rettungshunde des Johanniter-Regionalverbandes Lippe-Höxter um Unterstützung bitten. Dafür trainiert die Staffel zweimal die Woche. „Rund zwei Jahre dauert es, bis ein Hund in der Flächen- und Trümmersuche ausgebildet ist“, erklärt Staffelleitung Jutta Sprenger, die genau wie ihre Staffelkollegen die Rettungshundearbeit ausschließlich ehrenamtlich betreibt. Hundepate kann jeder werden – ganz gleich, ob Privatperson, Firma, Verein oder Schulklasse. Mit dem Jahresbeitrag – einer Spende, die zu 100 Prozent der Johanniter-Rettungshundestaffel Lippe-Höxter zu Gute kommt – wird die Arbeit der Ehrenamtlichen in vielfältiger Hinsicht gefördert: Mit der Spende wird die zertifizierte Ausbildung der Rettungshundeteams unterstützt, die regelmäßigen Trainingseinheiten sowie die ebenso wichtige Ausstattung mit Kompass, Kleidung, Kenndecke. „Eine Rettungshunde-Patenschaft eignet sich auch als tolles Weihnachtsgeschenk“, weiß Jutta Sprenger.

Foto: Kreis Höxter

Blaulicht
Mittwoch, 04. Dezember 2019 10:26 Uhr
Neue Streifenwagen für die Polizei im Kreis Höxter
Montag, 02. Dezember 2019 11:48 Uhr

Brakel (red). Seit Freitag, 29. November, wird die 51-jährige Mirjana O. aus Brakel vermisst. Die Vermisste hat am frühen Freitagmorgen ihre Wohnung in unbekannter Richtung verlassen und ist bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu ihrer Familie zurückgekehrt. Als Frau O. ihre Wohnung verließ war sie mit einer schwarzen Mütze, einer schwarzen, knielangen Jacke und einem lilafarbenen Oberteil bekleidet. Sie trug eine schwarze Hose, vermutlich Leggins, und schwarze Schuhe. Da es bislang keinerlei Hinweise auf den Aufenthaltsort der Vermissten gibt, veröffentlicht die Polizei nun ein Lichtbild der Frau. Wer Hinweise auf den Aufenthaltsort von Mirjana O. geben kann, wird gebeten sich an die Polizei in Höxter, Tel. 05271-9620, zu wenden.

Foto: Polizei

Mittwoch, 27. November 2019 10:22 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Kreis Höxter ist eine Region mit zahlreichen Waldgebieten. Leider kommt es in der jetzigen Jahreszeit vermehrt zu Verkehrsunfällen mit Wildbeteiligung. Durchschnittlich sind das ca. 1.300 Wildunfälle pro Jahr. Wildunfälle können immer und überall passieren. Die häufigsten Zusammenstöße gibt es mit Rehen oder Wildschweinen. Um diese zu vermeiden, sollte das Gefahrenzeichen "Wildwechsel" beachtet werden.

Das bedeutet vorausschauend zu fahren, seine Geschwindigkeit zu reduzieren und die Bremsbereitschaft zu erhöhen. Das gilt insbesondere für die frühen Mor-gen- und Abendstunden, in denen die Wildtiere am häufigsten die Fahrbahn überqueren. Befindet sich das Wild auf der Fahrbahn oder an dessen Rand, dann sollten Sie deutlich langsamer werden oder sogar ganz abbremsen, da das Verhalten der Tiere unvorhersehbar ist und ihnen meistens noch weitere Artgenossen folgen. 

Falls Sie mit Fernlicht fahren, so schalten sie um auf Abblendlicht. Denn durch das Fernlicht wird das Wild geblendet und bleibt stehen. Das zusätzliche Hupen hilft Ihnen dabei, die Tiere zu verscheuchen. Wenn der Zusammenstoß nicht zu vermeiden ist, dann weichen Sie auf keinem Fall aus. Das Risiko dabei gegen einen Baum zu prallen oder mit dem Gegenverkehr zu kollidieren ist groß und die Folgen wesentlich schlimmer.

Daher bremsen Sie möglichst stark ab, halten Sie das Lenkrad gerade und gut fest. Bleiben Sie auf der Straße. Sichern sie nach einem Unfall den Unfallort ab, um einerseits sich selbst zu schützen und Folgeunfallgefahren für andere Verkehrsteilnehmer abzuwenden. 

Daher schalten Sie die Warnblinkanlage ein, ziehen Sie sich die Warnweste an und stellen Sie das Warndreieck in 100 m Entfernung vom Unfallort am Straßenrand auf! Wenn möglich, ziehen Sie das tote Tier von der Straße an den Randstreifen. Benutzen sie dazu Handschuhe, z. b. aus dem Erste-Hilfe-Kasten, um eine Tollwutansteckung zu verhindern. Sollte das verletzte Tier noch leben, dann fassen sie es aus Eigenschutzgründen nicht an!

Danach verständigen Sie die Polizei unter der Notrufnummer 110 zur Unfallaufnahme. Dazu sollten Sie versuchen, ruhig zu bleiben und Ihre Position möglichst genau zu beschreiben. Die daraufhin entsandte Streifenwagenbesatzung wird den Unfall aufnehmen, Ihnen einen Unfall-bericht aushändigen und sich um das Wild kümmern. Mit dem polizeilichen Unfallbericht können sie den Wildunfall ihrer Kraftfahrzeugversicherung zwecks Kostenerstattung melden.

Foto: red

Dienstag, 26. November 2019 16:10 Uhr

Steinheim (red). Ein VW Sharan ist auf dem Parkplatz eines Unternehmens für Medientechnik in der Straße Am Güterbahnhof durch einen Verkehrsunfall beschädigt worden. Es entstand ein Schaden von 2000 Euro. Der Sharan wies deutliche Deformierungen im Bereich des Fahrzeughecks auf. Der Unfallverursacher entfernte sich unerkannt von der Unfallstelle und beging Verkehrsunfallflucht. Die Unfallzeit liegt zwischen 23.11.2019 und Montag, 25.11.2019. Die Polizei in Höxter, Tel. 05271-9620, bittet um Hinweise von Zeugen

Montag, 25. November 2019 16:39 Uhr

Kreis Höxter (red). Nachdem am Wochenende im Stadtgebiet von Höxter zahlreiche unechte Geldscheine in Umlauf gebracht wurden, sind im Laufe des Tages weitere Fälle bei der Polizei Höxter bekannt geworden, und zwar im gesamten Kreisgebiet. So sind in einer Schule in Bad Driburg mehrere solcher unechten Geldscheine aufgefallen. Es war allerdings nicht versucht worden, damit etwas zu bezahlen. Ebenso sind in Warburg vier unechte 10-Euro-Scheine sichergestellt worden. In Höxter sind in einem Verbrauchermarkt zwei falsche 20-Euro-Scheine aufgetaucht, die von einer Mitarbeiterin entdeckt und von der Polizei sichergestellt wurden. Die Polizei Höxter rät daher dazu, insbesondere bei Wechselgeld besonders aufmerksam zu sein, um nicht versehentlich gefälschte Geldscheine anzunehmen. Bei den bisher bekannt gewordenen Fällen handelt es sich um 5-Euro-Scheine, 10-Euro-Scheine und 20-Euro-Scheine, die auf den ersten Blick dem Original zum Verwechseln ähnlich sehen. Sie verfügen aber nicht über die üblichen Sicherungsmerkmale. So sind keine Wasserzeichen, Durchsichtfenster oder ähnliches vorhanden. Auch das Papier fühlt sich anderes an als gewohnt. Zudem tragen die Scheine stets die gleiche Seriennummer und in roter Schrift findet sich der Aufdruck "Prop Copy" auf den Scheinen. Bei den bisher sichergestellten Fälschungen handelt es sich um so genanntes Theater-Requisiten-Geld, wie es bei Bühnen- oder Filmproduktionen zum Einsatz kommt. Weitere Hinweise nimmt die Polizei Höxter unter Telefon 05271/962-0 entgegen.

Foto: Symbolfoto

Politik
Mittwoch, 04. Dezember 2019 10:57 Uhr
SPD: Landesregierung leitet Gelder für Integration nicht in den Kreis Höxter
Montag, 02. Dezember 2019 11:00 Uhr

Kreis Höxter/Berlin (red). „Jetzt kommt es darauf an, dass tatsächlich Teamgeist im Bundesvorstand und der Gesamtpartei geübt wird über Gremien-, Arbeits- und Interessenkreise hinweg!“ Das ist der erste Wunsch, den der SPD-Kreisvorsitzende Helmut Lensdorf nach dem Mitgliedervotum an seine Partei richtet. Lensdorf: „Der Kreisverband Höxter gratuliert Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans zu ihrem Erfolg beim zweiten Mitgliedervotum. Ihr habt die Aufgabe, in die Partei hinein Brücken zu bauen und nach außen die Partei zu stärken und erkennbarer zu machen!“ Dabei hätten die beiden designierten Vorsitzenden die Unterstützung der Gesamtpartei verdient. Lensdorfs Dank richtet sich an Klara Geywitz und Olaf Scholz, „die den innerparteilichen demokratischen Prozess erheblich bereichert haben und sich jetzt solidarisch hinter das künftige Führungsduo stellen“.

Der Kreisvorsitzende schätzt die Auswirkungen auf die von CDU und SPD getragene Bundesregierung „spannend“ ein: „Unbequem wird es für diejenigen, die es sich in der sogenannten GroKo gemütlich gemacht haben. Der immer noch viel zu starke Neoliberalismus muss jetzt klar zurückgewiesen werden!“ Bei der Grundrente – inzwischen als Respektrente gewürdigt - sei eine gute Lösung gefunden worden. Beim Klimapaket andererseits habe der neoliberale Wirtschaftsflügel der CDU verheerenden Einfluss gehabt. Das müsse korrigiert werden. Auch die Tarifbindung für Löhne müsse gestärkt werden. Davon könnten auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Kreis Höxter profitierten. „Wenn in der Union die wertkonservativen, aber aufgeschlossenen und christlich-sozialen Kräfte stärker werden, kann die Koalition weitergeführt werden. Ansonsten sollte sie geordnet beendet werden“, so Lensdorf.

Der Erneuerungsprozess in der SPD habe mit der Mitgliederbefragung eine wichtige Phase erfolgreich bestanden, ergänzt der Vorsitzende der Juso im Kreis Höxter, Bori Schmidt.  Beide Kreispolitiker freuen sich, dass sich Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans klar zu solidarischen Prinzipien bekannt haben, den langjährigen NRW-Ministerpräsidenten Johannes Rau zitierend: „Sozialdemokratie ist das Bündnis derjenigen in der Gesellschaft, die Solidarität brauchen, mit denjenigen, die Solidarität geben und leben wollen.“ Es verbinde die Generationen. Beim Bundesparteitag am kommenden Wochenende vertritt Bori Schmidt den Kreisverband Höxter als Delegierter. Der junge Kommunalpolitiker: „Ich fahre hochmotiviert nach Berlin.“

Samstag, 30. November 2019 11:11 Uhr

Gehrden (red). Am 24. November fand in Gehrden die jährliche Klausurtagung der CDU-Kreistagsfraktion statt. Neben der CDU-Kreistagsfraktion nahmen noch der Landtagsabgeordnete Matthias Goeken, Landrat Friedhelm Spieker,  Kreisdirektor Klaus Schumacher und von der Kreisverwaltung Gerhard Handermann, Andreas Frank, Klaus Brune und Michael Werner teil.

Zu Beginn der Tagung erfolgte die Vorstellung und Erläuterung des Haushaltsentwurfs 2020 durch den Kämmerer der Kreisverwaltung Handermann. Dabei zeigte sich unter anderem, dass der Kreis für das Jahr 2020 auf ein Haushaltsvolumen von rund 243 Mio. Euro blicken kann. Der Haushalt 2019 wird voraussichtlich mit -0,05 Mio. Euro abgeschlossen. Das anfängliche Haushaltsdefizit von -2 Mio. Euro wurde durch eine gute und engagierte Arbeit der Kreisverwaltung und der Politik aufgeholt. So kann das aktuelle Ergebnis als Punktlandung und Erfolg bezeichnet werden.

In 2020 werden bei der Kreisverwaltung zwei neue Beamtenstellen und 12 neue Stellen im tariflichen Angestelltenverhältnis geschaffen. Der Großteil dieser Stellen (7,5) sind allein im Bereich des Jugendamtes und 3 Stellen für den Bereich Digitalisierung. An dieser Stelle zeigt sich die deutliche Familienorientierung und das Annehmen der Aufgaben der digitalen Transformation.

In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass dies mit einer Kreisumlage geschieht, die zu den niedrigsten in NRW gehört, was bedeutet, dass einerseits die Kreisverwaltung weniger Geld einnimmt als möglich und im Landesvergleich üblich und anderseits die Städte und Gemeinden im Kreis Höxter niedriger belastet werden als in den meisten anderen Kreisen in NRW.

Die CDU-Kreistagsfraktion dankt der Kreisverwaltung für die hervorragende geleistete Arbeit und freut sich auf eine weiterhin sehr gute Zusammenarbeit zwischen Politik und Verwaltung. Neben der Haushaltsbesprechung sind im Rahmen einer Fraktionssitzung noch das Thema Ausbau des ÖPNV und Unterstützung des NPH besprochen worden:

Die CDU Kreistagsfraktion unterstützt des Vorhaben des NPH, besseren öffentlichen Nahverkehr, insbesondere häufigere Busverbindungen im ländlichen Bereich,  anzubieten ausdrücklich und spricht sich für die Bereitstellung zusätzlicher Mittel aus. Dies ist nicht nur wichtig für eine bessere Mobilität auf dem Land sondern zugleich ein Schlüsselthema für den Bereich Umwelt und Klimaschutz.

 Foto: CDU

Wirtschaft
Freitag, 06. Dezember 2019 12:10 Uhr
Stadtwerke-Urgestein geht in den Ruhestand - Manfred Saage feierlich verabschiedet
Mittwoch, 04. Dezember 2019 06:46 Uhr

Bielefeld (red). Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) hat in ihrer heutigen Sitzung (02.12.2019) Petra Pigerl-Radtke zur neuen Hauptgeschäftsführerin der IHK bestellt. Sie tritt die Nachfolge von Thomas Niehoff an, der nach 34jähriger Tätigkeit in der IHK und knapp 20jähriger Amtszeit als Hauptgeschäftsführer zum 1. September 2020 in den Ruhestand wechseln wird. Eine Findungskommission aus Mitgliedern des IHK-Präsidiums hatte die Kandidatin im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung mit Hilfe einer bundesweit tätigen Personalberatung zuvor ausgesucht und mit einstimmigem Votum des Präsidiums der Vollversammlung vorgeschlagen. Mit Pigerl-Radtke wird eine Frau mit jahrzehntelanger Führungs- und Managementerfahrung Hauptgeschäftsführerin der IHK Ostwestfalen. 15 Jahre hat sie den Bildungs- und Personalentwicklungs-Bereich in einem Unternehmen mit 8.000 Mitarbeitern geleitet und über zehn Jahre in verantwortlichen Positionen bei Handwerks- und IHK-Organisationen gewirkt. Aktuell ist sie stellvertretende Hauptgeschäftsführerin in der IHK Mittlerer Niederrhein und verantwortet dort die Bereiche Bildung, Fachkräfte, Innovation, Digitales und Wachstum. Bereits seit 2017 vertritt sie als fachpolitische Sprecherin alle IHKs in NRW in der Gremienarbeit auf Landes- und Bundesebene bei wichtigen Themen wie Fachkräftesicherung und Bildung. Petra Pigerl-Radtke ist 53 Jahre alt und verheiratet.

Foto: IHK Ostwestfalen

Dienstag, 03. Dezember 2019 18:30 Uhr

Höxter (red). Schwangerschaftsdiabetes war der fachliche Schwerpunkt beim diesjährigen Tag der Geburtshilfe am Klinikum Weser-Egge, St. Ansgar Krankenhaus Höxter: Zum fünften Mal waren viele Hebammen und Ärzte aus der Region der Einladung von den Organisatoren der Frauenklinik gefolgt. "Schwangerschaftsdiabetes oder die Betreuung diabetischer Mütter spielt eine zunehmende Rolle für uns - die Zahl der Betroffenen steigt. Dabei müssen wir die Risiken ständig im Blick haben", erklärt Oberärztin Kerstin Todt, die betroffenen Schwangeren rät, in einem Kreißsaal mit angebundener Kinderklinik zu entbinden. Als Experten zu Gast waren der niedergelassene Diabetologe Dr. Tillmann Wolf aus Fürstenberg sowie der auf Kinderdiabetologie spezialisierte Oberarzt Dr. Johannes Wolf vom Paderborner St. Vincenz Krankenhaus. Holm Teschner, Leitender Oberarzt im Höxteraner Kreißsaal, berichtete von seinen Erfahrungen in der Geburtshilfe bei Müttern mit Diabetes. Krankenpflegerin Silvia Nowinski, ausgebildete Still- und Laktationsberaterin, referierte über das Stillen und die Stillbegleitung diabetischer Mütter. Ziel der Veranstaltung ist es, Geburtshelfer an einen Tisch zu holen und sich im Interesse von Eltern und Kindern über aktuelle Entwicklungen in der Geburtshilfe auszutauschen. "Gerade der Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen niedergelassenen Frauenärzten, Hebammen in der Schwangerenbetreuung und den Gynäkologen im Krankenhaus ist extrem wichtig für eine moderne und familienorientierte Geburtshilfe", erklärt Kerstin Todt.

Foto: KHWE

Sport
Samstag, 23. November 2019 13:41 Uhr
Selbstverteidigungsseminar der Sportjugend - Zielgruppe Mädchen und junge Frauen aus dem Kreis Höxter
Montag, 09. September 2019 10:09 Uhr

Steinheim/Silberborn (red). Am 20. Juni war es so weit: mit gepackten Taschen ging es um 09:30 Uhr los, auf nach Silberborn. In diesem Jahr gab es allerdings eine Besonderheit: im Rahmen des Towntwinning begleiteten uns Gäste aus Ungarn und Düsseldorf und nahmen ebenfalls am Trainingslager teil.

Nach der Ankunft in Silberborn gab es vom Vereinsleiter Sergej Benz eine kurze Einweisung, danach wurden die Zimmer bezogen und nach dem Mittagessen startete es bereits bei sehr gutem Wetter mit dem ersten Training.

Am Freitagnachmittag durften alle Auszüge aus dem Training der ungarischen Karateka kennenlernen. In Grundzügen ähnlich zu unseren Techniken, sehr interessant, und trotz unterschiedlicher Sprachen verlief alles reibungslos und wie geplant. Nach dieser Trainingseinheit hat Finn Müller seine Braungurtprüfung mit Bravour bestanden. Am Samstag gab es dann noch eine letzte Trainingseinheit, bevor es hieß: Taschen packen und auf nach Hause!

Gegen 14:30 Uhr trafen alle am Kolping-Begegnungszentrum ein. Denn auch das war etwas Neues: um dem Verein und auch den Gästen einen schönen Abschluss dieser arbeitsreichen Tage zu „gönnen“, fand direkt im Anschluss ans Trainingslager das jährliches Sommerfest statt. Sehr gefreut hat man sich über die tolle Unterstützung der Eltern unserer Sportler und auch unserer Vereinskolleginnen und Kollegen, ohne die das Fest direkt im Anschluss nicht möglich gewesen wäre.

Nach ein paar warmen Worten vom Stadtbeauftragten Herrn Engelmann wurden noch Geschenke als Dank und Anerkennung ausgetauscht. Danach startete das immer wieder beliebte Menschenkicker-Turnier. Währenddessen wurde bereits der Grill angeworfen. Bei bestem Wetter und einer tollen Stimmung wurde bis spät abends gefeiert.

Da unsere ungarischen Gäste bereits früh am Sonntagmorgen ihre Rückreise antreten wollten, bestand die Möglichkeit, am Begegnungszentrum zu zelten und morgens gemeinsam zu frühstücken. Dies wurde von einigen Spotlern/Familien gerne angenommen. Im Anschluss hieß es dann zwar noch einmal „Ärmel hochkrempeln“ und aufräumen, aber dies war Dank tatkräftiger Unterstützung aller recht schnell geschafft.

Der Verein bedankt sich bei allen Helfern und Teilnehmern, die das Trainingslager und das Sommerfest erst möglich gemacht haben!

Fotos und vieles mehr unter: www.steinheim-karate.de!

Foto: Karateverein Steinheim

Donnerstag, 05. September 2019 10:26 Uhr

Brakel (r). Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Nur noch wenige Tage, dann heißt es im Generationenpark Lütkerlinde in Brakel: „Bewegung, Begegnung, Spaß – für Vielfalt in Gesellschaft und im Sport“. Unter diesem Motto steht das zweite Interkulturelle Sport- und Spielfest des Kreises Höxter, das am Samstag, 7. September, um 11 Uhr beginnt.

„Für jede Altersgruppe ist etwas dabei“, sagt Kreisdirektor Klaus Schumacher. Das Fest bietet allen Besuchern vor allem auch die Gelegenheit, einmal eine Sportart auszuprobieren, die man noch nicht kennt. Das Angebot reicht vom Klettersport über Aikido und Thai-Kickboxen bis hin zu Cricket, Bogensport, Inliner-Hockey, Voltigieren, Bubble Soccer oder Fußballdarts. In begrenzter Anzahl können Kinder und Jugendliche eine Seifenkiste bauen und an einem Seifenkistenrennen teilnehmen. Hierfür wird von 13 bis 16 Uhr die Straße Lütkerlinde zwischen dem Zugang zum Generationenpark und der Einmündung „heilige Seele“ für den Verkehr gesperrt. Für die kleinen Gäste gibt es unter vielen anderen Aktivitäten eine Kinderolympiade, eine Hüpfburg, Tanz und Trommeln, einen Fahrradparcours und in einem begrenzten Zeitrahmen auch Ponyreiten. Die älteren Besucher können unter anderem Schach und Boule sowie Sitzgymnastik und Schwungtuch ausprobieren.

Für das Nachmittagsprogramm ist es den Organisatoren gelungen, den auf der ganzen Welt gefeierten Starjongleur Daniel Hochsteiner zu gewinnen. Zu seinen zahlreichen Preisen und Auszeichnungen zählt unter anderem sein Sieg beim Welt Circus Variete Festival. Der Weltklasse-Jongleur wird in Brakel seine hohe Kunst passend zum Sportfest auch mit Tennisschlägern präsentieren. Der Zirkus Kumpulus aus Steinheim ist ebenfalls dabei und zeigt Kunststücke der Jonglage und Akrobatik. Der Weltmeister Hasan Habeeb zeigt mit seinen Trainingsgruppen, wie Muay-Thai Kickboxen aussieht und lädt danach auch zum Mitmachen und Ausprobieren ein.

Die Organisatoren weisen darauf hin, dass für die Aktivitäten in der Sporthalle sowie in der Kletterhalle saubere Schuhe benötigt werden. Anmeldungen für einen Infostand von Vereinen und Organisationen sowie für die Turniere (Beachvolleyball und Kicker) sind noch bis zum 3. September auf der Internetseite des Kreissportbundes Höxter (www.ksb-hoexter.de) möglich, Kurzentschlossene können sich für die Turniere aber auch spontan vor Ort anmelden. Die Siegerehrung mit der Übergabe der Pokale und Medaillen wird auf der Bühne durchgeführt. Die genauen Uhrzeiten zu den einzelnen Aktivitäten und zum Bühnenprogramm kann man ebenfalls auf der Internetseite des Kommunalen Integrationszentrums einsehen: www.integration.kreis-hoexter.de.

Foto: Daniel Hochsteiner

Panorama
Montag, 25. November 2019 11:11 Uhr
Frauen stärken Demokratie - FrauenRat NRW bildet Arbeitskreis gegen Radikalisierung
Freitag, 01. November 2019 10:58 Uhr

NRW (red). Die Sichtbarkeit ist ein wichtiger Bestandteil der Verkehrssicherheitsarbeit. Damit auch die Kleinsten von uns im Straßenverkehr gesehen werden, finanziert das Verkehrsministerium reflektierende Überwürfe, die an die Kitas im Land ausgegeben werden. Dafür werden in diesem und im nächsten Jahr jeweils 250.000 Euro investiert. Verkehrsminister Hendrik Wüst hat jetzt die ersten Überwürfe an die Kinder der Katholischen Kindertageseinrichtung St. Martinus in Neuss verteilt. „Eines der wichtigsten Ziele der Landesregierung ist es, die Verkehrssicherheit für alle zu erhöhen“, sagte er bei der Übergabe. „Mobilitätserziehung beginnt nicht erst in der Schule. Verkehrsregeln lernen Kinder am besten, indem sie sich aktiv im Straßenverkehr bewegen. Mit den Überwürfen werden unsere Kleinsten an das Thema herangeführt. Gleichzeitig können wir sie besser sehen, wenn sie auf Tour sind.“ Mit den Warnwesten können die Kinder zum Beispiel Ausflüge machen und den Weg zur Grundschule üben. Die Sets verbleiben in den Kitas und sollen für die nachfolgenden Vorschulkinder genutzt werden. Die örtlichen Verkehrswachten in Nordrhein-Westfalen unterstützen das Personal in den Kindertageseinrichtungen bei ihrer Arbeit für die Verkehrssicherheit beratend und mit den Programmen „Kinder und Verkehr“ sowie „Kinder im Straßenverkehr“. Mit den reflektierenden Überwürfen sollen möglichst alle 10.000 Kitas in Nordrhein-Westfalen versorgt werden. Kitas können die Sicherheits-Überwürfe über die Homepage des Verkehrsministeriums bestellen.

Mehr hier. https://www.vm.nrw.de/service/Verkehrssicherheit/index.php

Dienstag, 13. August 2019 12:18 Uhr

Willebadessen (red). Wegen einer Terminüberschneidung fällt das Treffen von FORUM SUCHT, Selbsthilfe- und Diskussionskreis für Angehörige von Suchtgefährdeten und Abhängigkeitserkrankten, an diesem Donnerstag, 15. August, aus. Neuer Versammlungstermin ist am Donnerstag, 22. August, von 19 bis 21 Uhr im Haus des Gastes, Eingang Rosengarten (gegenüber der Sparkasse) in Willebadessen. „Obwohl zwischenzeitlich rund 800.000 insbesondere junge Erwachsene als abhängig von digitalen Medien gelten, ist nicht jeder, der täglich mehrere Stunden im Netz unterwegs ist, suchtgefährdet“, sagt Moderator Wolfgang Laudage.  Symptome der Onlinesucht und die Vermeidung dieser mittlerweile von der WHO anerkannten Krankheit sind das Thema des Treffens. Weitere Informationen unter wolf-laudage@web.de und per SMS-Anfrage unter 0157-89728623.

Freitag, 02. August 2019 10:55 Uhr

Kreis Höxter/Steinheim (red). Das Hautkrebs-Screening wird im Kreis Höxter immer weniger genutzt. Das belegt eine aktuelle Auswertung der AOK NordWest. Danach gingen im vergangenen Jahr lediglich 16,6 Prozent der AOK-Versicherten zur Früherkennung von Hautkrebserkrankungen. Der Anteil der Frauen lag mit 54,3 Prozent höher als der der Männer ( 45,7 Prozent). Über die Jahre ist ein kontinuierlicher Rückgang zu beobachten. Im Jahr 2015 lag die Quote noch bei 18,0 Prozent. „Hautkrebs ist fast immer heilbar, wenn er rechtzeitig erkannt wird. Daher raten wir unbedingt die kostenfreien Angebote der gesetzlichen Krankenkassen zur Hautkrebs-Früherkennung zu nutzen“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Matthias Wehmhöner. Hautkrebs gehört zu den häufigsten Tumorarten. Nach den aktuellsten Zahlen des NRW-Krebsregisters erkrankten landesweit im Jahr 2015 mehr als 53.800 Menschen neu an Hautkrebs, etwa zu gleichen Teilen Männer und Frauen. Außerdem wurden 775 Todesfälle registriert. Durch das Hautkrebs-Screening ist es möglich, bereits Frühstadien von Hautkrebs zu erkennen. Das ist umso wichtiger, da Hautkrebs zunächst keine Beschwerden verursacht. Das Hautkrebs-Screening ist eine rein visuelle Untersuchung der gesamten Haut. Der Arzt sucht dabei den Körper von Kopf bis Fuß auf verdächtige Pigmentmerkmale ab wie zum Beispiel Muttermale, Leberflecken oder Altersflecken. Da die Haut so gut zugänglich ist wie kein anderes menschliches Organ, sind die verschiedenen Krebsarten bereits im Frühstadium gut zu finden. Die gefährlichste Hautkrebsart ist der schwarze Hautkrebs (Malignes Melanom). Aber auch die hellen Hautkrebsarten (Basalzellkarzinom und Stachelzellkarzinom) sollten möglichst frühzeitig behandelt werden, denn dann ist die Krankheit fast vollständig heilbar. „Es ist wichtig, die Chance der frühen Diagnostik zu nutzen“, rät Wehmhöner. Das Hautkrebs-Screening übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen alle zwei Jahre für ihre Versicherten vom 35. Geburtstag an. Die AOK NordWest bietet ihren Versicherten das Hautkrebs-Screening bereits im Alter von 20 Jahren an. Größter Risikofaktor für Hautkrebs ist zu viel und zu starke UV-Strahlung. Daher sollte im Freien immer an ausreichenden Sonnenschutz durch Sonnencremes mit UV-A- und UV-B Filter mit Lichtschutzfaktor (mindestens LSF 30) oder Sonnenschutzkleidung gedacht werden. Mehr Informationen zum Thema Hautkrebs und zur Früherkennung gibt es im Internet unter www.aok.de/nw, Rubrik Leistungen & Services.

 

 

Freitag, 26. Juli 2019 10:30 Uhr

Lemgo (red). Feiern ist beim „Lippe Open Air“ natürlich Dauerthema und Motto zugleich. Dieses Mal haben LOA-Organisatoren und Besucher noch einen Grund mehr zur Freude. Das Festival auf der Liemerheide wird 10 Jahre alt. Als Geschenk gibt es am Samstag, 3. August, die besten Bands der bisherigen Ausgaben komprimiert an einem Abend. Bei so viel Glanz und Gloria will auch der zweite Teil des Kult-Events nicht zurückstehen. Wenn es am Freitag, 2. August, wieder heißt „Mallorca meets Ibiza“, fliegen einige Szenegrößen direkt von den Urlaubsinseln ein. Hatte man in Lemgo sonst meist einen DJ von internationalem Top-Format am Start, ist bei der Jubiläumsausgabe gleich ein Star-Trio dabei. Angesichts dieses Line-Ups und ein entsprechendes Geburtstagswetter vorausgesetzt, scheint ein neuer Zuschauerrekord realistisch. Das Organisationsteam rät daher auch unbedingt, den Vorverkauf zu nutzen – vor allem für die Freitagsparty. Jeweils 3000 Menschen dürfen laut Sicherheitskonzept auf das Festivalgelände hinter dem Industriegebiet West in Lieme. Bereits im vergangenen Jahr sei man am Freitag quasi ausverkauft gewesen. „Die ,Mallorca meets Ibiza´-Party ist zuletzt richtig durch die Decke gegangen“, geht Michael Nolting das Herz auf, wenn er über sein „Baby“ redet. Kein Wunder – trägt der Lemgoer doch als „DJ Mino“ einen Teil zum musikalischen Programm bei und darf dabei selbst die für Lippe einmalige Atmosphäre in tiefen Zügen auf der Bühne inhalieren. Doch vor dem Vergnügen liegt die Arbeit. Der harte Kern um die LOA-Gründungsväter Andreas Kramp und Jobst Lenniger rackern schon seit Wochen und Monaten. Jetzt langsam geht es in die heiße Phase. Unter anderem gilt es, 25.000 Festivalflyer und 1000 Großplakate zu verteilen. Die mehr als 200 Helfer finden sich in ihren Teams zusammen und das ganze Dorf Lieme fiebert dem Start entgegen. Genau das ist es auch, was für die Veranstalter den Charme des „Lippe Open Air“ ausmacht und das Ganze, trotz der Größe, noch herzlich und familiär ist und jedes Jahr wieder Spaß macht. Es bleibt ein Festival für die ganze Familie, egal ob alt oder jung, ob heavy oder funk.“. Eine Besonderheit ist die Gemeinnützigkeit. „Das Festival ist nicht gewinnorientiert ausgelegt, sondern die Veranstalter möchten mit dem Erlös Gutes tun und regionale Projekte unterstützen. Dabei ist es ihnen wichtig, Lippe und seine Menschen kennenzulernen und dann konkret zu helfen“, berichtet Rüdiger Sturhahn vom Veranstalter. „Vielleicht können wir ja alle ein wenig helfen?“ In welcher Liga das „Lippe Open Air“ angekommen ist, zeigt ein Blick aufs Budget. Mittlerweile stemmen die Veranstalter eine sechsstellige Summe für das zweitägige Freiluft-Spektakel. Die Qualität auf den Bühnen ist entsprechend. Headliner am rockigen Samstag ist John Diva. Die schrille Formation im 80er Style reist mit der Empfehlung mehrerer Auftritte beim legendären „Wacken Open Air“, einem Top-20-Album und einer großen Pyro-Show im Gepäck nach Lippe. Ein weiteres Highlight sind „HEROcks“ mit der Frontfrau von Luxuslärm. Damit keine Umbaupausen die Stimmung bremsen, gibt es wieder zwei Bühnen, die im Wechsel bespielt werden. Lediglich die allererste der insgesamt neun Formationen hat in den vergangenen neun Jahren noch nie ihre Visitenkarte beim LOA abgeben: „Soul Crying Out“ aus Lemgo bekommen diesmal die Nachwuchsband-Wildcard. Für den Freitag hat Michael Nolting seine Kontakte in der europäischen DJ-Szene voll ausgespielt. So dürfte der Name Topic vielen Musikfans spätestens seit seinem Tophit „Home“ mit Nico Santos ein Begriff sein. Er ist zwei Wochen vor dem „Lippe Open Air“ noch beim „Parookaville“ im Einsatz, dem größten Festival für elektronische Tanzmusik in Deutschland. Auch Niels van Gogh ist normalerweise auf den ganz großen Festivals der Szene zu Hause. Dritter im Star-Trio ist Mashup Germany. Bis diese Dance-Acts den Ibiza-Part krönen, gibt es zu Beginn des Abends und der Nacht wie gewohnt die Partywelle im Mallorca-Style. Hierbei sorgen neben Isi Glück und Ikke Hüftgold von der Baleareninsel, wieder die besten DJs aus der Region für Stimmung.

Info: Die Tickets für das Lippe Open Air gibt es ab sofort im Vorverkauf für jeweils 10 Euro pro Tag und Person. Vor Ort kostet der Eintritt dann 15 Euro. Die Veranstaltung „Mallorca meets Ibiza“ am Freitag, 2. August 2019 beginnt um 17 Uhr, das „Lippe Open Air“ am Samstag, 3. August 2019 um 15 Uhr. Alle Infos zu Bands, Zeiten und Vorverkauf unter www.lippe-open-air.de.

 

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