Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Mittwoch, 19. Juni 2019 10:29 Uhr
Vernetzung der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung für den Kreis Höxter - Teilhabeberatung trifft Rentenversicherung
Mittwoch, 19. Juni 2019 10:25 Uhr

Die Damen der Marktinitiative Schwalenberg vertrauen auf Jessica Stanitzek, den Bücher-NachtFlohmarkt für die nächsten Jahre fortbestehen zu lassen und somit eine langjährige Tradition fortzuführen. Auch dieses Jahr ist der Veranstaltungsort die Burg Schwalenberg. Lassen Sie sich von dem historischen Ort verzaubern und erleben Sie einen der schönsten Sonnenuntergänge auf der Aussichtsterrasse in ungefähr 300 Metern Höhe.

Gastronomin Magdalena Stanitzek zaubert herbstliche Genüsse für den großen und kleinen Hunger im Restaurant/Café „Zur Burg Schwalenberg“. Eins kann die Köchin schon verraten: „Die begehrte Kürbis-Suppe und Gulasch-Suppe wird auch in diesem Jahr zum Aufwärmen angeboten.“ Alle Teilnehmer werden darum gebeten, für eine dezente Beleuchtung mit Kerzen, Nachttischoder Taschenlampen selbst zu sorgen. Das romantische Ambiente, begleitet von stimmungsvoller Musik, lässt einen in die lyrischen Welten, wie die Poesie oder die der altbekannten Märchen tauchen. Ob Stephen King oder doch Michael Ende? Hier findet jeder etwas, was das Leser-Herz begehrt. Da bekommt man doch gleich wieder Lust, die Nase in wertvolle Literatur zu stecken!

Anmeldungen für einen Bücherstand nimmt entgegen:

Mittwoch, 19. Juni 2019 10:16 Uhr

Kreis Höxter (red). Dreimal pro Jahr unterstützt der Kreis Höxter ganz bewusst kleinere Kulturprojekte im Kreisgebiet. Damit greift er ehrenamtlichen Kulturakteuren finanziell unter die Arme. Der Kulturbeirat hat nun zum zweiten Mal beschlossen, welche Projekte mit maximal 300 Euro gefördert werden. „Es war für die Jury erneut keine leichte Aufgabe, aus der Zahl der Bewerber fünf Projekte auszusuchen“, sagt Bernadett Walker, Kulturmanagerin des Kreises Höxter. Sie hatte dem Kulturbeirat die Antragsteller präsentiert und deren Projekte vorgestellt. Nach ausgiebiger Diskussion stand fest, wer sich über die kleine Finanzspritze freuen darf. Insgesamt stehen 3.600 Euro pro Jahr zur Verfügung, dreimal pro Jahr werden jeweils 1.200 Euro verteilt.

Der Kulturbeirat hat sich für folgende Projekte entschieden:

Die Kulturgemeinschaft Ottbergen möchte Kindern Kunst und Kultur näher bringen. Dafür kooperiert sie mit der Kita und der Gemeinschaftsgrundschule Ottbergen. In diesem Jahr steht ein Kindertheater auf dem Programm. Für die Aufführung wurde eine Künstlerin engagiert, die im KuStall Ottbergen das Stück "Wi Wo Wa - Wunderbuch" spielt. Die Aufführung am 17. September werden etwa 130 Kinder besuchen.

Der Verein Forum Anja Niedringhaus plant, in Erinnerung an die international bekannte Pulitzerpreisträgerin Anja Niedringhaus ein Kultur- und Begegnungszentrum für Fotografie im Tilly-Haus in Höxter zu errichten. Für den fachlichen Austausch über ein zukunftsfähiges Konzept und die inhaltliche Ausrichtung veranstaltet der Verein am 24. Juni ein interdisziplinäres Symposium, an dem Kuratoren, Wissenschaftler, Architekten, Journalisten und Vereinsmitglieder teilnehmen. Mit dem Fördergeld wird die Durchführung des Symposiums unterstützt.

Die Musikgruppe Blech & Kollerbeck plant gemeinsam mit der Kulturstiftung Marienmünster ein Adventsfestival in der Abtei Marienmünster. Hierzu werden lokale Chöre und Musikgruppen eingeladen, ihre Advents- und Weihnachtsmusik vorzutragen. Auch ein offenes Adventssingen ist geplant. Das Adventsfestival findet am 1. Dezember statt.

Die Seniorengruppe „Ü60 Marienmünster“ bietet ihren Mitgliedern das ganze Jahr über ein buntes Programm. Für den Herbst haben sie sich einen kulturellen Schwerpunkt gesetzt und den Kabarettisten Udo Reineke engagiert. Mit dem Fördergeld wird ein Teil der Künstlergage beglichen

Die Dorfgemeinschaft Herlinghausen veranstaltet am 15. September einen Liederabend mit der Gesangskünstlerin Hanna Batka. Mit dem Fördergeld wird der Liederabend in der Herlingihalle unterstützt.

Neue Förderanträge können bis 1. Oktober beim Kulturbüro Kreis Höxter, Moltkestraße 12, 37671 Höxter eingereicht werden. Bei Fragen kann man sich an Bernadett Walker wenden, telefonisch unter 05271 / 965-3216 oder per E-Mail b.walker@kreis-hoexter.de. Ausführliche Informationen und die neue Förderrichtlinie im Detail gibt es online unter www.netzschafftkultur.de.

Foto: Kreis Höxter

Dienstag, 18. Juni 2019 08:00 Uhr

Kreis Höxter (red). Die meisten Menschen wünschen sich, auch im Alter möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Deshalb bietet der Kreis Höxter umfassende Beratungsleistungen zum Thema Pflege an. Um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zu erreichen, hat die Senioren- und Pflegeberatungsstelle einen Info-Flyer über Pflegegrade und Leistungen der Pflegekasse auch in türkischer, russischer und polnischer Sprache herausgegeben.

„Menschen mit einer anderen Muttersprache haben es oft besonders schwer, sich über das Thema Pflege zu informieren. Mit diesem mehrsprachigen Angebot möchten wir ihnen die Orientierung erleichtern“, sagt Klaus Brune, Leiter des Fachbereichs Familie, Jugend und Soziales.

Die Übersetzung des Flyers haben Ehrenamtliche übernommen, die sich als Sprachlotsen beim Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Höxter engagieren. „Derzeit sind rund 90 Menschen, die neben Deutsch eine oder mehrere weitere Sprachen beherrschen, in unserem Sprachlotsen-Pool verzeichnet“, sagt Elif Bozkurt vom Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Höxter.

In dem Flyer werden viele Fragen beantwortet, die oft beim Thema Pflege auftreten wie zum Beispiel: Welche Pflegeformen gibt es? Wie findet man geeignete Pflegedienste, Anbieter von Kurzzeitpflegeplätzen oder Pflegeheime? Welche Unterstützung gibt es für pflegende Angehörige? Nach welchen Kriterien erfolgt die Einteilung in Pflegegrade?

Daneben enthält er die Kontaktdaten der Senioren- und Pflegeberatungsstelle. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Senioren- und Pflegeberatungsstelle des Kreises Höxter geben gerne am Telefon oder im persönlichen Gespräch Auskunft. Bei Bedarf kommen sie auch zu den Ratsuchenden nach Hause“, sagt Reinhard Zimmer, Leiter der Abteilung Soziales, Pflege und Schwerbehinderung des Kreises Höxter. Die Senioren- und Pflegeberatungsstelle des Kreises Höxter ist zu erreichen unter der Telefonnummer 05271 / 965-3130.

Bei Gesprächen mit der Pflegeberatungsstelle ist der Einsatz von ehrenamtlichen Sprachlotsen ebenfalls möglich. „Das Kommunale Integrationszentrum würde in solchen Fällen weiterhelfen und versuchen, einen geeigneten Übersetzer zu vermitteln“, erklärt Elif Bozkurt.

Sprechstunden der Senioren- und Pflegeberatungsstelle des Kreises Höxter

In vielen Städten des Kreises Höxter bietet die Senioren- und Pflegeberatungsstelle einmal im Monat eine Sprechstunde an. Hier sind alle Termine im Überblick:

Bad Driburg: Jeden 4. Freitag von 10 bis 12 Uhr im Rathaus Bad Driburg, Am Rathausplatz 2, Raum 118.

Beverungen: In jedem geraden Monat jeden 2. Donnerstag von 10 bis 12 Uhr im Seniorenbüro Beverungen, Weserstraße 16.

Brakel: Jeden ersten Freitag 10 bis 12 Uhr in der Verwaltungsnebenstelle Brakel, Am Markt 6, 1. Etage.

Steinheim: Jeden ersten Donnerstag 14 bis 16 Uhr im Rathaus Steinheim, Marktstraße 2, Besprechungsraum Eingang C.

Warburg: Jeden dritten Freitag 10 bis 12 Uhr in der Stadtverwaltung Warburg, Bahnhofstraße 28, Raum 104.

Foto: Kreis Höxter

Montag, 17. Juni 2019 09:59 Uhr

Oeyenhausen (red). Wer wird Nachfolger des scheidenden Königspaares Rainer und Sabine Lause? Am Wochenende des 21. und 22. Juni 2019 findet in Oeynhausen das Königsschießen für die Schützensaison 2019/2020 statt. Gesucht wird der König, welcher die Ortschaft auf dem eigenen Stadtschützenfest im Jahre 2020, repräsentieren wird. Die Feierlichkeiten beginnen am Freitag, 21. Juni um 18 Uhr mit der Schützenmesse und der Kriegerehrung mit dem großen Zapfenstreich am Ehrenmal. Anschließend gibt es Tanz im Festzelt (Eintritt Frei) mit den „Luckytones“ aus Thüringen. Der Samstag, 22. Juni, startet mit dem traditionellen Schützenfrühstück, bevor um 13 Uhr das Königsschießen durch den noch amtierenden König Rainer Lause eröffnet wird. Der Vorstand hofft auf einen ähnlichen Verlauf, wie im Jahr 2017, als sich gleich elf Schützen mehrere Stunden und Stechdurchgänge duelliert hatten, bis der König feststand. Gegen 16:30 Uhr soll der neue König, samt Königin und Hofstaat den anwesenden verkündet werden, bevor es wieder heißt: Tanz im Festzelt mit den „Luckytones“. Der Schützenverein lädt alle Schützen, Oeynhauser und Gäste aus nah und fern ein, ein paar schöne Stunden im Emmerdorf beim diesjährigen Königsschießen zu verbringen.

Foto: Schützenverein Oeynhausen e. V.

Blaulicht
Mittwoch, 19. Juni 2019 11:31 Uhr
Nieheim: Ruhestörer kommt ins Gewahrsam
Dienstag, 18. Juni 2019 08:18 Uhr

Brakel (red). Nachdem zur 1150 Jahr Feier der Stadt Brakel erstmalig die Werbetrommel für die Jugendfeuerwehr Brakel gerührt wurde, konnte die Gründungsversammlung am 20. August 1979 im Gerätehaus Brakel stattfinden. Als Betreuer waren zu dieser Zeit Herbert Sürig, Josef Mittelstädt und Winfried Remmert tätig. Ab September 1979 trafen sich die Jugendlichen dann regelmäßig im Gerätehaus. Im Januar 1980 wurde die Jugendfeuerwehr beim Deutschen Feuerwehrverband in Bonn angemeldet. In diesem Jahr nahm die Jugendfeuerwehr auch erstmalig an der Abnahme der Leistungsspange in Hallenberg teil, anlässlich des 40-jährigen Jubiläums findet die Abnahme der Leistungsspange nun in Brakel statt. Zur Zeit wird die Jugendfeuerwehr Brakel von Oberbrandmeister Mark Timmermann (Stadtjugendfeuerwehrwart), Brandinspektor Sören Krelaus (Jugendfeuerwehrwart) und Oberfeuerwehrmann Jeffrey Don(Jugendfeuerwehrwart) geführt. Derzeit verfügt die Jugendfeuerwehr Brakel über insgesamt 42 Mitglieder, davon 7 Feuerwehrkameradinnen.

Am Samstag, 22. Juni 2019 findet ab 9.00 Uhr im Brakeler Thermoglasstadion im Pahenwinkel die Abnahme der Leistungsspange der deutschen Jugendfeuerwehr statt, 30 Jugendfeuerwehren aus ganz NRW nehmen, somit insgesamt 500 Teilnehmer und Unterstützer, werden an diesem Tag in Brakel ihr Können unter Beweis stellen. Die Leistungsspange ist die höchste Auszeichnung, die ein Jugendfeuerwehrangehöriger innerhalb der Deutschen Jugendfeuerwehr erreichen kann. Sie wurde auf Empfehlung des Deutschen Jugendfeuerwehr-Ausschusses vom Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes gestiftet. Die Verleihung erfolgt nach einer erfolgreichen Abnahmeprüfung an der jeder Jugendfeuerwehrangehörige zwischen 15 und 18 Jahren teilnehmen kann, sofern die Mitgliedschaft in der Feuerwehr seit einem Jahr besteht.

Die Bewertung innerhalb der Leistungsspange erstreckt sich unter anderem auf Schnelligkeit, Ausdauer, Körperstärke, Gewandtheit und auf ein umfangreiches feuerwehrtechnisches Wissen. Es sind Disziplinen wie Kugelstoßen, 1.500-Meter-Staffellauf, Beantwortung von Fragenkatalogen, Löschangriffe und Schnelligkeitsübungen abzuleisten. Zuschauer sind während der gesamten Veranstaltung herzlich Willkommen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Foto: Feuerwehr

Donnerstag, 13. Juni 2019 13:32 Uhr

Nieheim (red). Am Donnerstag, 13. Juni 2019, gegen 08:00 Uhr, hat ein defektes Getriebe für eine 250 Meter lange Ölspur auf der Hauptdurchgangsstraße von Nieheim gesorgt. Der Bagger eines Garten- und Straßenbauunternehmens befuhr gerade die Marktstraße, als der Schaden an dem Fahrzeug auftrat und das Getriebeöl die Straße großflächig verschmutzte. Die Marktstraße wurde für drei Stunden für den Fahrzeugverkehr gesperrt und durch eingesetzte Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr gereinigt.

Mittwoch, 12. Juni 2019 17:03 Uhr

Detmold/Lügde (red). Nachdem die 3. Strafkammer (Jugendschutzkammer) des Landgerichts Detmold die Anklagen der Staatsanwaltschaft Detmold betreffend den 56 Jahre alten Angeschuldigten aus Lügde sowie dem 49 Jahre alten Mann aus Stade zur Hauptverhandlung zugelassen hat, müssen sich die Angeklagten ab dem 27. Juni vor dem Landgericht Detmold verantworten. Ebenfalls verantworten muss sich ab diesem Zeitpunkt der 34 Jahre alte Mann aus Steinheim, dessen Anklage auch zugelassen wurde. Durch einen weiteren Beschluss hat die 3. Strafkammer die drei Anklagen zur gemeinsamen Verhandlung unter dem Aktenzeichen „23 KLs 14/19“ verbunden und hat zugleich den ersten Verhandlungstermin terminiert. Erstmals wird der Fall am Donnerstag, 27. Juni, um 9 Uhr, im Saal 165 in Detmold verhandelt.

Fortsetzungstermine (jeweils Saal 165) sind:

  • Freitag, den 28.06.2019 12:00 Uhr
  • Donnerstag, den 04.07.2019 09:00 Uhr
  • Freitag, den 05.07.2019 09:00 Uhr
  • Freitag den 12.07.2019 12:00 Uhr
  • Donnerstag, den 01.08.2019 09:00 Uhr
  • Freitag, den 09.08.2019 12:00 Uhr
  • Donnerstag, den 15.08.2019 09:00 Uhr
  • Freitag, den 16.08.2019 09:00 Uhr
  • Freitag, den 30.08.2019 09:00 Uhr
  • Sollten weitere Fortsetzungstermine anberaumt werden oder sollten Termine wegfallen, so wird dies umgehend mitgeteilt
Mittwoch, 05. Juni 2019 10:03 Uhr

Steinheim (red).l Gleich drei beschädigte Fahrzeuge hinterließ ein Autofahrer, als er am Dienstag, 4. Juni, gegen 17:15 Uhr, an einem Unfall auf der Kreuzung Detmolder Straße/ Nieheimer Straße beteiligt war. Bei dem flüchtigen Fahrzeug soll es sich um einen schwarzen Opel Astra, Limousine, älteres Modell handeln. Weitere Angaben zum Fahrer und Fahrzeug können derzeit noch nicht gemacht werden.

Zum Unfallzeitpunkt befuhr eine 23-jährige Steinheimerin mit ihrem VW Polo die Detmolder Straße aus Richtung Innenstadt kommend in Richtung Vinsebeck. An der Kreuzung Detmolder Straße hatte sie sich auf die Linksabbiegespur eingeordnet. Dort beabsichtigte sie nach links auf die Nieheimer Straße abzubiegen. In diesem Moment überquerte der oben beschriebene Opel Astra mit hoher Geschwindigkeit die Kreuzung aus Richtung Nieheimer Straße geradeaus, in Richtung Sedanstraße. Hierbei missachtete der bislang unbekannte Fahrzeugführer der Steinheimerin.

Diese war dadurch so erschrocken, dass sie ihren Linksabbiegevorgang fortsetzte und hierbei nicht den Vorrang eines 18-jährigen Fahrers eines Opels beachtete. Dieser befuhr die Detmolder Straße aus Richtung Vinsebeck in Richtung Innenstadt. In der Folge kam es zur Kollision zwischen dem Polo und dem Opel, die hierbei beschädigt wurden. Im weiteren Verlauf wurde der Polo gegen den Opel einer ebenfalls in Steinheim wohnenden Frau (62 Jahre) geschleudert.

Diese hatte mit ihrem Fahrzeug verkehrsbedingt im Einmündungsbereich der Nieheimer Straße/ Detmolder Straße gewartet. Zu einem Zusammenstoß mit dem geflüchteten Fahrzeug ist es nicht gekommen. An den anderen Fahrzeugen entstanden Sachschäden in Höhe von 10.000 Euro. Zwei Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Polizei in Höxter (Tel. 05271-9620) bittet Zeugen und Hinweisgeber sich zu melden.

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Politik
Mittwoch, 12. Juni 2019 09:52 Uhr
Frauen Union Kreisverband Höxter: „Upskirting - das voyeuristische Fotografieren unter den Rock einer Frau - vollumfänglich unter Strafe stellen!"
Mittwoch, 29. Mai 2019 12:55 Uhr

Kreis Höxter (red). Zur aktuellen Debatte über die politische Kultur im digitalen Zeitalter erklärt der Bundesvorsitzende der KPV Christian Haase MdB: „Am 26. Mai 2019 fand die Europawahl gleichzeitig mit Kommunalwahlen in zehn Bundesländern statt. Tausende Menschen sind gewählt geworden und bereit, im Ehrenamt dauerhaft Verantwortung zu übernehmen. Dafür gebührt ihnen Respekt, Anerkennung und Aufmerksamkeit. Aber wenn allein aus Sorge vor schutzloser Diffamierung und persönlicher Verunglimpfung im Internet womöglich Debatten nicht mehr geführt werden, wenn auf den ersten Blick unkonventionelle Ideen und Lösungsvorschläge vor Ort im Keim ersticken, dann müssen wir die Frage nach der politischen Kultur und dem Umgang miteinander im Internet stellen.

Diese Debatte ist überfällig und die CDU-Parteivorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat diese Debatte zu Recht angestoßen. Während kommunale Amts- und Mandatsträger mit Namen, Gesicht und realem Freundes- und Familienkreis agieren, können Menschen und Maschinen im Internet anonym agieren. Soziale Netzwerke stellen dafür die Plattformen bereit und müssten Hasskommentare und Diffamierungen unterbinden. Die Meinungsfreiheit ist dadurch im digitalen Zeitalter in Gefahr. Wir müssen Regeln für das Internet umsetzen, die bereits heute auf der Straße bei Demonstrationen gelten: Die freie Meinungsäußerung gilt für Menschen und nicht für Bots. Wer seine Meinung öffentlich verbreitet und weiterverbreitet, muss Ross und Reiter nennen, also mit Vor- und Zunamen und ggf. mit IP- Adresse sichtbar sein. Das Vermummungsverbot muss auch im Internet gelten. Ich würde mir darüber hinaus wünschen, dass sich auch Influencer überlegen, ob sie sich einer Selbstverpflichtung, einer Netiquette, unterwerfen wollen. Diese Regeln müssen dann im Netz selbst zwischen Influencern und Usern entstehen.

Das ist aber nur ein Teil der Aufarbeitung der Europawahl. Wir müssen in der Sachpolitik klarere Antworten auf die Sorgen und Herausforderungen der Menschen geben. Wenn im ländlichen Raum Pflege- und Entbindungsstationen wegen Personalmangel schließen, Infrastrukturprojekte im Planungsdschungel hängen bleiben und Mobilfunkgespräche einem Schweizer Käse gleichen, muss Politik Antworten geben. Daran arbeiten wir. Auch im Klimaschutz sind die Kommunen bereit, Vorreiter zu sein. Hier geht es um konkrete Projekte. Die Fridays for Future-Demonstranten sind herzlich eingeladen mitzuarbeiten.“

Montag, 27. Mai 2019 11:21 Uhr

Kreis Höxter/Berlin (mhn). Tausende Wahlberechtigte sind am gestrigen Sonntag bundesweit in die Wahllokale gegangen, um ihre Stimme einer Partei für die Europawahl im Jahr 2019 zugeben. Parallel zur Europawahl wurde die Juniorwahl im Rahmen der Europawahl durchgeführt, die die politische Meinungsbildung der nicht wahlberechtigten Jugendlichen aufzeigen soll. Über 2.750 Schulen und über 450.000 Junioren im Bundesgebiet haben an dieser Juniorwahl teilgenommen, darunter das Gymnasium St. Xaver aus Bad Driburg und die St. Kaspar-Schule aus Bad Driburg-Neuenheerse sowie die Gesamtschule Brakel, und die Schulen der Brede sowie das Berufskolleg im Kreis Höxter.

Doch entgegen dem bundesdeutschen Trend sehen die Jugendlichen nicht die CDU vorne. Hat die CDU/CSU bei der offiziellen Wahl 22,6 Prozent geholt, gaben nur 10,7 Prozent der jungen Menschen ihre Stimmen der CDU/CSU. Als Sieger der Juniorwahl dürfen sich die GRÜNEN freuen, die 33,9 Prozent der Stimmen bekommen haben. Die SPD kommt auf 12,2 Prozent. Die Wahlberechtigten in Deutschland hatten den GRÜNEN „nur“ 20,5 Prozent gegeben, die SPD erhielt 15,8 Prozentpunkte. Bei der Partei DIE LINKE sind sich die Erwachsenen und Junioren mit 5,5 und 5,4 Prozent relativ einig. 

Die AfD konnte am Sonntag deutschlandweit 11 Prozent holen, die Junioren gaben der „Alternative für Deutschland“ 6,5 Prozent. Doch vor allem in den neuen Bundesländern konnte die AfD bei den Jugendlichen stets zweistellige Werte erreichen. Spitzenwerte holte die Partei in Thüringen, wo rund 15 Prozent erreicht wurden.

Wie haben die Junioren in NRW gestimmt?

Die Junioren in Nordrhein-Westfalen sehen ebenfalls die GRÜNEN mit 34,6 Prozent deutlich vorne. Die SPD erhält 14,6 Prozent und die CDU 10,6 Prozent. Es folgen die FDP mit 8,5 Prozent und die AfD mit 6,1 Prozent sowie DIE PARTEI mit 5,6 und DIE LINKE mit 5,3 Prozent. 

Im Vergleich zur Europawahl im Jahr 2014 können die GRÜNEN ein Plus von 16,7 Prozent für sich beanspruchen. Die CDU verliert 13,8 Prozent und die SPD verliert 9,2 Prozent. Die FDP gewinnt 4,4 Prozent, die Piraten verlieren 5,2 Prozent und die AfD legt um 3 Prozent zu. 

Träger des Projektes „Juniorwahl“ ist der gemeinnützige und überparteiliche Verein Cumulus e. V. aus Berlin. Der 1999 initiierte Verein möchte mit seinen Tätigkeiten Jugendliche für Politik begeistern. Die Juniorwahl findet immer parallel zu allen Landtagswahlen, Bundestagswahlen und Europawahlen statt. Die Jugendlichen können zu jeder Wahl eigene Wahlvorstände bilden, um die eigene Wahl realitätsnah durchführen. Im Unterricht der Klassen sieben bis zwölf breiten sich die Schülerinnen und Schüler mit Themen aus den Bereichen Demokratie und Wahlen vor. Ziel ist es das Interesse der Jugendlichen an Politik und die Meinungsbildungsprozesse zu fördern sowie das Urteilsvermögen zu stärken und eine Wertschätzung des demokratischen Systems zu vermitteln.

Quelle: Juniorwahl.de

Wirtschaft
Mittwoch, 19. Juni 2019 10:22 Uhr
Wirtschaftsjunioren Paderborn + Höxter: Es fehlt an den Grundlagen und an Mut
Freitag, 14. Juni 2019 09:33 Uhr

Kreis Höxter (TKu). In Kooperation mit dem Kompetenzzentrum „Frau und Beruf OWL“ hat die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (GfW) im Kreis Höxter nun erneut acht Unternehmen, Pflegeeinrichtungen und Verwaltungen mit dem Gütesiegel „Familienfreundliche Unternehmen im Kreis Höxter“ ausgezeichnet. Die Zertifikate wurden durch Landrat Friedhelm Spieker, durch Alexandra Wachendorfer von der Agentur „ar Priori“, den Geschäftsführer der GfW, Herrn Michael Stolte sowie durch Gerrit Fischer, als Projektleiterin vom Kompetenzzentrum „Frau und Beruf“, übergeben.

Expertin Alexandra Wachendorfer hat den gesamten Prozess als Expertin begleitet. Ganz nach dem Motto „Tue Gutes und rede darüber“ werde es mit dem Siegel auch nach außen hin deutlich, das familienfreundliche Unternehmen im Kreis Höxter bestehen, sagt der Landrat in seiner Ansprache. Für die vielumworbenen jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sei in Zeiten des Fachkräftemangels die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein immer wichtigeres Entscheidungskriterium für die Berufswahl, so der Landrat. Das gelte auch für Beschäftigte, die zu Hause pflegebedürftige Angehörige versorgen müssen. Der Kulturlandkreis Höxter sei in Puncto Familienfreundlichkeit und Lebensqualität ganz vorne mit dabei und auch die beruflichen Chancen wären hier hervorragend, so Spieker. Nach der Begrüßung durch GfW-Geschäftsführer Michael Stolte und einer kleinen Interview-Runde mit den Vertretern der Unternehmen durch Alexandra Wachendorfer sind die Zertifikate an die ausgezeichneten Unternehmen übergeben worden.

Ausgezeichnet wurden die Stadt Warburg, die Caspar-Heinrich-Klinik, die Stadt Marienmünster, die Bäckerei Engel, an Hobatex GmbH Industrial Partners in Brakel, den Senioren-Park Carpediem GmbH, die Konrad Reitz Ventilatoren GmbH & Co. KG in Albaxen sowie die Gebrüder Becker GmbH & Co. KG in Höxter. Die Stadt Warburg legt ein besonderes Augenmerk auf die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Die Caspar-Heinrich-Klinik Klinik hat ein Team „Beruf und Familie“ gegründet, das die Vereinbarkeit von Familie und Beruf voran bringen soll, um die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern. Die Stadt Marienmünster hat eine Möglichkeit zur Telearbeit geschaffen und einen weiten Gleitzeitrahmen geschaffen. Die Bäckerei Engel unterstützt ihre Beschäftigten mit einem möglichst individuellen Arbeitsplan sowie mit Beratung und Betreuung in jeder Lebenslage. Hobatex GmbH Industrial Partners hat sich in einem verdient gemacht, als der Verwandte eines Mitarbeiters in einen Unfall verwickelt war nach dem Motto „Sag Bescheid, wenn ein Notfall bei dir eintritt wir kümmern uns um den Rest“.

Der Senioren-Park Carpediem hat unbürokratisch eine Kinderferienbetreuung ins Leben gerufen, die Konrad Reitz Ventilatoren GmbH & Co. KG Konrad Reitz Ventilatoren hat trotz Schichtbetrieb eine flexible Gleitzeit eingeführt und die Gebr. Becker GmbH & Co. KG unterstützt werdende Eltern, wenn diese Zeit für die Kinder benötigen. Es gibt hier ein Lebensarbeitszeitkonto, mit dem man private Engpässe überbrücken kann.

Fotos: Thomas Kube

Donnerstag, 13. Juni 2019 08:47 Uhr

Marienmünster (red). Besonders für Unternehmer aus dem hiesigen Mittelstand empfiehlt sich in diesem Jahr wieder die Teilnahme an der beliebten Transferveranstaltung Schlossrunde, welche am Donnerstag, den 27. Juni 2019 ab 18:00 Uhr in der Abtei Marienmünster stattfindet. Mittelständische Unternehmen stehen heutzutage vor vielerlei Herausforderungen: Welche Punkte sind im Rahmen der IT-Sicherheit zu beachten? Wie kann ein effizientes Energiemanagement gestaltet werden? Welche Analysestrategien sind im Rahmen der digitalen Transformation anwendbar? Sind smarte Assistenzsysteme für das Unternehmen sinnvoll? Welche Förderprogramme kommen generell in Frage?

Im Rahmen der Veranstaltung haben die Unternehmer haben die Möglichkeit, sich ganz individuell und nach Interessenlage zielgerichtet mit den jeweils aktuell wichtigen Themen zu beschäftigen. In kleinen Gruppen, den sogenannten Expertentischen, stehen Ansprechpartner mit hervorragender fachlicher Expertise zum fokussierten Informieren zur Verfügung.

Klaus-Peter Jansen (Spitzencluster it´s OWL) referiert über das – gerade für mittelständische Unternehmen– sehr interessante Thema ‚Mittelstandsförderung im it‘s OWL-Netzwerk‘. Ebenfalls den aktuellen Zeitgeist trifft Prof. Dr. Volker Lohweg (Institut für Automatisierungstechnik, Technische Hochschule OWL) mit seinem Vortrag zum Thema ‚Künstliche Intelligenz‘.

Bei einem gemütlichen Imbiss im Anschluss an die Veranstaltung, können interessante Kontakte zur branchenübergreifenden Netzwerkerweiterung geknüpft werden. Die Veranstaltung ist kostenfrei und wird von der Journalistin Christine Etrich moderiert. Eine Anmeldung ist bis zum 21. Juni bei der GfW (info@gfwhoexter.de) erbeten. Weitere Infos finden Sie unter www.gfwhoexter.de

Veranstalter des Events sind: die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Höxter (GfW), die Industrieund Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld, Zweigstelle Paderborn und Höxter sowie die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe.

Foto: Symbolfoto

Sport
Freitag, 14. Juni 2019 09:25 Uhr
Infoveranstaltung „Kinder- und Jugendschutz im Sportverein“ - Sportjugend im KSB Höxter bietet mit Kreisjugendamt Höxter zwei Infoveranstaltungen an
Sonntag, 09. Juni 2019 11:09 Uhr

Steinheim (red). Am 28. Mai hat die Schulmannschaft des Städtischen Gymnasiums Steinheim, bestehend aus sechs Mädchen und Jungen, in Höxter auf der Weserkampfbahn mit großem Erfolg an den Schulkreismeisterschaften der Wettkampfklasse IV teilgenommen. Sie bestritt den Wettkampf, der ein Vielseitigkeitswettkampf , bestehend aus sechs Disziplinen (Pendelstaffel, Hochsprung, Zonenweitsprung, Tennisringwurf, Medizinballstoßen und 8-Minuten-Lauf), bei denen jeweils fünf Mädchen und Jungen der Mannschaft antreten müssen, sehr motiviert. + Insgesamt nahmen 9 Schulmannschaften aus dem Kreis Höxter an diesem Wettkampf teil. Mit hervorragenden Leistungen konnte sich unsere Mannschaft gegen 7 andere Mannschaften des Kreises durchsetzen. Vor der letzten Disziplin (8-Minuten-Lauf) lag unsere Mannschaft mit brillanten Leistungen in den Technikdisziplinen unangefochten auf Platz 1. Im 8-Minuten-Lauf konnte die Mannschaft der Brede (Brakel) durch ein sehr starkes Rennen viele Punkte aufholen und somit erreichten beide Mannschaften letztendlich die gleiche Punktanzahl. 

Die Vorbereitung auf die Kreismeisterschaften erfolgte im Rahmen des Sportunterrichts und kurz vor dem Wettkampf auch in den Pausen durch Maria Behler und Christiane Rüther-Kluwe. Nach der Erstplatzierung auf Kreisebene wird unsere Schule bei den Westfalenmeisterschaften im September in Bünde antreten.

Foto: Christiane Rüther-Kluwe

Sonntag, 02. Juni 2019 19:05 Uhr

Daseburg (red). In eine hervorragende Ausgangsposition haben sich die Fußballer des SV 21 Steinheim am heutigen Sonntag im ersten Relegationsspiel für den Aufstieg erspielt. Gegen die Reserve der Kreisstädter aus Höxter siegte Steinheim in Daseburg mit 3:0. Eine Minute vor dem Pfiff zur Halbzeitpause konnte Marius Nolte per Kopf die 1:0-Führung für Steinheim erzielen. Rund zehn Minuten nach Wiederanpfiff vollendete Ismail Musayer einen Konter für die Steinheimer zum 2:0. Vier Minuten vor dem Ende der Partie durften sich die Steinheimer Zuschauer sogar über das 3:0 durch Mahmut Abdioglu freuen. Am 6. Juni treffen nun der SV Daseburg und der SV Höxter II in Steinheim aufeinander, bevor die siegreichen Steinheimer am 13. Juni gegen Daseburg spielen werden.

Panorama
Montag, 20. Mai 2019 09:51 Uhr
20. Mai ist Weltbienentag - "Weniger Wildbienen bedeuten weniger Ernten, weniger Singvögel, weniger Vielfalt. Diese Negativkette müssen wir durchbrechen, das liegt in unserem ureigenen Interesse."
Samstag, 18. Mai 2019 11:47 Uhr

NRW (red). 16.000 Tonnen Müll sind es im Jahr, die rechts und links von Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen und auf den Parkplätzen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Straßen.NRW-Meistereien und beauftragten Firmen eingesammelt werden. Eine Sisyphos-Arbeit, glaubt man den Männer und Frauen in der leuchtend orangenen Warnkleidung, die oft dicht neben der Fahrbahn mit der Müllzange unterwegs sind: "Wir säubern eine Fläche und kaum sind wir weg, fliegen die nächsten Flaschen und Tüten aus dem Fenster", ist Stefan Hübner, Kolonnenführer und seit 33 Jahren Straßenwärter der Autobahnmeisterei Lüdenscheid, genervt.

Tütenweise Hausmüll auf den Rastplätzen

Nicht nur den Straßenwärterinnen und Straßenwärter "stinkt" der Müll. Auch viele Verkehrsteilnehmer nervt der Dreck. Da raten Plakate am Straßenrand zur Pause, auch das Auto selbst meldet sich mit einer stilisierten Kaffeetasse und mahnt eine Rast an. Nur beim kurzen Stopp an einem Parkplatz ist sofort zu sehen: Es waren schon andere da und die haben ihren Müll einfach liegen gelassen. Der Ort für eine entspannte Pause sieht anders aus. "Gerade dort, wo es keine Bewirtschaftung gibt, bleibt vieles liegen", weiß Jens Kaminski, Betriebsdienstleiter der Straßen.NRW-Autobahnmeisterei Lüdenscheid. Sein Team fährt im wöchentlichen Rhythmus die Rastplätze an und säubert sie. Allerdings: Was die Straßen.NRW-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufsammeln, ist längst nicht nur Reisebedarf. Tütenweise stapelt sich der Hausmüll neben den bereitstehenden Abfalltonnen. Und auch auf den Wiesen zwischen den Parkbuchten und rings um die Sitzgelegenheiten finden sich die prall gefüllten Müllsäcke. "Oft wird es wohl im Vorbeifahren einfach aus dem LKW oder Auto geworfen."

Zwei Mal in der Woche leert eine Vertragsfirma die Müllbehälter auf den Parkplätzen. In den Ferien werden die Müllbehälter sogar dreimal wöchentlich geleert. Eine Grundreinigung steht eigentlich einmal im Jahr an. Doch das reicht vor allem in den Ballungsgebieten kaum aus. Denn das blaue Schild "Rastplatz bitte sauber halten" wird von zu vielen ignoriert.

Rentner sammelt am Radweg Müll ein

Was auf den Rastplätzen rücksichtslos in die Umwelt geworfen wird, ist schon ein großer Müllberg. Doch auch rechts und links der Straßen und Radwege sammeln sich Flaschen, Kaffeebecher und Verpackungen von Hamburger und Co. Willi Klauke gehört nicht zum Team von Straßen.NRW, ist aber dennoch vor allem im Frühjahr unterwegs, um die Natur vom Müll zu befreien. 15.000 Kilometer hat der Rentner in den vergangenen zwei Jahren mit dem Fahrrad zurückgelegt – überwiegend im Sauerland. Immer im Blick: der Müll in den Böschungen. In einer langen Mail an Straßen.NRW hat er aufgelistet, was er in nur drei Tagen zusammengesammelt hat: 120 Bierflaschen, 60 Wein-, Sekt- oder Schnapsflaschen, 90 PET-Flaschen, 200 Getränkedosen und jede Menge Flachmänner. Das war Februar 2018. In diesem Frühjahr war es ein Mehrfaches, was er aus den Gräben und Böschungen entfernte. Allein an einem Parkplatz kamen 62 Wein und Sektflaschen, dazu Flachmänner, Piccolofläschchen und drei Eimer sonstiger Müll zusammen. Mit dem Rad hat der Rentner das nicht mehr einsammeln können: Er kam ein zweites Mal mit dem Auto zum Müllentsorgen. 

Straßen.NRW-Direktorin appelliert an Verkehrsteilnehmer

Klauke appelliert in seinem Schreiben an den Straßenunterhaltungsdienst und wünscht sich mehr Aktivität. Ein Wunsch, der mit den vielfältigen Aufgaben der Straßen.NRW-Meistereien, allerdings kaum zu vereinbaren ist. Das bundesweit gültige Leistungsheft für die Arbeiten der Straßenunterhaltung sieht für "Leistung 4.21: Abfälle und Müllablagerungen entlang der Strecke einsammeln und entsorgen" den Turnus "1" vor. Das bedeutet, dass einmal pro Jahr gereinigt werden kann. "Auch wenn wir die Notwendigkeit sehen, häufiger zu reinigen, bleibt dafür kaum Spielraum", sagt die Direktorin von Straßen.NRW, Elfriede Sauerwein-Braksiek. Sie kann die Anliegen von Bürgern gut verstehen, allerdings "liegt unser Hauptaugenmerk auf der Verkehrssicherheit, da hat die Abfallbeseitigung nicht oberste Priorität." Die Chefin des Landesbetriebes und vor allem all die Straßenwärterinnen und Straßenwärter, die täglich auf der Strecke unterwegs sind, appellieren darum an alle Verkehrsteilnehmer, selbst Verantwortung zu übernehmen und Rastplatz und Straße ein wenig wie den eigenen Vorgarten zu behandeln. Und wer würde dort Kaffeebecher und Cola-Flasche entsorgen? 

Hintergrund

  • Speisereste im Müll stellen ein ganz besonderes Problem dar. Denn sie können zur Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest beitragen. Seit 2014 breitet sich diese hochansteckende Tierseuche nach Angaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Europa aus. Fleisch oder Fleischerzeugnisse von infizierten Tieren können diese Krankheit übertragen. Reisende oder Fernfahrern sollten Speisereste deshalb an Tankstellen, Raststätten oder Autobahnparkplätzen nicht achtlos wegwerfen.
  • Jedes Jahr fallen rund 80.000 Personenstunden für das Einsammeln der Abfälle an. Das entspricht ungefähr 50 Vollarbeitskräften. Allerdings erledigt Straßen.NRW nicht alle Tätigkeiten im Zusammenhang mit Müll durch eigenes Personal. Zum Teil beauftragt der Landesbetrieb auch Fremdfirmen.
  • Pro Jahr kostet es knapp sieben Millionen Euro, diese "Fremdabfälle" zu entsorgen. Im Gegensatz zu den Kommunen kann Straßen.NRW diese Ausgaben nicht über Gebühren refinanzieren. Sie gehen damit vollständig zu Lasten anderer wichtiger Aufgaben.
  • Müll und Mähen passen nicht zusammen. Auch wenn in der Regel im Vorfeld der Grünpflege Müll eingesammelt wird, bleibt einiges im dichten Gras verborgen und wird vom Mäher geschreddert. Vor allem Plastikabfälle werden so zum Umweltproblem.

Foto: Straßen.NRW

Montag, 25. März 2019 08:25 Uhr

Bielefeld (red). Die Akademie der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) hat ihr Weiterbildungsprogramm Frühjahr/Sommer 2019 pünktlich zum Frühjahrsbeginn veröffentlicht. Die Broschüre bietet einen Überblick über rund 350 Weiterbildungsmaßnahmen für Fach- und Führungskräfte im kaufmännischen und gewerblich-technischen Bereich. Zusätzlich zu rund 40 neuen Themen werden auch wieder beliebte Zertifikatslehrgänge wie ‚Online-Markteting-Manager/-in (IHK)‘ oder ‚Fachkraft (IHK) für betriebliches Rechnungswesen‘ angeboten. Als besonderes Highlight im ersten Halbjahr bietet die IHK-Akademie Ostwestfalen am 16. Mai erstmalig den ‚IHKKongress Office Management‘ an: mit spannenden Workshops und vielfältigen Impulsen für die Kommunikations-Drehscheibe Sekretariat.

Weitere Programmbestandteile sind Lehrgänge und Seminare im IT-Bereich sowie die traditionellen Vorbereitungslehrgänge auf IHK-Fortbildungsprüfungen, beispielsweise zum/zur Industriemeister/-in, Handelsfachwirt/-in, oder Geprüfte/-n IT-Projektleiter/-in. Interessenten können die kostenlose Broschüre unter der Telefonnummer 0521 554-300 anfordern oder im Internet unter www.ihk-akademie.de herunterladen. Informationen zu weiteren Trägern, die auf eine IHK-Abschlussprüfung vorbereiten, sind unter www.wis.ihk.de im Internet abrufbar.

Foto: red

Mittwoch, 30. Januar 2019 08:31 Uhr

NRW (red). Das Risiko eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Nordrhein-Westfalen ist nach wie vor hoch. Daher fordert das Umweltministerium weiterhin zu einem achtsamen und aufmerksamen Verhalten auf. "Die Gefahr der Einschleppung ist nach wie vor hoch. Es ist sehr wichtig, dass sich alle so verantwortungsbewusst wie möglich verhalten, um einen Ausbruch hierzulande zu verhindern. Gleichzeitig müssen wir bestmöglich auf einen Ausbruchsfall vorbereitet sein", sagte Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann. Um im Falle eines Ausbruchs der ASP im Wildschweinbestand noch besser eingreifen zu können, hat das Umweltministerium jetzt einen Rahmenvertrag mit einem privaten Dienstleister, der Wildtierseuchen-Vorsorge-Gesellschaft mbH (WSVG), abgeschlossen. Sie soll im Ausbruchsfall die betroffenen Kommunen unmittelbar unterstützen und – bis auf die Entnahme der Wildschweine – vor Ort alle notwendigen Arbeiten erledigen. Dies umfasst etwa die Absperrung einer Kernzone sowie die intensive Suche nach verendeten Wildschweinen und deren Bergung. 

Gegründet wurde die WSVG vom Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband, dem Rheinischen Landwirtschaftsverband, der Landwirtschaftskammer NRW, dem Landesjagverband NRW sowie den Raiffeisengenossenschaften. Mit dem Rahmenvertrag steht den Kreisen und kreisfreien Städten des Landes nun ein weisungsgebundener Dienstleister zur Verfügung, der im Ausbruchsfall sofort handlungsfähig ist. "Mit dem Vertrag betreten wir Neuland. Weder in Deutschland noch in der EU kennen wir eine vergleichbare Struktur. Damit schaffen wir für ganz Nordrhein-Westfalen eine schlagkräftige, effektive und landesweit einheitliche Institution zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest", sagte Bottermann. Damit die Bejagung der Wildschweinebestände durch die Jägerschaft weiterhin intensiv erfolgt, baut das Land Hürden ab und übernimmt auch im Jahr 2019 die Untersuchungskosten auf Trichinen für in Nordrhein-Westfalen erlegte Wildschweine. Darauf wies Umweltministerin Ursula Heinen-Esser heute erneut im Rahmen ihres Besuchs der Jagdmesse Jagd und Hund in Dortmund hin. Dafür wurden bis zu 600.000 Euro in den Haushalt eingestellt. "Dieses Geld ist gut investiert", so Dr. Bottermann. "Denn damit wird erreicht, dass das Fleisch von Wildschweinen sicher ist und dass durch eine Reduktion der Wildschweinebestände die Gefahr einer Ausbreitung der ASP verringert wird."

Bei aller Vorsorge für einen Ausbruchsfall – primäres Ziel ist und bleibt es, einen Ausbruch durch umsichtiges Verhalten zu verhindern. So kann der Erreger vor allem Nahrungsmittel, wie zum Beispiel ein achtlos entsorgtes Wurstbrot aber auch über Kleidung oder Autoreifen übertragen werden. Insbesondere Jägerinnen und Jäger, Försterinnen und Förster, Reisende, Fernfahrende, Waldbesuchende sowie vor allem auch Tierhalterinnen und Tierhalter sind dazu aufgerufen, von Jagdreisen in aktuelle Ausbruchsgebiete abzusehen, keine Lebensmittelreste in für Wildschweine zugängliche Mülleimer zu entsorgen sowie Biosicherheitsmaßnahmen in den Schweine haltenden Betrieben strikt einzuhalten.

Eine von Umweltministerin Ursula Heinen-Esser einberufene Sonder-Arbeitsgruppe tagt regelmäßig, um die aktuelle ASP-Lage fortlaufend zu bewerten und Maßnahmen abzustimmen. Die Vorsorgemaßnahmen zur Verhinderung eines Ausbruchs und Vorbereitungsmaßnahmen auf einen möglichen Ausbruch in Nordrhein-Westfalen wurden forciert. Unter Vorsitz Nordrhein-Westfalens hatten Bund und Länder im Rahmen der Agrarministerkonferenz ein koordiniertes Vorgehen vereinbart. Inzwischen sind Änderungen von Bundesgesetzen in Kraft treten, die es beispielsweise ermöglichen, Gebiete abzusperren, Personen- und Fahrzeugverkehr einzuschränken und vermehrte Fallwildsuche anzuordnen.

Samstag, 12. Januar 2019 08:39 Uhr

Bielefeld (red). Wer überlegt, seinen Studiengang zu wechseln oder sein Studium abzubrechen, bleibt an den Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe nicht allein: Im Rahmen eines Verbundprojektes laden die FH Bielefeld, die Hochschule OWL sowie die Universitäten Bielefeld und Paderborn am 15. Januar 2019 zu parallelen Info-Nachmittagen ein.

Im Rahmen des Verbundprojekts „Campus OWL – Chancen bei Studienzweifel und Studienausstieg“ der Fachhochschule Bielefeld, der Hochschule Ostwestfalen-Lippe sowie der Universitäten Bielefeld und Paderborn findet am Dienstag, dem 15. Januar 2019 von 16 bis 19 Uhr an allen Hochschulen zeitgleich ein Abend der Beratung bei Studienzweifel und Studienausstieg statt.

Die Studienberatungen und Career Services der Hochschulen kooperieren dabei mit den Agenturen für Arbeit Bielefeld, Paderborn und Detmold, den Industrie- und Handelskammern Ostwestfalen zu Bielefeld und Lippe zu Detmold, der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe oder Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe, und weiteren Akteuren. Angesprochen sind Studierende der vier Hochschulen, die an ihrem Studium oder Studiengang zweifeln oder bereits über einen Studienabbruch nachdenken. 

Da die Gründe, die einem Studienzweifel zugrunde liegen, häufig sehr vielfältig sind, kommen die Angebote auch aus verschiedenen Bereichen: Die Info-Veranstaltungen beantworten Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven und zeigen eine Vielfalt von Lösungen und Alternativen auf. So werden neben unterstützenden Angeboten im Studium und den Möglichkeiten eine Fach- oder Hochschulwechsels, auch die Möglichkeiten eines Ausstiegs bzw. Umstiegs in die Berufsausbildung thematisiert. Ziel des Angebotes ist es, in einer scheinbar festgefahrenen Situation verschiedene Lösungswege zu entdecken.

Die Universität und Fachhochschule in Bielefeld führen die Veranstaltung gemeinsam auf dem Campus der Fachhochschule durch, in der Universität Paderborn findet sie in der Zentralen Studienberatung statt und die Hochschule Ostwestfalen-Lippe lädt auf den Innovation Campus Lemgo ein.

Die Veranstaltungen sind an die jeweiligen Angebote der Partner des Projektes „Campus OWL – Chancen bei Studienzweifel und Studienausstieg“ vor Ort angepasst.

 

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