Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Freitag, 19. April 2019 12:33 Uhr
Frohe Ostern!
Freitag, 19. April 2019 09:25 Uhr

Kreis Höxter (red). Vor 40 Jahren gründeten sich die GRÜNEN im Kreis Höxter. Aus diesem Anlass findet am 27. April ab 18 Uhr ein Festakt in der Stadthalle Brakel statt. Dazu lädt BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Kreis Höxter alle Freunde, Wegbegleiter, Ehemalige und Zukünftige herzlich ein.  Ein Plakat aus der Anfangszeit der GRÜNEN verkündet: „Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt.“ Diese Erkenntnis hat uns GRÜNE in unseren 40 Jahren begleitet und war immer gültig, berichtet Kreisverbandssprecher Ricardo Blaszczyk. „Aktuell hat diese alte Botschaft wieder deutlich an Dringlichkeit gewonnen. Das öffentliche Bewusstsein ist wieder neu dafür geweckt worden, seit die Kinder und Enkel auf die Straße gehen und für ihre Zukunft demonstrieren.“

Es ist also für die GRÜNEN klar, dass sie sich nicht zur Ruhe setzen wollen und dürfen. „40 Jahre mögen für eine Erwerbsbiografie genug sein, aber unsere Arbeit steht noch immer am Anfang“, macht Ricardo Blaszczyk deutlich. „Die Frage ist ja nach wie vor nicht beantwortet: Wie gelingt es, dass wir Menschen so leben, dass wir die Zukunft unserer Kinder und Enkel nicht schmälern. Wir sind im Gegenteil in der Lage und auf dem Weg, die Zukunft der Menschheit zu zerstören.“ Aus dem früheren Wunsch der Eltern: wir wollen, dass es unsere Kinder einmal besser haben, sei längst die Notwendigkeit geworden: wir müssen verhindern, dass es unsere Kinder schlechter haben als wir. 

„Diese Frage gilt nicht nur ökologisch, sondern insgesamt. Mit allem, was wir tun und mit allem, was wir unterlassen, haben wir Einfluss auf die Entwicklung unserer Gesellschaft. Auf das Zusammenleben, auf Gerechtigkeit, auf gemeinsame Regeln und deren Einhaltung, auf das Ermöglichen von Freiheit und Teilhabe und Mitwirkung.“ Genug zu tun also für die GRÜNEN, auch über ihre 40 Jahre hinaus.

„Unser Fest ist für uns Gelegenheit zum Innehalten, für die Rückschau und für den Blick nach vorne, als Partei insgesamt, aber besonders auch bei uns hier im Kreis Höxter. Was haben wir erreicht, was für neue Aufgaben stehen an“, fasst der Kreisverbandssprecher zusammen. Der öffentliche Festakt beginnt um 18 Uhr, Einlass ist ab 17 Uhr. Die Musik kommt von „Louis on the run“ aus Kassel, die Festrede hält Britta Haßelmann, Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Bundestagsfraktion. Mit dabei ist auch Felix Banaszak, Landesvorsitzender der GRÜNEN in NRW, sowie GRÜNE der ersten Stunde und GRÜNE, die die Politik von morgen mit gestalten und mit prägen wollen.

Foto: GRÜNE

Donnerstag, 18. April 2019 12:34 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Immobilienmarkt im Kreis Höxter ist auf Rekordniveau: In 2018 wurden kreisweit so viele Ein- und Zweifamilienhäuser gekauft wie noch nie seit der Erfassung der Daten in den 1970er Jahren. Für Landrat Friedhelm Spieker ist diese positive Entwicklung ein Beitrag zu einer möglichen „Renaissance des ländlichen Raumes“.

„In vielen Städten ist Wohneigentum für die überwiegende Mehrheit der Menschen unerschwinglich. Zudem gibt es dort Staus auf den Straßen oder Umweltbelastungen in der Luft. Auch deshalb zieht es gerade junge Familien vermehrt auf das Land. Auch im Kreis Höxter spüren wir diese Entwicklung seit Jahren sehr deutlich“, freut sich Landrat Spieker.

Gründe hierfür seien allerdings nicht nur die vergleichsweise günstigen Preise für Baugrundstücke oder Eigenheime. „Der Kreis Höxter überzeugt auch mit seiner vielfältigen Kultur- und Naturlandschaft. Zudem haben wir eine sehr niedrige Arbeitslosenquote. Auch die Kriminalität ist im Vergleich zu urbanen Räumen glücklicherweise viel geringer“, freut er sich. Das alles mache den Kreis Höxter gerade für junge Familien attraktiv.

Der positive Trend auf dem Immobilienmarkt geht aus dem aktuellen Grundstücksmarktbericht hervor, den der Gutachterausschuss für Grundstückswerte vorgelegt hat. „Die Notare und andere beurkundende Stellen sind gesetzlich verpflichtet, Abschriften beurkundeter Kaufverträge und sonstiger den Immobilienmarkt betreffende Unterlagen dem Gutachterausschuss zu übersenden. Die Verträge werden in der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses ausgewertet und in anonymisierter Form in einer Kaufpreissammlung erfasst. Hierdurch ist sichergestellt, dass der Gutachterausschuss über die Vorgänge auf dem Immobilienmarkt umfassend informiert ist. Auf Basis dieser Daten wurde der Grundstücksmarktbericht für den Kreis Höxter erstellt“, erläutern Johannes Leßmann und Meinolf Busse vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte für den Kreis Höxter.

Auch der aktuelle Bericht bestätigt den Trend, dass seit 2014 im Kreis Höxter vermehrt in Sachwerte investiert wird. So wurden im Jahr 2018 insgesamt 1.839 Grundstücke und Gebäude im Wert von insgesamt 151 Millionen Euro käuflich erworben. Nach 2017 ist das der zweithöchste Geldumsatz in den letzten 20 Jahren.

Besonders stark nachgefragt waren Ein- und Zweifamilienhäuser. So wurden 2018 kreisweit 530 dieser Immobilien gekauft. „Das ist der höchste Stand seit Beginn der systematischen Erfassung von Immobilienkäufen in den 1970er Jahren“, freuen sich Johannes Leßmann und Meinolf Busse vom Gutachterausschuss.

Auch die Preise für Immobilien werden im neuen Grundstücksmarktbericht verglichen: Der Kaufpreis für ein um 1980 auf einem etwa 700 m² großen Grundstück errichtetes freistehendes Einfamilienhaus mit einer Wohnfläche von etwa 150 m² beträgt im kreisweiten Mittel 123.000 EUR. „Betrachtet man die Kauffälle getrennt nach der Lage in einer Kernstadt oder in einer Ortschaft ergibt sich für die Kernstädte ein mittlerer Preis von 157.000 EUR und für die Ortschaften von 98.000 EUR. Mit 217.000 EUR bzw. 201.000 EUR lagen die Durchschnittspreise in Warburg bzw. Bad Driburg am höchsten“, erläutern Johannes Leßmann und Meinolf Busse. „Insgesamt bleibt festzustellen, dass Immobilien im Kreis Höxter im Vergleich zu den meisten anderen Regionen im Land Nordrhein-Westfalen relativ günstig erworben werden können.“

Weitere Informationen unter anderem zu der Preissituation von Baugrundstücken oder Ackerflächen sowie den kompletten Grundstücksmarktbericht zum Download gibt es auf der Homepage des Kreises Höxter unter www.kreis-hoexter.de/3629

Foto: Kreis Höxter

Donnerstag, 18. April 2019 09:21 Uhr

Kreis Höxter (red). In jeder Sparkassenfiliale im Kreis Höxter fanden die Kundinnen und Kunden in der Karwoche prall gefüllte Osternester vor. Jeder Besucher war eingeladen, in das Nest voll bunte Ostereier zu greifen. Mit einem glücklichen Händchen wählte man eins von 30 Eiern mit einem Spendengewinn von bis zu 1.000 Euro aus. Insgesamt 15.000 Euro waren auf die Nester im Kreis Höxter verteilt. Die Gewinnerinnen und Gewinner dürfen nun einen Verein Ihrer Wahl bestimmen, dem die Spende zugehen soll. Dies brachte viel Stimmung und Gewinnergeist in die Sparkassenfilialen. Für die Kunden, die keinen Gewinn in ihrem Osterei fanden, gab es zumindest eine Süßigkeit verbunden mit einem lieben Ostergruß ihrer Sparkasse. „Das Osterfest trägt viel Brauchtum inne, so dass die Idee hinter dem Gewinnspiel zu Ostern daraus entstand, an den Werten unserer Sparkasse festzuhalten und daran zu erinnern. Mit unserer Gründung im Jahr 1848 sind wir im Kreis Höxter fest verankert und fühlen uns seitdem dem Gemeinwohl verpflichtet. Rund 250TE schütten wir jährlich im Kreis Höxter an engagierten Vereine und Institutionen aus. Dahinter stehen Menschen die Verantwortung übernehmen und den Kreis Höxter lebens- und liebenswürdiger gestalten. Wir freuen uns, gerade an diesen Stellen zu unterstützen“, so Stefan Fischer, Leiter Vertrieb der Sparkasse Höxter.

Foto: Sparkasse Höxter

Donnerstag, 18. April 2019 09:11 Uhr

Kreis Höxter (red). Klaus Leweke verstärkt als neuer Schulrat das Team der Schulaufsicht für die Kreise Höxter und Paderborn. Er ist schulaufsichtlich zuständig für den Übergang Schule-Beruf an weiterführenden Schulen, für die Fortbildung von Lehrkräften aller Schulformen und die Hauptschulen im Hochstift. 

Gemeinsam mit Schulabteilungsleiter Michael Uhlich und Dezernatsleiterin Rita Berens von der Oberen Schulaufsicht der Bezirksregierung Detmold begrüßte Landrat Friedhelm Spieker den 49-jährigen Schuldirektor im Kreishaus in Höxter offiziell im neuen Amt. Auch der Sprecher der Schulräte für den Kreis Höxter, Hubert Gockeln, beglückwünschte Klaus Leweke zum neuen Verantwortungsbereich.

"Mit der kompetenten Neubesetzung ist das Team der Schulaufsicht für den Kreis Höxter wieder komplett“, sagte Michael Uhlich. Aus seinen bisherigen Tätigkeiten bringe der neue Schulrat viel Erfahrungswissen und gute Ideen mit. Der Pädagoge Klaus Leweke ist seit mehr als 20 Jahren aktiv im Schuldienst, davon viele Jahre in leitender Funktion. Von 2006 bis 2010 war er Konrektor an der Caspar-Heinrich-Schule (Hauptschule) in Bad Driburg. Danach war bis 2013 als Rektor der Bördelandschule (Haupt- und Realschule) in Borgentreich tätig. Ende 2013 übernahm er die Leitung der Sekundarschule Höxter, deren Neugründung er maßgeblich mitgeprägt und die er bis zu seinem Wechsel zur Schulaufsicht engagiert geleitet hat.

Klaus Leweke, verheiratet und Vater von zwei Kindern, sieht der breit gefächerten Querschnittsaufgabe mit Freude entgegen. Als Lehrer und beim Aufbau der Sekundarschule Höxter sei ihm Schulentwicklung stets ein wichtiges Anliegen gewesen, wie er betonte. „Deshalb ist der Schritt in die Schulaufsicht für mich eine logische Fortführung meiner bisherigen Tätigkeiten“, sagte er. Insbesondere bei der Leitung des Kompetenzteams für Lehrerfortbildung und beim Übergang von der Schule in den Beruf könne er sehr gut seine Erfahrungen aus den unterschiedlichen Schulformen einbringen.

Daran anknüpfend betonte Landrat Friedhelm Spieker: „Es ist wichtig, junge Menschen in der Schule für Ausbildungsberufe zu begeistern und ihnen gute Grundlagen zu vermitteln, damit sie die Anforderungen der Arbeitswelt meistern.“

Foto: Kreis Höxter

Blaulicht
Donnerstag, 18. April 2019 09:06 Uhr
Polizei gibt weitere Details zum Brand in Nieheim bekannt
Freitag, 12. April 2019 11:32 Uhr

Steinheim (red). Ein bislang unbekanntes Fahrzeug hat am Mittwoch, 10.04.2019, gegen 15:05 Uhr, beim Ein- oder Ausfahren der Grundstückszufahrt eines Bürogebäudes in der Hospitalstraße eine Hauswand beschädigt. Vermutlich ist ein Lieferwagen mit einem Reifen gegen die Wand geraten und hat einen Schaden von 1500 Euro an der Fassade verursacht. Anschließend entfernte sich der Fahrzeugführer unerlaubt. Unfallzeugen und sonstige Hinweisgeber werden gebeten sich mit der Polizei in Höxter, Tel. 05271 - 9620, in Verbindung zu setzen.

Donnerstag, 11. April 2019 10:32 Uhr

Sommersell (red). Am frühen Donnerstagmorgen, 11. April, gegen 3 Uhr, ist in Sommersell offensichtlich zunächst die Anbauscheune eines Einfamilienhauses aus bislang nicht bekannten Gründen in Brand geraten. Anschließend griff das Feuer auf den Dachstuhl des Wohnhauses über. Der Dachstuhl und die Scheune brannten komplett aus. Der Feuerwehr gelang es mit starken Kräften das Feuer unter Kontrolle zu bringen und zu löschen. Die Höhe des Sachschadens lässt sich derzeit noch nicht beziffern. Die Bewohner (70 und 67 Jahre alt) konnten ihr Haus rechtzeitig und unbeschadet verlassen. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern derzeit noch an.

Foto: Polizei

Donnerstag, 11. April 2019 10:00 Uhr

Kreis Höxter (red). Es kommt gar nicht so selten vor: Angehörige entdecken im Nachlass eines Verstorbenen plötzlich eine Waffe oder Munition, die vielleicht Jahrzehnte unbeachtet auf dem Dachboden oder in einem Schrank schlummerte. Und jetzt? Damit die Finder sich nicht plötzlich unabsichtlich strafbar machen, gibt die Polizei im Kreis Höxter Hinweise, wie man sich in einem solchen Fall am besten verhält, ohne mit den strengen Vorschriften des Waffengesetzes in Konflikt zu geraten. Wichtigste Regel: Eine Waffe niemals selber transportieren! Man sollte immer davon ausgehen, dass eine Schusswaffe geladen und schussbereit ist, sich also durch unsachgemäßen Umgang ein Schuss lösen könnte.

Wer unvermutet eine Waffe entdeckt, sollte umgehend die Polizei informieren. Rund um die Uhr ist die Kreisbehörde Höxter unter der zentralen Telefonnummer 05271/9620 erreichbar, in dringenden Fällen die 110 wählen. Die Polizei leitet dann alles Weitere in die Wege, holt die Waffe sogar direkt am Fundort ab. Das gleiche gilt für Munition und andere Gegenstände. Angst vor Strafe brauchen die Melder nicht haben, wenn sie die Polizei einschalten, auch wenn die Amnestieregelung für Waffen im Juli 2018 ausgelaufen ist. 

Problematisch wird es allerdings, wenn jemand eine Fundwaffe selbst zu einer Polizeidienststelle bringen möchte: Denn das Waffengesetz setzt bereits für den Transport von Waffen und Munition enge Grenzen. Wer also nicht unvermutet eine Strafanzeige riskieren möchte, obwohl er "nur" eine Fundwaffe abgeben möchte, sollte den Transport lieber Fachleuten überlassen, die über entsprechende Genehmigungen verfügen. Weitere Fragen rund um Waffenbesitz und -berechtigungen beantworten gerne die Experten der Kreispolizeibehörde Höxter unter Telefon 05271/962-1261 (Isabell Witzik) oder Telefon 05271/962-1366 (Stefan Schrott).

Foto: Polizei

Mittwoch, 10. April 2019 14:56 Uhr

Steinheim (red). Der gesuchte BMW-Fahrer, der am Dienstagabend nach einem Unfall auf der L 616 zwischen Steinheim-Vinsebeck und Horn-Bad Meinberg verschwunden war, konnte im Laufe des Vormittags ermittelt werden. Hinweise von Zeugen führten dazu, dass der Fahrer identifiziert und polizeilich befragt werden konnte. Die weiteren Umstände des Unfalls werden noch ermittelt, der Fahrer hatte durch den Unfall leichte Verletzungen davongetragen.

Die Erstmeldung: Am Dienstag, 9. April, zwischen 22:30 und 23 Uhr, ist auf der Landstraße 616, zwischen Steinheim-Vinsebeck und Horn-Bad Meinberg, ein BMW verunfallt. Der bislang unbekannte Fahrer des Fahrzeugs entfernte sich von der Unfallstelle. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der BMW die L616 in Richtung Vinsebeck. In einer langgezogenen Linkskurve kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich und kam im Grünstreifen neben der Fahrbahn auf dem Dach zum Liegen. Der Fahrer des BMW verließ anschließend die Unfallstelle in unbekannte Richtung. Da zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt war, ob dieser durch den Unfall Verletzungen erlitten hat, wurde die Umgebung der Unfallörtlichkeit mit Unterstützung der Feuerwehr abgesucht. Zur Absuche der Umgebung wurde ebenfalls ein Hubschrauber hinzugezogen. Die Person konnte jedoch nicht angetroffen werden. Da es derzeit keine Hinweise bezüglich der Identität des Fahrzeugführers gibt, bittet die Polizei in Höxter (05271/9620) Zeugen und Hinweisgeber sich zu melden. Am BMW entstand ein Totalschaden. Er wurde geborgen und abgeschleppt.

Foto: Polizei

Unsere Videothek
Politik
Samstag, 13. April 2019 09:21 Uhr
Planungssicherheit der Kommunen stärken - Windkraftausbau mit Maß und Mitte
Dienstag, 02. April 2019 07:00 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Kreditanstalt für Wiederaufbau hat auch im Jahr 2018 wieder Bürger, Unternehmen und Kommunen mit zinsgünstigen Finanzierungen und Zuschüssen gefördert. Auch die Kreise Höxter und Lippe haben mit insgesamt 137,6 Millionen Euro profitiert. 

In den Kreis Höxter flossen 30,4 Millionen Euro. Davon gingen 1,4 Millionen Euro in die kommunale Infrastruktur, 11,5 Millionen Euro über die Volksbanken und Sparkassen in den Unternehmensbereich und 17,5 Millionen Euro an über 1000 private Kunden. Der größte Teil mit 8,8 Millionen Euro ist in den Bereich Wohnen geflossen. Hierbei handelte es sich um ein Programm zum Erwerb von Wohneigentum sowie das Baukindergeld. Außerdem wurde das energieeffiziente Bauen und Sanieren mit 8,7 Millionen Euro gefördert.

Der heimische Bundestagsabgeordnete Christian Haase freut sich über die Investitionen in der Heimat und hebt ihre Bedeutung hervor: „Die geförderten Maßnahmen sind zukunftsweisend und nachhaltig. Die KFW leistet in diesen Bereichen eine großartige und praxisorientierte Arbeit, von der auch wir vor Ort profitieren. Die ländlichen Räume bergen viel Potential - sowohl an wirtschaftlicher Stärke als auch an Humanressourcen. Deshalb freut mich die Förderung in den verschiedenen Bereichen.“ 

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW) unterstützt als Förderbank des Bundes und der Länder Vorhaben, die im öffentlichen Interesse liegen.

Montag, 01. April 2019 11:08 Uhr

Kreis Höxter (red). 1,278 Milliarden Euro für die öffentliche Wohnraumförderung in 2019: So viel Geld stand in Nordrhein-Westfalen in einem einzelnen Jahr noch nie für die Schaffung und Erhaltung von preisgebundenem Wohnraum zur Verfügung. Den kommunalen Bewilligungsbehörden wurden jetzt die deutlich gesteigerten Ausgangsbudgets zur Förderung von bezahlbarem Wohnraum bereitgestellt. Dazu erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Matthias Goeken: „Die NRW-Koalition gibt damit ein klares Bekenntnis für den öffentlichen Wohnungsbau ab: Neubau von Mietwohnraum, dringende Modernisierung von Wohnraum alter Bestände, Schaffen von studentischem Wohnraum, Investitionen in Barrierefreiheit und energetische Gebäudesanierung und Eigentumsförderung. 

Der Kreis Höxter verfügt somit in diesem Jahr über ein Globalbudget für die öffentliche Wohnraumförderung in Höhe von 2.734.000 Euro. Es unterteilt sich in 1.700.000 Euro für Mietwohnungsbau, 300.000 Euro für Eigentumsförderung und 734.000 Euro für Modernisierungsförderung. Die Förderkonditionen wurden jetzt noch einmal verbessert. Das heißt, am Geld wird in Nordrhein-Westfalen kein gutes Projekt scheitern. Der große Erfolg der 2018 neu aufgestellten Eigentumsförderung, mit der das Fördervolumen verdoppelt wurde, wird bei den Ausgangsbudgets für 2019 konsequent fortgesetzt. Die NRW-Koalition will damit in ganz Nordrhein-Westfalen einen verbesserten Rahmen für die öffentliche Wohnraumförderung bieten. 

Dieses Engagement des Landes trägt dazu bei, für Menschen Wohnraum zu schaffen oder zu modernisieren. Wohnen ist ein zentraler Baustein für die Lebensqualität. Und noch viel mehr: Wohnen ist gebaute Heimat, das gilt auch und gerade für uns im Kreis Höxter“

Wirtschaft
Montag, 15. April 2019 12:31 Uhr
Wie sieht ein christliches Krankenhaus heute aus? Identität des St. Rochus Krankenhauses wird mit speziellem CIM-Instrument geprüft
Mittwoch, 03. April 2019 08:01 Uhr

Höxter (red). Bei einer Feierstunde wurde der ehemalige Geschäftsführer der Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge (KHWE), Reinhard Spieß, verabschiedet und sein Nachfolger, Christian Jostes, willkommen geheißen. Rund 150 Gäste applaudierten, als Pfarrer Wilhelm Koch, der über 20 Jahre die Geschicke der KHWE als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung begleitete, zusammenfasste: "Reinhard, Du hast Dich durchgekämpft und alle Eitelkeiten und alle Anfechtungen ausgehalten. Du hast den Erhalt der vier Standorte des Klinikum Weser-Egge erreicht und warst Dir nie zu fein, Deine Standpunkte zur Diskussion zu stellen." Marcel Giefers, Vorsitzender des KHWE-Verwaltungsrates, pflichtete dem bei: "In den vergangenen 14 Jahren haben Sie Meilensteine erreicht für das Unternehmen. Wir danken Ihnen, dass Sie alle dafür notwendigen Schritte mit starker Willenskraft begleitet haben." 

Reinhard Spieß seinerseits betonte, dass er ohne ein leistungsfähiges Team im Rücken niemals so erfolgreich hätte agieren können. Er dankte allen Mitarbeitern für Ihre Unterstützung, insbesondere den Ärzten und Pflegenden für Ihren Einsatz auf den Stationen und direkt am Patienten. Besondere Anerkennung richtete er stellvertretend für die Kollegen aus der Verwaltung an den Kaufmännischen Direktor der KHWE, Stefan Opitz, und an Chefarzt Dr. Eckhard Sorges als wichtigen Repräsentanten der Ärzteschaft. "Sie waren stets gute Berater und verlässliche Partner."

Mit seinem Bild vom Drachenboot auf der Weser, das die KHWE-Mitarbeiter sicher über die Weser steuern, liefert Uli Krooß, Vorsitzender der beiden Mitarbeiter-Vertretungen, seinem nachfolgenden Redner Christian Jostes eine Steilvorlage. "Ich habe vier Jahre lang an der Havel gearbeitet und kenne die Untiefen von Flüssen. Ich will ein guter Steuermann für Sie sein und seien Sie sicher: Ich kann auch rudern!", so Christian Jostes. Christian Jostes (47) ist Betriebswirt und arbeitet seit vielen Jahren in leitender Funktion in der Gesundheitsbrache, zuletzt als Geschäftsführer in den Krankenhäusern in Winterberg und Korbach.

Foto: KHWE

Montag, 01. April 2019 10:05 Uhr

Kreis Höxter (TKu). Berufliche Praxisluft geschnuppert haben die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe acht des Gymnasiums Steinheim, der Realschule Steinheim und der Peter-Hille-Schule Nieheim gemeinsam mit ihren Erziehungsberechtigten beim „Tag der offenen Betriebstür“ im Norden des Kreises Höxter. Auch die Asklepios Weserberglandklinik war ein Anlaufpunkt von vielen für zehn Schülerinnen und Schüler zur beruflichen Orientierung. Wir begleiteten eine Gruppe dieser drei Schulen, die sich allesamt für die Gesundheitsberufe interessieren, die an der Asklepios Weserberglandklinik gelehrt und praktiziert werden.

Sämtliche Teilnehmer/innen dieses Aktionstages erhielten die besondere Gelegenheit, ein zuvor ausgewähltes Berufsfeld gezielt kennenzulernen und mit Auszubildenden, Facharbeitern und Unternehmern im jeweiligen Bereich ins Gespräch zu kommen. Schwerpunkt dabei war es „sich auszuprobieren“ und Materialien, Arbeitsgeräte oder aber auch Arbeitsabläufe kennen zu lernen. Die so gesammelten Erfahrungen sollen den Jugendlichen helfen, sich bei der späteren Berufswahl besser zu orientieren, erklärt WBK-Geschäftsführer Rüdiger Pfeifer, der die Jugendlichen samt ihrer Erziehungsberechtigten im Andachtsraum begrüßen konnte. Der Geschäftsführer stellte sich und sein Team sowie die Asklepios Weserberglandklinik mit seinen unterschiedlichen Fachabteilung ein Stück weit näher vor. Auch wie es mit der Klinik nach dem millionenschweren Neubau und dem Abriss der alten Klinik weiter geht, davon berichtet Rüdiger Pfeifer.

Infos zu Therapieangeboten und Arbeitsbereichen innerhalb der Klinik lieferte die Therapieleiterin Diethild Borchert. Über die Medischulen und damit verbundene Ausbildungsmöglichkeiten referierten Simone Wiemers (Leiterin der Ergotherapie-Schule) gemeinsam mit Herrn Schwan (Leiter Physiotherapieschule) für die Eltern und Erziehungsberechtigten. Seit mehr als 35 Jahren bieten die Medischulen in Höxter gemeinsam mit der Weserbergland-Klinik die Ausbildungen zur Physiotherapie und Massage an und seit kurzem auch zur Ergotherapie. Einmalig sei dabei die kliniknahe Ausbildung, die enge Verzahnung von Theorie und Praxis sowie die fachliche Anbindung an einen der größten und modernsten Klinikbetreiber Europas, sagt Simone Wiemers von der Ergotherapieschule. Die Absolventinnen und Absolventen hätten laut Wiemers zur Zeit die allerbesten Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Für die Jugendlichen ging es derweil in die praktische Berufsfelderkundung in der Therapieabteilung.

Hier wurden die unterschiedlichen Themenfelder wie Physiotherapie, Massage, Psychologie, Logopädie oder Ergotherapie vorgestellt. Die Reha-Geräte Schliti, Spacecurl oder MTT für das Kraft-Ausdauer-Training durften die Schüler auch selbst einmal ausprobieren. Felix Weinert von der Realschule Nieheim hat der Tag in der Weserbergland-Klinik sehr gut gefallen. Er hat sich schon vorab für diese Berufsrichtung interessiert, da er sich wie sein Klassenkamerad Malte Oeynhausen auch für Sport begeistert. Der Tag endete mit einer Aussprache und der Rückfahrt im Bus.

Fotos: Thomas Kube

Sport
Mittwoch, 20. März 2019 10:38 Uhr
Reit- und Fahrverein Steinheim lädt zu feinstem Pferdesport ein
Dienstag, 12. März 2019 11:03 Uhr

Kreis Höxter (red). Der für den 17. März 2019 angesetzte Spieltag in der Kreisliga A bis C wird aufgrund der Wetterlage komplett abgesetzt. Dies geht aus einer Mitteilung von Dieter Attelmann vom Sportkreis Höxter hervor. Demnach würden die Termine für die Nachholspiele, auch die vom vergangenen Sonntag, werden Anfang April bekannt gegeben. „Ferner weise ich darauf hin, das bei einer witterungsbedingten Generalabsage ein Spielverbot auch für Freundschaftsspiele gilt“, so Attelmann abschließend.

Donnerstag, 31. Januar 2019 06:49 Uhr

Kreis Höxter/Bad Driburg (red). In Zeiten, in denen häufig wegen Nichtigkeiten vor Gericht gezogen wird, ist die Kenntnis von Rechts- und Versicherungsfragen für Funktionäre in Sportvereinen äußerst wichtig. Der Kreissportbund Höxter bietet daher am Dienstagabend, 26. März, in der FLVW-Geschäftsstelle in Bad Driburg ein kostenloses „Kurz-und-gut-Seminar“ zu diesem Thema an. Geflügelte Worte wie „Jugendbetreuer und Übungsleiter stehen immer mit einem Bein im Gefängnis“ regen wiederholt die Diskussion über Fragen der Rechte, Pflichten und der Verantwortung von Jugendbetreuer und Übungsleiter an.

Diskussionen wie auch Publikationen - vor allem in der Boulevardpresse - lösen darüber hinaus Unsicherheiten aus, die die Verantwortlichen belasten. Basis hierfür ist dabei häufig Unwissenheit über die genauen Regelungen und gesetzlichen Vorgaben sowie fehlende Informationen über den Versicherungsschutz. Das Abendseminar informiert über Sorgfalts- und Aufsichtspflicht, Jugendschutzgesetz, Haftung und Schadenersatz, Versicherungen sowie Finanz- und Steuerfragen, dargestellt in Fallbeispielen. Das Kompaktseminar „Rechtsfragen für Jugendbetreuer und Übungsleiter“ soll dazu beitragen, diese Unsicherheiten zu beseitigen und Fragen zu beantworten, die häufiger an die Sportorganisationen und an das Versicherungsbüro bei der Sporthilfe NRW gestellt werden. Es soll den Teilnehmern die Sicherheit geben, sich richtig zu verhalten und sich in ihrem ehrenamtlichen oder nebenberuflichen Engagement nicht durch unbegründete „Angstmacherei“ verunsichern zu lassen.

Die KSB-Geschäftsstelle nimmt ab sofort unter www.ksb-hoexter.de/anmeldungen die Anmeldungen an.

Panorama
Montag, 25. März 2019 08:25 Uhr
IHK-Akademie Ostwestfalen veröffentlicht neues Weiterbildungsprogramm
Mittwoch, 30. Januar 2019 08:31 Uhr

NRW (red). Das Risiko eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Nordrhein-Westfalen ist nach wie vor hoch. Daher fordert das Umweltministerium weiterhin zu einem achtsamen und aufmerksamen Verhalten auf. "Die Gefahr der Einschleppung ist nach wie vor hoch. Es ist sehr wichtig, dass sich alle so verantwortungsbewusst wie möglich verhalten, um einen Ausbruch hierzulande zu verhindern. Gleichzeitig müssen wir bestmöglich auf einen Ausbruchsfall vorbereitet sein", sagte Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann. Um im Falle eines Ausbruchs der ASP im Wildschweinbestand noch besser eingreifen zu können, hat das Umweltministerium jetzt einen Rahmenvertrag mit einem privaten Dienstleister, der Wildtierseuchen-Vorsorge-Gesellschaft mbH (WSVG), abgeschlossen. Sie soll im Ausbruchsfall die betroffenen Kommunen unmittelbar unterstützen und – bis auf die Entnahme der Wildschweine – vor Ort alle notwendigen Arbeiten erledigen. Dies umfasst etwa die Absperrung einer Kernzone sowie die intensive Suche nach verendeten Wildschweinen und deren Bergung. 

Gegründet wurde die WSVG vom Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband, dem Rheinischen Landwirtschaftsverband, der Landwirtschaftskammer NRW, dem Landesjagverband NRW sowie den Raiffeisengenossenschaften. Mit dem Rahmenvertrag steht den Kreisen und kreisfreien Städten des Landes nun ein weisungsgebundener Dienstleister zur Verfügung, der im Ausbruchsfall sofort handlungsfähig ist. "Mit dem Vertrag betreten wir Neuland. Weder in Deutschland noch in der EU kennen wir eine vergleichbare Struktur. Damit schaffen wir für ganz Nordrhein-Westfalen eine schlagkräftige, effektive und landesweit einheitliche Institution zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest", sagte Bottermann. Damit die Bejagung der Wildschweinebestände durch die Jägerschaft weiterhin intensiv erfolgt, baut das Land Hürden ab und übernimmt auch im Jahr 2019 die Untersuchungskosten auf Trichinen für in Nordrhein-Westfalen erlegte Wildschweine. Darauf wies Umweltministerin Ursula Heinen-Esser heute erneut im Rahmen ihres Besuchs der Jagdmesse Jagd und Hund in Dortmund hin. Dafür wurden bis zu 600.000 Euro in den Haushalt eingestellt. "Dieses Geld ist gut investiert", so Dr. Bottermann. "Denn damit wird erreicht, dass das Fleisch von Wildschweinen sicher ist und dass durch eine Reduktion der Wildschweinebestände die Gefahr einer Ausbreitung der ASP verringert wird."

Bei aller Vorsorge für einen Ausbruchsfall – primäres Ziel ist und bleibt es, einen Ausbruch durch umsichtiges Verhalten zu verhindern. So kann der Erreger vor allem Nahrungsmittel, wie zum Beispiel ein achtlos entsorgtes Wurstbrot aber auch über Kleidung oder Autoreifen übertragen werden. Insbesondere Jägerinnen und Jäger, Försterinnen und Förster, Reisende, Fernfahrende, Waldbesuchende sowie vor allem auch Tierhalterinnen und Tierhalter sind dazu aufgerufen, von Jagdreisen in aktuelle Ausbruchsgebiete abzusehen, keine Lebensmittelreste in für Wildschweine zugängliche Mülleimer zu entsorgen sowie Biosicherheitsmaßnahmen in den Schweine haltenden Betrieben strikt einzuhalten.

Eine von Umweltministerin Ursula Heinen-Esser einberufene Sonder-Arbeitsgruppe tagt regelmäßig, um die aktuelle ASP-Lage fortlaufend zu bewerten und Maßnahmen abzustimmen. Die Vorsorgemaßnahmen zur Verhinderung eines Ausbruchs und Vorbereitungsmaßnahmen auf einen möglichen Ausbruch in Nordrhein-Westfalen wurden forciert. Unter Vorsitz Nordrhein-Westfalens hatten Bund und Länder im Rahmen der Agrarministerkonferenz ein koordiniertes Vorgehen vereinbart. Inzwischen sind Änderungen von Bundesgesetzen in Kraft treten, die es beispielsweise ermöglichen, Gebiete abzusperren, Personen- und Fahrzeugverkehr einzuschränken und vermehrte Fallwildsuche anzuordnen.

Samstag, 12. Januar 2019 08:39 Uhr

Bielefeld (red). Wer überlegt, seinen Studiengang zu wechseln oder sein Studium abzubrechen, bleibt an den Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe nicht allein: Im Rahmen eines Verbundprojektes laden die FH Bielefeld, die Hochschule OWL sowie die Universitäten Bielefeld und Paderborn am 15. Januar 2019 zu parallelen Info-Nachmittagen ein.

Im Rahmen des Verbundprojekts „Campus OWL – Chancen bei Studienzweifel und Studienausstieg“ der Fachhochschule Bielefeld, der Hochschule Ostwestfalen-Lippe sowie der Universitäten Bielefeld und Paderborn findet am Dienstag, dem 15. Januar 2019 von 16 bis 19 Uhr an allen Hochschulen zeitgleich ein Abend der Beratung bei Studienzweifel und Studienausstieg statt.

Die Studienberatungen und Career Services der Hochschulen kooperieren dabei mit den Agenturen für Arbeit Bielefeld, Paderborn und Detmold, den Industrie- und Handelskammern Ostwestfalen zu Bielefeld und Lippe zu Detmold, der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe oder Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe, und weiteren Akteuren. Angesprochen sind Studierende der vier Hochschulen, die an ihrem Studium oder Studiengang zweifeln oder bereits über einen Studienabbruch nachdenken. 

Da die Gründe, die einem Studienzweifel zugrunde liegen, häufig sehr vielfältig sind, kommen die Angebote auch aus verschiedenen Bereichen: Die Info-Veranstaltungen beantworten Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven und zeigen eine Vielfalt von Lösungen und Alternativen auf. So werden neben unterstützenden Angeboten im Studium und den Möglichkeiten eine Fach- oder Hochschulwechsels, auch die Möglichkeiten eines Ausstiegs bzw. Umstiegs in die Berufsausbildung thematisiert. Ziel des Angebotes ist es, in einer scheinbar festgefahrenen Situation verschiedene Lösungswege zu entdecken.

Die Universität und Fachhochschule in Bielefeld führen die Veranstaltung gemeinsam auf dem Campus der Fachhochschule durch, in der Universität Paderborn findet sie in der Zentralen Studienberatung statt und die Hochschule Ostwestfalen-Lippe lädt auf den Innovation Campus Lemgo ein.

Die Veranstaltungen sind an die jeweiligen Angebote der Partner des Projektes „Campus OWL – Chancen bei Studienzweifel und Studienausstieg“ vor Ort angepasst.

 

Mittwoch, 05. Dezember 2018 10:41 Uhr

Detmold (red). Der Startschuss für die Zeit der Weihnachtseinkäufe ist gefallen. Ob online oder im Einzelhandel, das Warenangebot ist wie immer riesengroß. Nach der Frage, über welche Geschenke sich ihre Jüngsten am meisten freuen könnten, stehen viele Eltern beim Einkauf bereits vor der nächsten Herausforderung: Wie erkenne ich, ob ein Spielzeug auch sicher ist und ob die Qualität stimmt? Denn immer wieder gelangt auch mangelhaftes Spielzeug in den Handel, das für Kinder sogar gefährlich ist. Die Marktüberwachungsbehörde der Bezirksregierung empfiehlt Kunden daher, beim Kauf genau hinzuschauen. 

„Bereits beim Kauf sollte man bestimmte Qualitätskriterien und Kennzeichen der Produkte prüfen“, rät Helmut Schimmelpfennig vom technischen Arbeitsschutz der Bezirksregierung. Er und seine Kollegen kümmern sich in OWL auch um das Thema Produktsicherheit von Kinderspielzeug und führen Kontrollen im Einzelhandel durch. Für Spielzeug gelten wie für alle anderen Produkte bestimmte Sicherheitsstandards, die laut Spielzeugrichtlinie eingehalten werden müssen. Helmut Schimmelpfennig empfiehlt daher für den Kauf von Kinderspielzeug: „Achten Sie darauf, dass die Ware mit dem CE-Kennzeichen und besser noch zusätzlich mit dem GS-Zeichen ausgezeichnet ist. Damit erklärt der Hersteller, dass das Spielzeug der Europäischen Richtlinie für Spielzeuge entspricht.“

Außerdem müssen laut Schimmelpfennig Produktbeschreibung und Warnhinweise in deutscher Sprache vorhanden sein. Der Name und die Anschrift des Herstellers oder des Importeurs müssen ebenfalls sichtbar und leserlich sein. Spielzeug, das für Kinder unter drei Jahren gefährlich sein kann, müsse einen Warnvermerk mit Nennung der spezifischen Gefahr tragen, wie beispielweise: „Nicht geeignet für Kinder unter drei Jahren wegen verschluckbarer Kleinteile“. Der Experte rät außerdem auf den Geruch des Produkts zu achten: „Spielzeug sollte nicht nach Chemie riechen, dann ist häufig etwas nicht in Ordnung.“ Wenn die Kunden beim Kauf diese Tipps beherzigen, so Schimmelpfennig, dann stehe einem fröhlichen Weihnachtsfest zumindest bei der Spielzeugsicherheit nichts mehr im Wege.

Weitere Informationen gibt es unter:

  • www.mags.nrw/marktueberwachung-produkte
  • www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/spielzeug/kinderspielzeug-6910

 

Samstag, 03. November 2018 08:53 Uhr

NRW (red). Der Klimawandel ist in Nordrhein-Westfalen bereits sichtbar und spürbar. Dies bestätigt der heute vom nordrhein-westfälischen Umweltministerium vorgelegte Bericht „Daten und Fakten zu den Auswirkungen des Klimawandels in Nordrhein-Westfalen“. Dazu sagt Umweltministerin Ursula Heinen-Esser: „Viele dachten lange Zeit, Klimawandel betreffe nur Inseln im Pazifik. Dem ist aber nicht so. Wir werden uns an Extremwettereignisse wie Hitzewellen, lange Trockenperioden, Hagel, Starkregen und dadurch Überschwemmungen auch bei uns gewöhnen müssen. Ein Jahr wie dieses mit heftigen Stürmen zu Jahresbeginn und der anhaltenden Trockenheit wird immer weniger zum Ausreißer werden.“

Die vorliegenden und vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) ausgewerteten Daten zeigen eine Erhöhung der mittleren Jahrestemperatur in Nordrhein-Westfalen um 1,5 Grad Celsius im Zeitraum 1881-2017, eine signifikante Zunahme der heißen Tage und eine Abnahme der Frost- und Eistage sowie einen Anstieg der Gewässertemperaturen am Rhein um 1,4 Grad Celsius (zwischen 1974 und 2016). In den Ballungsräumen Nordrhein-Westfalens sind bereits heute insgesamt 5,3 Millionen Menschen von Hitzebelastung betroffen, in Zukunft (2050) dürften es laut Klimaanalyse des LANUV voraussichtlich bis zu neun Millionen Menschen werden.

Heinen Esser: „Wir brauchen ein noch stärkeres Bewusstsein für den Klimawandel. Nordrhein-Westfalen hat früh auf die Änderung des Klimas reagiert und schon 2009 eine Anpassungsstrategie entwickelt. Aus den schon jetzt spürbaren Veränderungen erwächst die Verantwortung und Herausforderung, einerseits den menschgemachten Klimawandel in aller Konsequenz einzudämmen und uns andererseits auf seine Folgen vorzubereiten. Klimaschutz und Klimaanpassung sind untrennbar miteinander verwoben.“ Vor dem Hintergrund der vorhandenen Daten gilt es, Risiken und Schäden angesichts gegenwärtiger und zukünftiger Klimaveränderungen zu minimieren und die Vulnerabilität der Gesellschaft gegenüber den Klimawandeleffekten auf allen Ebenen und in allen relevanten Handlungsfeldern zu verringern.

Hierzu arbeitet beim Klimaschutz und Klimaanpassung die Landesregierung Hand in Hand. Federführend für die Klimaanpassung ist das Umweltministerium. Die Umsetzung der Klimaanpassungsmaßnahmen erfolgt primär auf der kommunalen Ebene. Das Land fördert – insbesondere im Rahmen von Aufrufen und Wettbewerben – Einzelmaßnahmen und Konzepte und darüber hinaus wissenschaftliche Untersuchungen, Bildung, Vernetzung und Kommunikation. Die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen im bebauten Bereich erfolgt integriert in andere Maßnahmen, beispielsweise in der Städtebauförderung oder der Förderung von Grüner Infrastruktur.

Regionalkonferenzen zur Klimaanpassung

Derzeit veranstaltet das Umweltministerium gemeinsam mit der EnergieAgentur.NRW, dem Landesumweltamt (LANUV) und den Bezirksregierungen fünf Regionalforen zur Anpassung an den Klimawandel in Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, breit über die Folgen des Klimawandels in den einzelnen Regionen Nordrhein-Westfalens zu informieren sowie mit kommunalen und regionalen Akteuren Handlungsoptionen zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Zusätzlich soll es in 2019 ein thematisches Forum speziell für Großstädte in Nordrhein-Westfalen geben. Weitere Informationen unter: www.energieagentur.nrw.

Klimadienste des LANUV

Das Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) stellt umfassend Daten zum beobachteten (Vergangenheit bis heute) und projizierten (zukünftig zu erwartenden) Klimawandel und zu dessen Auswirkungen für Nordrhein-Westfalen bereit. Diese Daten werden über verschiedene Klimadienste des LANUV unter dem Link www.lanuv.nrw.de kostenlos zur Verfügung gestellt.

  • Der „Klimaatlas“ bietet flächendeckende Informationen zu Lufttemperatur und Niederschlag und entsprechende Projektionen in die Zukunft.
  • Das „Klimafolgenmonitoring“ zeigt mit Hilfe von Indikatoren die Folgen des Klimawandels auf, wie z.B. die Erhöhung der Gewässertemperatur, die Verschiebung der Vegetationsperioden oder die Entwicklung der Waldbrandgefahr.
  • Das „Fachinformationssystem Klimaanpassung“ stellt weitere, auch projizierbare, räumlich darstellbare Daten bereit und liefert so Planungsgrundlagen für Anpassungsmaßnahmen. Ein Baustein ist hier z.B. die im letzten Jahr veröffentlichte Klimaanalyse, welche vertieft die thermische Belastung im städtischen Raum analysiert und Planungshinweise gibt.

Foto: Symbolfoto

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